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Der Koch

detebe Band 23999

Martin Suter

(82)
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Beschreibung

>Love Food< fürs diskrete Tête-à-Têtes. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit - ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600469
Verlag Diogenes
Dateigröße 831 KB
Verkaufsrang 14606

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
82 Bewertungen
Übersicht
41
35
4
2
0

Ein Koch will nach oben
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.03.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Der Autor Martin Suter wurde mir empfohlen, wegen seiner spitzen Feder und da ich in verschiedenen Restaurants gearbeitet habe, hatte ich mich für das Buch "Der Koch" entschieden. Die Schwierigkeiten indischer Einwanderer, Waffengeschäfte, und die Kunst des Kochens und der Liebe werden hier unterhaltsam erzählt. Ich habe dieses... Der Autor Martin Suter wurde mir empfohlen, wegen seiner spitzen Feder und da ich in verschiedenen Restaurants gearbeitet habe, hatte ich mich für das Buch "Der Koch" entschieden. Die Schwierigkeiten indischer Einwanderer, Waffengeschäfte, und die Kunst des Kochens und der Liebe werden hier unterhaltsam erzählt. Ich habe dieses Werk zuerst als Hörbuch mit dem Leser Heikko Deutschmann kennen und lieben gelernt. Später sah ich auch den Film und habe das Buch gelesen. Heikko Deutschmann hat der Erzählung die richtige Stimme gegeben.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016
Bewertet: anderes Format

Krieg, Frieden und die aphrodisierenden Geheimnisse der ayurvedischen Küche - eine Glanzleistung!

langweilig und oberfächlich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er... Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

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