Warenkorb
 

Ulysses

ungekürzte Lesung


You have another Joyce!

18 Kapitel hat der Roman, in dem wir einen Tag lang den Anzeigenakquisiteur Leopold Bloom durch Dublin begleiten. Ein ums andere Mal tauchen wir mit den grössten deutschen Schauspielern in die wechselnden Stillagen des Autors, so dass sich der nimmermüde Sprachstrom und der Vielklang des Werks in ein soghaftes Hörerlebnis verwandeln.

Die Kapitel und ihre Sprecher:

1. Telemachos: Burghart Klaussner

2. Nestor: Matthias Brandt

3. Proteus: Wolfram Koch

4. Kalypso: Peter Matic

5. Lotophagen: Heikko Deutschmann

6. Hades: Axel Milberg

7. Aiolos: Joachim Schönfeld, Markus Meyer, Sophie Rois

8. Laistrygonen: Jörg Schüttauf

9. Skylla & Charybdis: Hanns Zischler

10. Irrfelsen: Max Volkert Martens, Frank Arnold, Corinna Kirchhoff

11.Sirenen: Imogen Kogge

12. Kyklop: Christian Berkel

13. Nausikaa: Udo Samel, Anna Thalbach

14.Die Rinder des Sonnengottes: Ulrich Noethen

15. Kirke: Gerd Grasse, Gerd Wameling, Regina Lemnitz, Adam Nümm, Marianne Gross, Viola Sauer, Nadja Schulz-Berlinghoff, Jean-Paul Baeck, Lutz Riedel, Jakob Walser, Ursula Hobmair, Elisabeth-Marie Leistikow, Luis Lüps, Jan Walter, Patrizia Carlucci, Raphaele Möst, Seyneb Saleh, Laura Jastram, Naemi Simon, Pirmin Sedlmeir, Jan Breustedt, Zaida Horstmann

16. Eumaios: Ingo Hülsmann

17. Ithaka: Ulrich Matthes

18. Penelope: Edith Clever

Gelesen von über 40 Sprechern, die der Vielstimmigkeit der Buchvorlage gerecht werden. Mit umfangreichem Begleitbuch.

(6 mp3-CD, Laufzeit: 38h 09)

Portrait
Joyce, James
James Joyce (1882-1941) gilt als einer der einflussreichsten Vertreter der literarischen Moderne in Europa. Wenige Autoren haben stärker auf das 20. Jahrhundert eingewirkt als der revolutionäre irische Sprachmagier. Besonders sein Erfindungsreichtum fasziniert: Wie kein Zweiter beherrschte Joyce das Spiel der Wortschöpfungen und poetischen Lautmalereien.

Klaussner, Burghart
Burghart Klaussner, geb. 1949 in Berlin, erhielt seine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Er hatte Engagements am Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Zürich, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg u.v.a. Ausserdem wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem deutschen Filmpreis für seine Rolle in "Das weisse Band". Als Hörbuchsprecher liest er u.a. "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach.

Brandt, Matthias
Matthias Brandt wurde 2008 mit der Goldenen Kamera als bester Hauptdarsteller geehrt und erhielt den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis. 2010 bekam er den Deutschen Hörbuchpreis. Ab 2011 ist er als Ermittler in der Kriminal-Serie "Polizeiruf 110" zu sehen.

Koch, Wolfram
Wolfram Koch wurde 1962 in Paris geboren und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ausgebildet. Erste Engagements führten ihn an die Freie Volksbühne, an das Schiller-Theater Berlin und an das Schauspiel Frankfurt. 1995 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seitdem arbeitet er frei u. a. am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Deutschen Theater in Berlin. Im Kino gab er 1975 als 13-Jähriger in der Verfilmung des Romans "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll seinen Einstand in der Rolle des Hans. Zu seinen jüngeren Filmen zählen "Leben mit Hannah" (2006), "Autopiloten" (2006) und "Der Hauptmann" (2017). Im Fernsehen ist er u. a. in den Serien "Tatort" und "Polizeiruf 110" zu sehen. 2017 wurde Wolfram Koch für "Dead Man Working" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im Hörverlag ist er u. a. in Jo Nesbøs "Macbeth", Neil MacGregors "Leben mit den Göttern" und James Joyces "Ulysses" (Lesung) zu hören.

Matic, Peter
Peter Matic wurde in Wien geboren, wo er 1960 als Theaterschauspieler begann. Seit 1994 gehört er zumEnsemble des Wiener Burgtheaters. Er arbeitete auch für Kino, Fernsehen und Hörfunk. 2001 erhielt er den Albin-Skoda-Ring als "besonders hervorragender Sprecher".

Deutschmann, Heikko
Der Schauspieler Heikko Deutschmann war in zahlreichen TV-Produktionen ("Der Laden", "Kanzleramt" uva.) zu sehen und ist ein gefragter Hörbuchsprecher. Für Random House Audio hat er u.a. "Die Unperfekten" von Tom Rachman und "Das Festmahl des John Saturnall" von Lawrence Norfolk gelesen.

Milberg, Axel
Axel Milberg war bis 1997 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Dieter Dorn, Thomas Langhoff oder Peter Zadek. Mitte der 90er-Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in "Jahrestage" (2000), "The International" (2009), "Ludwig II." (2012), "Hannah Arendt" (2012) oder "Feuchtgebiete" (2013). Seit 2003 ist Axel Milberg ausserdem in seiner Heimatstadt Kiel als "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.

Schönfeld, Joachim
Joachim Schönfeld, geboren 1963, studierte Schauspiel an der Hochschule Ernst Busch in Berlin und gehörte zum Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar, der Freien Volksbühne Berlin und des Schillertheaters Berlin. Seit 1992 arbeitet er freischaffend als Schauspieler für Film und Fernsehen und war u. a. in "Berlin Break", "Tatort" und "Mein Mann, der Trinker" zu sehen. Auch als Sprecher für Hörfunk- und Hörbuchproduktionen hat er sich einen Namen gemacht. Von 1996 bis 2000 studierte er Regie am American Film Institute (AFI) in Los Angeles und ist seitdem auch als Regisseur und Autor tätig.

Meyer, Markus
Markus Meyer, geboren 1971, studierte zunächst Biochemie an der Universität Hannover. Zwischen 1996 und 2000 besuchte er die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Von 2000 bis 2004 war er am Berliner Ensemble engagiert und spielt seit der Saison 2004/05 am Wiener Burgtheater. Zu hören ist Markus Meyer in den Hörspielen Der Steppenwolf und Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse.

Rois, Sophie
Sophie Rois, geboren 1961 in Linz, hat die grossen Frauen des letzten Jahrhunderts gespielt - Rosa Luxemburg, Sophie Scholl -, und ihre Stimme stimuliert das Feuilleton zu atemberaubenden Analogien: "wind- und wettergestählt; weihrauch-, nikotin-, eventuell enziangehärtetes Reibeisen." Über ihre Arbeit sagt sie: "Für mich ist Theater eine der letzten grossen kultischen Veranstaltungen, eben weil es Schweiss und Tränen kostet." Für die Rolle der Erika Mann in dem Fernseh-Dreiteiler "Die Manns ein Jahrhundertroman" wurde Sophie Rois mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Zitat
"Angestellte mit einer 38-Stunden-Woche sollten sich schon mal eine Woche freinehmen. Denn so lange werden sie brauchen, um sich dieser gewaltigen Hörspielausgabe von James Joyce' berühmtestem Werk zu widmen."
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Artikelbild-7
  • Artikelbild-8
  • Artikelbild-9
  • Artikelbild-10
  • Artikelbild-11
  • Artikelbild-12
  • Artikelbild-13
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Heikko Deutschmann, Burghart Klaussner, Imogen Kogge, Regina Lemnitz, Ingo Hülsmann
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 21.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844509960
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 2289 Minuten
Übersetzer Hans Wollschläger
Verkaufsrang 4392
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
Fr. 108.00
Fr. 108.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
1
0
2
0

Diese Ausgabe ist ein wahrer Schatz!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für alle Joyce-Leser, die es ganz genau wissen wollen! Sicher, man kann Ulysses auch einfach so als unterhaltenden Text lesen - aber wie viel geht dann dem Leser verloren! Mit dieser kommentierten Ausgabe und ihren wunderbaren Einleitungen zu den Kapiteln erschließt sich uns dieses grandiose Werk voll und ganz. Ein absolutes Ve... Für alle Joyce-Leser, die es ganz genau wissen wollen! Sicher, man kann Ulysses auch einfach so als unterhaltenden Text lesen - aber wie viel geht dann dem Leser verloren! Mit dieser kommentierten Ausgabe und ihren wunderbaren Einleitungen zu den Kapiteln erschließt sich uns dieses grandiose Werk voll und ganz. Ein absolutes Vergnügen!!

Irisches Tage-Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meis... Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meisterwerk, das zu lesen viel mehr Zeit beansprucht als einen Tag. Eine Leseerfahrung fürs Leben!

angestaubt und aufgeblasen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 21.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, ... Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.