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Töte deinen Nächsten

Thriller

(3)
In Zürich häufen sich die Fälle, in denen Deutsche massiv bedroht werden. Johanna di Napoli bekommt den undankbaren Auftrag, der Sache nachzugehen. Doch die vermeintliche Beschäftigungstherapie entwickelt sich zu einer hochbrisanten Angelegenheit, als ein deutscher Spitzenpolitiker bei der Einweihung eines Nuklearforschungsinstituts ermordet wird.
Atomwirtschaft, Fremdenfeindlichkeit, Diplomatie – bei den Ermittlungen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Doch das zählt nicht gerade zu Johannas herausragendsten Charaktereigenschaften …
Portrait

Michael Herzig, 1965 in Bern geboren, hat nach dem Abitur zunächst als Musikjournalist und Schallplattenverkäufer gearbeitet, sich als Rockmusiker versucht und lebt seit seinem Geschichts-, Staatsrechts- und Politologiestudium in Zürich. Seit 1998 arbeitet er im Sozialbereich und kennt dadurch auch die dunklen Seiten der Stadt bestens.
Töte deinen Nächsten ist Michael Herzigs dritter Roman. Der Autor debütierte 2007 mit Saubere Wäsche, Die Stunde der Töchter folgte 2009. Hauptfigur ist die eigensinnige Polizistin und Quotenfrau Johanna di Napoli.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 16.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89425-419-3
Verlag Grafit
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,7 cm
Gewicht 250 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Wen graut es nicht vor der Schweiz
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ausgepowert und verzweifelt steht Johanna di Napoli von der Stadtpolizei Zürich kurz vor dem Rausschmiss. Die ehemalige Vorzeigepolizistin und Quotenfrau bekommt es mit der Tochter ihres Lieblingsfeindes, des abgebrühten Milieukönigs Hügli, und einem alternden Killer, Spezialist für die ganz schwierigen Operationen, zu tun. Hintergrund: eine verhedderte nukleare Spionagegeschichte. Daneben... Ausgepowert und verzweifelt steht Johanna di Napoli von der Stadtpolizei Zürich kurz vor dem Rausschmiss. Die ehemalige Vorzeigepolizistin und Quotenfrau bekommt es mit der Tochter ihres Lieblingsfeindes, des abgebrühten Milieukönigs Hügli, und einem alternden Killer, Spezialist für die ganz schwierigen Operationen, zu tun. Hintergrund: eine verhedderte nukleare Spionagegeschichte. Daneben werden Deutsche wegen Hochmut und Kulturzerstörung bedroht oder belästigt, malen Politikerinnen mit farbigen Sätzen schwarz und herrschen dumpfe Bürokraten.

Atomverbrechen und Auftragsmörder in der Schweiz
von Michael Lehmann-Pape am 27.03.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Vorsichtig schaute sie unter die Bettdecke. Es war noch alles da. Abgesehen von den Kleidern“. So erwacht Johanne di Napoli, Staatspolizistin in Zürich. In einer fremden Wohnung mit einem Mordskater und schleicht sich umgehend heraus, ohne auf den ihr völlig unbekannten Mann zu warten, der gerade das Badezimmer benutzt. Ein... „Vorsichtig schaute sie unter die Bettdecke. Es war noch alles da. Abgesehen von den Kleidern“. So erwacht Johanne di Napoli, Staatspolizistin in Zürich. In einer fremden Wohnung mit einem Mordskater und schleicht sich umgehend heraus, ohne auf den ihr völlig unbekannten Mann zu warten, der gerade das Badezimmer benutzt. Ein Fehler, denn durchaus attraktiv war der Mann ja schon. Aber genügend Ärger hat sie auch so. Ihre Verhaftung eines bekannten Züricher Kriminellen (mitsamt eines unter Folterandrohung erpressten Geständnisses) zieht Kreise und wird auf einen Prozess gegen ihre Methoden hinauslaufen. Ihre Chefin ist dementsprechend nicht gut auf sie zu sprechen und versetzt Johanna umgehend zu einem Fall, bei dem sie nicht viel Schaden anrichten kann. Meint man. Fremdenfeindliche Drohungen gegen deutsche Einwanderer gilt es, zu untersuchen. Zähneknirschend folgt di Napoli, nur um im Zuge ihrer Nachforschungen festzustellen, dass zumindest einer der Bedrohten in weitere Schwierigkeiten verwickelt sein könnte. Als Professor und Leiter eines Atomforschungsinstitutes ist Thorsten Kühne kein einfacher Arbeiter in der Schweiz. Zudem erhält der Leser einen gewissen Vorsprung vor der Ermittlerin (welche sich in einer ausufernden Lebensphase zudem noch befindet. Eine fast leere Wohnung, ein hoher Alkoholkonsum, ganz allgemeine Fragen, was die eigene Person in diesem Leben angeht, ein unbefriedigendes Verhältnis zu einem verheirateten Mann, Johanna die Napoli hat genügend mit sich selbst zu tun. Ohne allerdings ihren Fall zu vernachlässigen. Wenn sie sich einmal festgebissen hat, besitzt di Napoli ungeahnte Ausdauer und Härte). Thorsten Kühne steckt bis zum Hals in dubiosen Geschäften. Wird von Alexej, einem russischen Schwerverbrecher erpresst, Wird aber zudem auch (vermeintlich) als Doppelagent vom deutschen Geheimdienst geführt. Was dazu führt, das ein Auftragsmörder die Szene betritt. Geheimnisvoll. Bis dato völlig unerkannt tätig. Einer mit Vergangenheit, die eine Rolle im Fall spielen wird. Einer, der plötzlich nicht Thorsten Kühne, sondern den deutschen Politiker Holger Schmitz tötet, Kühne wird nur durch einen Streifschutz verletzt. So kreuzen sich die Fäden im Buch und sorgen für eine hohe Spannung in der Frage, wie die einzelnen Personen und Ereignisse zusammenhängen könnten. Der Professor als „Doppelagent“. Eine bekannte Anwältin, die sich zunächst weigert, di Napolis Verteidigung zu übernehmen, dann aber selbst in Gefahr gerät. Die Tochter des durch di Napoli dingfest gemachten Schweizer Kriminellen, die ganz eigene Pläne verfolgt. Der russische Mafiosi, der selber anreist, um den Auftragsmörder zur Rechenschaft zu ziehen. Und zu guter letzt dieser selbst, der eine tragende Rolle in der Geschichte spielt und gute Gründe hat, sich gegen all die anderen zur Wehr zu setzten. Warum aber verschont er Johanna die Napoli? Und woher wissen „die anderen“ immer wieder über die geplanten Schritte der Ermittlungen Bescheid? Gibt es zu allen Verwirrungen auch noch einen Maulwurf im Dezernat? In knappen Sätzen und präziser Sprache entwickelt Michael Herzig wie gewohnt ein hohes Erzähltempo, lässt geschickt die verschiedenen Erzählfäden miteinander verweben und hat, nicht nur mit Johanna di Napoli, ein „Händchen“ für realistisch gestaltete, hintergründige und differenzierte Figuren. Eine ntelligent angelegte Geschichte sorgt für einen spannenden und intensiv zu lesenden Thriller, den man nicht so schnell aus der Hand legt.