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Angst. Novelle

Stefan Zweig vermag es uns durch seine einmalige Suggestivkraft die seelischen Qualen der Protagonistin hautnah miterleben zu lassen

Angst ist eine Novelle von Stefan Zweig, die 1910 in Wien geschrieben wurde und die Gefühle und Ängste einer Ehebrecherin zeigt. Der Handlungsablauf von Zweigs Novelle ist denkbar simpel, und doch vermag es der Autor seine Leser von Anfang an das Buch zu fesseln, sie durch seine einmalige Suggestivkraft die seelischen Qualen der Protagonistin hautnah miterleben zu lassen. Als wohlhabende Ehefrau eines renommierten Anwalts und Mutter von zwei wunderbaren Kinder führt Irene ein beinahe beneidenswertes Leben. Von der Monotonie ihres Alltags gelangweilt, flüchtet sie in ein bedeutungsloses Liebesabenteuer, das jedoch schon bald Ihr ganzes Dasein radikal verändern soll.
Portrait
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und schied am 23. Februar 1942 in Petrópolis bei Rio de Janeiro, Brasilien, freiwillig aus dem Leben. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen.

Zweig wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf und studierte bis 1904 Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Er unternahm Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 bekannte er sich in Zürch u.a. mit Hermann Hesse, James Joyce und Annette Kolb als Kriegsgegner und pflegte Freundschaften mit Émile Verhaeren und Romain Rolland.
Von 1919 bis 1938 lebte er in Salzburg, unternahm jedoch 1928 eine Russlandreise und hielt sich ab 1935 häufig in England auf, bis er 1938 dann nach England emigrierte. Im Jahr 1940 zog es Zweig zunächst nach New York, bis er letzlich ab 1941 sein Zuhause in Petrópolis, Brasilien, fand. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten.

»Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.« Marcel Reich-Ranicki
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 60 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9788087664865
Verlag E-artnow
Dateigröße 971 KB
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Psychothriller anno 1928
von Jola am 13.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irene Wagner, eine Dame des gehobenen Bürgertums, betrügt ihren Mann und wird von einer Frau, die sie aus der Wohnung ihres Geliebten kommen sah, erpresst. Sie steht nun vor der Wahl, ihrem Mann alles zu beichten oder Geld aufzutreiben, um sich das Schweigen der Erpresserin zu erkaufen. Irene darf... Irene Wagner, eine Dame des gehobenen Bürgertums, betrügt ihren Mann und wird von einer Frau, die sie aus der Wohnung ihres Geliebten kommen sah, erpresst. Sie steht nun vor der Wahl, ihrem Mann alles zu beichten oder Geld aufzutreiben, um sich das Schweigen der Erpresserin zu erkaufen. Irene darf ihren Mann nicht verlieren, weil das gleichzeitig ihren gesellschaftlichen Abstieg bedeuten würde, sie verfügt aber auch nicht über genügend eigene Geldmittel, um die immer dreister auftretende Erpresserin zufrieden zu stellen. Stefan Zweig versteht es meisterhaft, sensibel und nachvollziehbar die inneren Konflikte und Ängste der Hauptperson zu beschreiben und fühlbar zu machen. Das Ende der Novelle wartet mit einer gehörigen Überraschung auf, sowohl für den Leser als auch für Irene. Absolut lesenswert. Heute würde man diese Novelle wohl in die Kategorie "Psychothriller" einordnen.