Oldenbourg Textausgaben - Texte, Kommentar und Materialien

Der Proceß

Oldenbourg Textausgaben - Texte, Kommentar und Materialien

Kai Löser

(69)
Die Leseprobe wird geladen.
Schulbuch (Taschenbuch)
Schulbuch (Taschenbuch)
Fr. 6.90
Fr. 6.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 6.90

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab Fr. 17.90

Accordion öffnen
  • Der Vorleser

    Diogenes

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 17.90

    Diogenes
  • Der Vorleser

    Diogenes

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 35.90

    Diogenes

eBook (ePUB)

Fr. 12.00

Accordion öffnen

Hörbuch

ab Fr. 19.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab Fr. 9.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Reihe Oldenbourg Textausgaben für Schüler/-innen und Lehrer/-innen enthält unveränderte Originaltexte - schülergerecht und lesefreundlich aufbereitet. Jeder Band punktet mit Informationen zu Leben und Werk der Autorinnen und Autoren, dem Originaltext mit Worterklärungen in der Randspalte und ausführlichen Hintergrundinformationen in einem separaten Nachschlageteil. Bild- und Textmaterialien zum Textverständnis sowie zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte runden jeden Band ab.]

Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal ist Professor im Fach Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus-Michael Bogdal
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 12.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-637-01832-7
Reihe Oldenbourg Textausgaben - Texte, Kommentar und Materialien
Verlag Oldenbourg Schulbuchverlag
Maße (L/B/H) 17/11.3/2.2 cm
Gewicht 266 g
Abbildungen 4 Abbildungen
Schulformen Gesamtschule, Gymnasium, Realschule, Sekundarschule, Sekundarstufe II, Universitäten/Hochschulen
Klassenstufen 10. Klasse, 11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Dazu passende Produkte

Mehr zeigen

Weitere Bände von Oldenbourg Textausgaben - Texte, Kommentar und Materialien

Kundenbewertungen

Durchschnitt
69 Bewertungen
Übersicht
36
17
13
1
2

von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2021
Bewertet: anderes Format

Obwohl es mittlerweile schon Klassenlektüre ist, hat für mich dieses Buch nichts verloren wegen seiner eindringlichen Charakterbeschreibung und seiner anrührenden Geschichte.

wahrhaftig wundertoll
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch das Bernhard Schlink bis 1995 geschrieben hat, habe ich gestern Abend im Jahr 2021 um 3 Uhr 14 beendet. Es ist doch faszinierend. Meiner Beobachtung nach, steht ein Autor in einer besonderen Beziehung zu seinem Leser. Er teilt mir seine Gedanken mit, ohne zu wissen bei wem sie ankommen. Ich erhalte sie, ein Katzenleben ... Das Buch das Bernhard Schlink bis 1995 geschrieben hat, habe ich gestern Abend im Jahr 2021 um 3 Uhr 14 beendet. Es ist doch faszinierend. Meiner Beobachtung nach, steht ein Autor in einer besonderen Beziehung zu seinem Leser. Er teilt mir seine Gedanken mit, ohne zu wissen bei wem sie ankommen. Ich erhalte sie, ein Katzenleben später. Und sie berühren mich, obwohl wir uns nie getroffen haben. Insbesondere bei diesem Buch fühlt sie sich sehr intim an: die Verbindung. Ich war ein ungebetener Gast. Eingebrochen in einen Kopf, dessen fremde Welt man plötzlich aus der Ich-Perspektive erfährt. Trotzdem war diese Erfahrung keine unangenehme. Ich habe nur nicht damit gerechnet. Als und weil sie zu Ende war, war ich ein bisschen traurig. Mehr als ein bisschen begeistert, bin ich jetzt. Das was einen einholt, überrollt und mitnimmt, ist sicherlich der Schreibstil des Autors. Er schreibt sehnsuchtsvoll und träumerisch, direkt und kalt. Einfach. Markiert habe ich mir häufig etwas. „Ein Pferd?“ Sie löste sich von mir, richtete sich auf und sah mich an. Sah mich entsetz an. „Magst du das nicht? Ich komme darauf, weil du dich so gut anfühlst, glatt und weich darunter fest und stark. Und weil deine Wade zuckt.“ (…) „Ich denke bei Pferd nicht an Pferdegebiss oder Pferdeschädel oder was immer dir nicht gefällt, sondern an etwas Gutes, Warmes, Weiches, Starkes. Du bist kein Häschen oder Kätzchen, und Tigerin - da ist was drin - was Böses, was du auch nicht bist.“ - S.69 Als auch ich schlecht gelaunt reagierte, wir in Streit gerieten und Hanna mich wie Luft behandelte, kam wieder die Angst, sie zu verlieren, und ich erniedrigte und entschuldigte mich, bis sie mich zu sich nahm. Aber ich war voll Groll. - S.70f „Du kannst jederzeit kommen.“ Mein Vater sah mich an. Ich glaubte ihm nicht und nickte. - S.139 Der Leser fragt sich ganz natürlich bald, warum der Erzähler melancholisch klingt. Was ist passiert? Die Antwort, welche wir am Ende des Buches erhalten, ist eine treffende Erklärung dafür wie „Jungchen“ auf die Begegnung wie Treffen zurück blickt. Sein Charakter ist stimmig, er ist ein geformter Mensch. Mit Ecken und Kanten. Der Leser versteht die Veränderung. Er wird älter und bleibt womöglich dennoch in gleicher Beziehung zur Protagonistin. Obwohl er kaum etwas über sie weiß, kennt er sie. Wahrscheinlich weil er sie liebt und ergründet hat. Ich frage mich was passiert wäre, wenn er anders gehandelt hätte. Dabei hat er der doch garnicht gehandelt und es ist nichts passiert. Ihre Liebe scheint nicht wie Liebe in Büchern. Sie ist wie Liebe im echten Leben. Für mich sind Bücher immer Erlebnisse. Sie sind ein ein Zugang zu Menschen. Obwohl die Beschriebenen nicht echt sind, sind sie doch wirklich. Beim Zuklappen, ein epischer Moment - bei jedem Buch, war ich verwundert. Weil ich den Eindruck hatte, Bernhard Schlink hat über sich selbst geschrieben: Zu gut kennt er den Protagonisten. Jeder der Schreibt, schreibt in gewissem Maße über sich selbst. Über Erfundenes, Erhofftes oder Echtes. Vielleicht ist Bernhard Schlink schlichtweg ein guter Lügner. Ich meine damit nicht, dass er Menschen gut anlügen kann, das mag sein - muss aber nicht. Ich glaube ihm. Das Ich erzählt über Distanz und Nähe und mit Distanz über Nähe, als wäre es selbst stark davon berührt, weil es wahrhaftig fühlt. Der Leser kann nicht anders als es ihm gleich zu tun. Ich weiß den Namen der Hauptfigur nicht und bin nicht sicher, ob er mir verraten wurde. Dass er da stand kann sein, weil ich ihn mir nicht hätte merken müssen. Er wäre wie mein eigener gewesen.

Moralisch kontrovers, philosophisch geschmückt und außergewöhnlich besonders
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vermutlich hätte ich dieses Buch niemals in die Hände genommen, wenn unsere Deutschlehrerin uns nicht dazu verdonnert hätte. Vielleicht hätte ich irgendwann einmal den Film geschaut, aber auch das nur, wenn ich durch Zufall darauf gestoßen wäre. Doch unsere Deutschlehrerin hat uns den Auftrag gegeben das Buch zu lesen - zum... Vermutlich hätte ich dieses Buch niemals in die Hände genommen, wenn unsere Deutschlehrerin uns nicht dazu verdonnert hätte. Vielleicht hätte ich irgendwann einmal den Film geschaut, aber auch das nur, wenn ich durch Zufall darauf gestoßen wäre. Doch unsere Deutschlehrerin hat uns den Auftrag gegeben das Buch zu lesen - zumindest den ersten Teil - und so habe ich innerhalb von ein paar Tagen das Buch beendet. Vielleicht hätte ich auch schneller lesen können, doch zugegeben waren manche Passagen nur schwer zu verstehen und der 1. Teil hat es mir auch nicht immer leicht gemacht, das Buch weiterzulesen. Dazu aber gleich mehr. Ich wusste im Vorhinein ein wenig worum es geht, auch da ich mir den Trailer zum Film angeschaut habe und war so erstmal wenig überrascht vom Inhalt. Allerdings von Bernhard Schlinks teils wirklich philosophischen Einwürfen, über die ich mehr als einmal nachdenken musste. Der erste Teil hat mir nicht sonderlich gut gefallen, er war gut geschrieben, bestand jedoch vor allem aus Sex - und auch wenn mir solche Szenen in gewissen Maßen nichts ausmachen, so waren es doch beachtlich viele. Und zu wissen, dass es ein 15-jähriger mit einer Mitte 30-Jährigen tut macht das ganze nicht viel besser. Dementsprechend hat dieser Teil mir einiges abverlangt und ich habe kaum erwartet, dass es besser wird... Doch das wurde es. Ab dem 2. Teil habe ich angefangen das Buch zu genießen, mit all seinen komplexen Fragen, den moralischen Zwiespalten, zwischen denen der Protagonist steht und dem so ungewöhnlichen Schreibstil. Es ist eine besondere und doch so lehrreiche Aufarbeitung der NS-Zeit und zeigt Facetten, die man so z.B nicht im Geschichtsunterricht behandelt, und gerade für meine, noch so junge Generation, unheimlich viel Wert hat. Ja, es war teilweise schwer verständlich, manche Zeilen mussten mehrmals gelesen werden, und doch fiel es mir irgendwie leicht. Ich möchte weiterhin nicht zu viel verraten, doch ich kann eines Sagen: Am Ende habe ich geweint. Und dann habe ich mich gefragt, ob ich das überhaupt darf, oder ob das Weinen nicht auch moralisch verwerflich ist...


  • Artikelbild-0