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Tote lügen nicht

Roman

Tempe Brennan 1

Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt

Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detective Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillers zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schliesslich auf sich selbst.

Portrait
Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmässig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in 30 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641106652
Verlag Heyne
Originaltitel Déjà Dead
Dateigröße 2722 KB
Übersetzer Thomas A. Merk
Verkaufsrang 11.075
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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0

Sehr spannend und detailliert
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Durch die Fernsehserie "Bones" die sich ebenso um Temperance Brennan dreht, bin ich auf die Buchserie gestoßen. Etwas überrascht hat mich, dass die bekannten Charaktere aus der Fernsehserie hier nicht (vielleicht auch noch nicht) vorkommen. Für mich lest sich das Buch sehr schnell, bei gewissen Szenen wird extrem Spannung aufgebaut,... Durch die Fernsehserie "Bones" die sich ebenso um Temperance Brennan dreht, bin ich auf die Buchserie gestoßen. Etwas überrascht hat mich, dass die bekannten Charaktere aus der Fernsehserie hier nicht (vielleicht auch noch nicht) vorkommen. Für mich lest sich das Buch sehr schnell, bei gewissen Szenen wird extrem Spannung aufgebaut, sodass einem selbst das Herz bis zum Hals klopft und die Gedanken die Tempe Brennan durch den Kopf gehen, auch als die eigenen Gedanken durchgehen könnten. Die Szenen sind teilweise äußerst detailliert, nicht nur in den Krimisituationen sondern auch in den Alltagsbereichen, daher hat es mich sehr überrascht, dass das Ende dann so plötzlich eingeleitet wurde - dennoch sehr lesenswert.

Mega
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 13.10.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Zum Inhalt (Booklet): Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die... Zum Inhalt (Booklet): Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detective Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillers zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schließlich auf sich selbst. Das Buch: Tempe Brennan ist mitte 40 und forensische Anthropologin in Montreal. Als eine zerhackte Leiche in Plastiksäcken gefunden wird, ist es an ihr herauszufinden, was mit der Leiche geschehen ist. Schnell ist für Tempe klar, dass das Opfer weiblich ist und missbraucht wurde. Was ihr aber noch mehr auffällt ist, dass der Hergang mit einem Mordfall aus früheren Jahren überein stimmt und es sich möglicher Weise um einen Serientäter handeln könnte. Doch mit ihrer Vermutung stößt Tempe auf taube Ohren. Besonders bei dem leitenden Detective Claudel, der scheinbar kein gutes Haar an Tempe lassen möchte. Immer wieder begegnet er ihr mit Misstrauen und Ungunst. Das scheint sich erst zu ändern, als sich Tempes Vermutung doch als heiße Spur entpuppt und der Serienmörder es auf Tempes beste Freundin Gaby abgesehen zu haben scheint. Außerdem scheint auch Tempe immer mehr in den Fokus des Serienmörders zu rücken, denn in ihrem Umfeld passieren einige unheimliche Dinge und auch Gaby scheint plötzlich immer mehr Angst vor jemanden zu bekommen, was Tempe dazu zwingt auf eigene Faust zu ermitteln und sie noch mehr in Gefahr bringt. Eigener Eindruck: Als ganz großer Fan der Serie „Bones“ war es für mich einfach ein Muss die Bücher der Autorin Kathy Reichs zu besitzen, die auch für die Serie die Drehbücher geschrieben hat. Entgegen meiner Erwartungen trifft man hier auf eine völlig andere Tempe Brennan und auch ihre Mitprotagonisten sind so ganz anders als die in der Serie. Wenn man sich aber auf die Geschichte einlässt und nicht mehr damit beschäftigt ist, Vergleiche zu ziehen, dann bekommt man eine ganz wunderbare und vor allem detaillierte Story, die einfach nichts zu wünschen übrig lässt. Wir haben hier gute Umschreibungen der Charaktere, sodass man sie sich richtig gut vorstellen kann. Man bekommt ein Einblicj in die Welt von Tempe und vor allem auch in deren Gedankengänge. Tempe ist wie in der Serie eine sehr intelligente und schlagfertige Frau. Sie liebt ihren Job und hat immer ein Auge für Details. Sie beißt sich in ihre Fälle richtig fest und man weiß ab wenigen Seiten, dass man auch diese Tempe wirklich lieben wird. Was mich an dem Buch auch noch begeistert hat war die Tatsache, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Man merkt, dass sie ebenfalls viel mit Obduktionen und dergleichen zu tun hat. Es wirkt alles sehr authentisch. Vorgänge und Merkmale rund um Leichen, Verwesungsprozess und deren Untersuchungen werden ebenfalls sehr detailliert dargestellt und lassen den Leser oft den Atem anhalten. Wer im allgemeinen nicht so auf Details steht, der wird die Geschichte sicher als sehr langatmig empfinden. Wer aber Details genauso sehr mag wie ich, für den werden die Abenteuer von Tempe einfach ein Genuss sein. Parallelen und Unterschiede zur Serie: Wie bereits erwähnt handelt es sich bei der Reihe um die Vorlage für die Serie „Bones“. Jedoch haben wir es hier mit einer völlig anderen Tempe Brennan als in der bekannten Serie zu tun. Tempe ist hier bereits in den Mittvierzigern, während sie in der Serie noch recht jung ist. Jedoch sind beide Tempes nicht nur forensische Anthropologin, sondern auch Buchautorin. Außerdem hat sie im Buch eine bereits erwachsene Tochter namens Kathy – ein Einzelkind. Obendrein hat Bones in der Serie einen Bruder und einen flüchtigen Vater, während man im Buch lediglich erfährt, dass sie eine Schwester hat. Von einem Bruder war hier noch nicht die Rede (jedoch existiert ein solcher in der Jugendbuch-Reihe Virals). Wer die Serie kennt, der weiß, dass Bones hier mit Agent Booth zusammen arbeitet, mit diesem jedoch auch Startschwierigkeiten hatte. Mit der Figur Claudel wird in dem Buch ein wahrer Stinkstefel kreiert, welcher Tempe ebenfalls das Leben schwer macht. Was sich bei der Serie und dem Buch gleicht ist, dass Tempe eine gute Freundin namens Gabby hat – ansonsten entspricht die Figur aber nicht der Serie. Es gibt also einiges Neues in der Serie oder dem Buch zu entdecken, je nachdem, was man denn zuerst kennt. Ein weiteres Sahnebonbon: Als weiteres Sahnebonbon hat Kathy Reichs mit ihrem Sohn Brendan Reichs Tempe als coole Tante und Lexikon für alle Fragen in ihre Jugendbuch-Reihe „Virals“ eingebunden. Dort taucht Tempe immer wieder via Telefon oder Schriftform auf und gibt den dortigen Protagonisten Tipps und unterstützt sie unwissentlich bei ihren Abenteuern. Das finde ich persönlich richtig klasse und auch einen durchaus gewitzten Schachzug, denn so wird man auch auf die anderen Bücher aufmerksam und neugierig gemacht. Cover: Das Cover zu dem Buch ist in meinen Augen ganz nett anzusehen, aber nichts besonders. Neben dem Titel in großen Lettern sieht man nicht viel bis auf scheinbar vergilbte Mullbindenstreifen und ein paar Blutflecken. Neugierig hätte mich das nun nicht unbedingt gemacht, wenn ich im Buchladen gewesen wäre. Daten: Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Heyne (10. Januar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453435591 ISBN-13: 978-3453435599 Originaltitel: Déjà Dead Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 4,5 x 18,8 cm Idee: 5/5 Charaktere: 5/5 Emotionen: 5/5 Details: 5/5 Logik: 5/5 Gesamt:5/5

Tempe Brennan ermittelt wieder
von lesenswertebuecher am 27.09.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Klappentext Ein heißer Sommer in Montreal. Emily Anne, schwarze Locken, lange Wimpern und karamellfarbene Haut, ist neun Jahre alt, als sie auf dem Weg zum Ballettunterricht von zwei Kugeln in die Stirn getroffen wird. Als Zufallsopfer in einem Bandenkrieg zweier rivalisierender Motorradgangs wird sie von den Behörden abgestempelt. Doch Tempe... Klappentext Ein heißer Sommer in Montreal. Emily Anne, schwarze Locken, lange Wimpern und karamellfarbene Haut, ist neun Jahre alt, als sie auf dem Weg zum Ballettunterricht von zwei Kugeln in die Stirn getroffen wird. Als Zufallsopfer in einem Bandenkrieg zweier rivalisierender Motorradgangs wird sie von den Behörden abgestempelt. Doch Tempe Brennan, die eigenwillige forensische Anthropologin, möchte Einzelheiten wissen. Sie schwört lückenlose Aufklärung des Falls. Während sich die Schraube der Gewalt zwischen den beiden Banden, den Heathens und den Vipers, weiter dreht, bekommt Tempe im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Sie erahnt zwischen den diversen, schrecklich zugerichteten Toten einen brisanten Zusammenhang und gerät durch ihre hartnäckigen Nachforschungen in immer größere Gefahr. Aber nicht nur sie: Leider hat auch ihr Neffe Kit ein verhängnisvolles Faible für Motorräder ... Einstieg ins Buch Ihr Name war Emily Anne. Sie war neun Jahre alt, hatte schwarze Locken, lange Wimpern und eine karamellfarbene Haut. ... Meine Meinung Emily Anne Toussaint ist auf dem Weg zum Ballettunterricht und gerät zufällig zwischen die Fronten zweier Motorradbanden, die sich gegenseitig bekriegen. Sie wird von zwei Kugeln in den Kopf getroffen und stirbt. Tempe ist schockiert und schwört der Kleinen die Wahrheit herauszufinden. Nebenbei muss sie noch ein Auge auf ihren Neffen Kit werfen, der bei ihr zu Besuch ist und sich mit den falschen Leuten anfreundet. Am Ende kostet der Fall nicht nur fast Tempes Leben, sondern auch fast das von Kit. Kathy Reichs hat für dieses Buch wieder sehr gut recherchiert. Sie gibt ihr Wissen über verschiedene Motorradgangs an den Leser weiter und baut damit ihren Roman Stück für Stück auf. Ich habe einiges über die Entstehung und Entwicklung der einzelnen Gangs (z. B. Hells Angels, Bandidos, Vipers, usw.) erfahren, sowie über die riesige Organisation, die hinter den Banden steckt. Für den einen oder anderen, der so gar nichts mit diesem Thema anfangen kann, könnten die detaillierten Ausführungen über die Gangs aber eventuell etwas lang und trocken werden. Vor allem weil es manchmal seitenlang um nichts anderes geht. In "Lasst Knochen sprechen" sind die Opfer wieder sehr ausführlich und haargenau beschrieben: Die Anordnung der Knochen, der Zustand der Knochen, das vorhandene Gewebe und die Gerüche dazu. Dass Kathy Reichs vom Fach ist, wird in diesem Buch deutlich, denn die Beschreibungen der Opfer und auch der forensischen Vorgänge sind von ihr sehr bildlich dargestellt. Gerade wenn Tatorte beschrieben werden fühle ich mich immer direkt anwesend, weil alles so hervorragend bildlich dargestellt wird. Etwa in der Mitte des Buches wurde es auch für mich etwas zäh und ich habe das Buch erstmal ein paar Tage aus der Hand gelegt. Der Mittelteil ist wirklich nicht spannend und ich hatte das Gefühl, dass es gar nicht vorwärts ging. Vor allem lag das an den Besprechungen, an denen ich wohl oder übel "teilnehmen" musste. In diesen Besprechungen gab es ausschließlich Informationen über Gangs und Rangordnungen der Motorradclubs und ich wurde etwas erschlagen damit. Sehr langwierig und trocken wurde erklärt, welcher Club wie entstanden ist und welcher Club mit welchem rivalisiert. Es ist wie wenn man in einer großen Runde sitzt und man einfach irgendwann nicht mehr zuhören kann. Im letzten Drittel wurde das Buch wieder sehr spannend und ein Ereignis jagte das nächste. Ich konnte gar nicht schnell genug die Seiten umblättern um zu sehen wie es weiter geht. Gut gefallen hat mir, dass Kathy Reichs auch hier wieder aus der Sicht von Tempe geschrieben hat und ich mich dadurch gut in sie hineinversetzen konnte. Auch, dass ich ihren Neffen Kit etwas besser kennen lernen konnte fand ich sehr erfreulich. Je mehr ich über Tempe und ihre Familie erfahre, desto vertrauter wird sie mir. Generell sind die Hauptcharaktere sehr gut und stark ausgearbeitet, während Kathy Reichs die Charaktere am Rand eher oberflächlich behandelt. Das allerdings finde ich sehr gut, denn so füllt sie ihre Seiten nicht mit unnötigen Informationen. Zitat Ich habe schon viele von Informanten geführte Expeditionen mitgemacht, und in den meisten Fällen war es reine Zeitverschwendung; Tipps aus dem Gefängnis sind notorisch unzuverlässig, entweder weil der Informant lügt, oder einfach, weil sein Gedächtnis ihn im Stich gelassen hat. (Seite 62) Fazit "Lasst Knochen sprechen" ist sicherlich eher ein schwächerer Roman aus der Temperance Brennan Serie. Wirklich spannend und rasant wird der Roman erst im letzten Drittel und die forensische Arbeit bleibt ein bisschen auf der Strecke. Von mir eine solide Leseempfehlung.