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Der Fremde

Albert Camus

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Beschreibung

«Ich begriff, dass ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen des Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoss ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils.»
Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existentialismus.


Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.
Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644026216
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel L'Étranger
Dateigröße 2175 KB
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 12926

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
17
4
4
0
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von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2020
Bewertet: anderes Format

Grandios.

„Heute ist Mutter gestorben. Oder vielleicht gestern, ich weiß es nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der e... Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der eine frühere Geliebte verprügelt und letztlich den Todesschuss auf einen mit Messer bewaffneten Araber aus einer Laune heraus, sodass er schließlich wegen Mordes zum Tode verurteilt wird. All das scheint dem Protagonisten weitgehend ohne eigenes Zutun zu widerfahren, gegen die Konsequenzen seiner Handlungen wehrt er sich nicht. Spoiler: Wer eine Auflösung des „Warums“, d. h. der Sinnfrage erwartet, wird enttäuscht, einen Sinn gibt es nicht. Nichts ist wichtig, über das Todesurteil ist der Täter beinahe erleichtert. Am Ende macht er seinen Frieden, stellt fest, dass er glücklich war und es (trotz drohender Guillotine) noch ist und wird empfänglich für „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“. Existentialistische Essays von Sartre oder Simone de Beauvoir sind i. d. R. verkopft und für Nichtphilosophen schwer zu lesen und zu verstehen (Camus sah sich selbst übrigens nicht als Existenzialisten), auf die Erzählung „Der Fremde“ trifft so nicht zu, die 160 Seiten lassen sich problemlos an einem Sonntag lesen.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2020
Bewertet: anderes Format

Camus' Grundwerk des Existenzialismus über den jungen Meursault, der soziopathisch durch die Welt läuft und durch einen unglücklichen Unfall zum Mörder wird ist bis heute ein Faszinovum. Ein wichtiges Werk, dass von seiner Kraft kein bisschen verloren hat.

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