Meine Filiale

Der Fremde

Albert Camus

(26)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 10.00
Fr. 10.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 11.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 10.00

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 21.90

Accordion öffnen
  • Der Fremde

    3 CD (2013)

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 21.90

    3 CD (2013)

Hörbuch-Download

Fr. 5.90

Accordion öffnen

Beschreibung

«Mir wurde klar, dass ich das Gleichgewicht des Tages zerstört hatte, die aussergewöhnliche Stille eines Strandes, an dem ich glücklich gewesen war. Da habe ich noch viermal auf einen leblosen Körper geschossen, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es ihm ansah. Und es war wie vier kurze Schläge, mit denen ich an das Tor des Unglücks hämmerte.»

Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation. Der Roman bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus und gilt heute als einer der Haupttexte des Existenzialismus.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644026216
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel L'Étranger
Dateigröße 2175 KB
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 2522

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
18
4
4
0
0

Emotionen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch an sich hat mir sehr gefallen. Das Buch ist sehr lehrreich und bringt einiges zu Nachdenken mit sich. *Spoiler Alert* Oft wird Verschlossenheit, keine Emotionen zu zeigen, damit in Verbindung gebracht sich in Schutz zu nehmen, niemanden zu zeigen, wie es einem wirklich geht. Diesmal ist genau das dem jungen Mann zum ... Das Buch an sich hat mir sehr gefallen. Das Buch ist sehr lehrreich und bringt einiges zu Nachdenken mit sich. *Spoiler Alert* Oft wird Verschlossenheit, keine Emotionen zu zeigen, damit in Verbindung gebracht sich in Schutz zu nehmen, niemanden zu zeigen, wie es einem wirklich geht. Diesmal ist genau das dem jungen Mann zum Verhängnis geworden. Was man also davon lernen kann? Zu viele, aber auch zu wenige Emotionen können einem Schaden. Wenn man zu viele zeigt, ist man dramatisch, bei zu wenigen wird man fälschlicherweise als Soziopath bezeichnet. Jetzt müssen wir noch die gesunde Mitte finden.

von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2020
Bewertet: anderes Format

Grandios.

„Heute ist Mutter gestorben. Oder vielleicht gestern, ich weiß es nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der e... Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der eine frühere Geliebte verprügelt und letztlich den Todesschuss auf einen mit Messer bewaffneten Araber aus einer Laune heraus, sodass er schließlich wegen Mordes zum Tode verurteilt wird. All das scheint dem Protagonisten weitgehend ohne eigenes Zutun zu widerfahren, gegen die Konsequenzen seiner Handlungen wehrt er sich nicht. Spoiler: Wer eine Auflösung des „Warums“, d. h. der Sinnfrage erwartet, wird enttäuscht, einen Sinn gibt es nicht. Nichts ist wichtig, über das Todesurteil ist der Täter beinahe erleichtert. Am Ende macht er seinen Frieden, stellt fest, dass er glücklich war und es (trotz drohender Guillotine) noch ist und wird empfänglich für „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“. Existentialistische Essays von Sartre oder Simone de Beauvoir sind i. d. R. verkopft und für Nichtphilosophen schwer zu lesen und zu verstehen (Camus sah sich selbst übrigens nicht als Existenzialisten), auf die Erzählung „Der Fremde“ trifft so nicht zu, die 160 Seiten lassen sich problemlos an einem Sonntag lesen.

  • Artikelbild-0