Meine Filiale

Wie wollen wir leben?

Peter Bieri

(7)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 12.90
Fr. 12.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 11.90

Accordion öffnen
  • Der überflüssige Mensch

    dtv

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 11.90

    dtv
  • Wie wollen wir leben?

    dtv

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 12.90

    dtv
  • Wie wollen wir leben?

    Residenz

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 27.90

    Residenz
  • Der überflüssige Mensch

    Residenz

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 27.90

    Residenz

eBook

ab Fr. 8.00

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

Fr. 11.90

Accordion öffnen

Beschreibung


Erkenne dich selbst!

Spätestens seit der Aufklärung sind Selbstbestimmung, Vernunft und freier Wille wesentlich für ein würdiges, zufriedenes, glückliches Leben. Doch was genau bedeutet das? Wie hängen Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung zusammen? Unser Denken, Fühlen und Handeln sind ja auch von äusseren Umständen geprägt. Wie können wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen, sodass es uns nicht einfach nur zustösst? Welche Rolle spielen die anderen, und wie kann es gelingen, das, was wir wollen, in Einklang mit unserer Umgebung zu bringen? Anschaulich und abwechslungsreich erkundet Peter Bieri diese Kernthemen der menschlichen Existenz und regt dazu an, zum Verfasser der eigenen Lebensgeschichte zu werden.

Peter Bieri, geboren 1944, ist Philosoph und Schriftsteller. Er lehrte Philosophie an verschiedenen deutschen Universitäten, zuletzt von 1993 bis 2007 an der Freien Universität Berlin. Verärgert über den Universitätsbetrieb zog er sich in den vorzeitigen Ruhestand zurück. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Philosophie, u.a. ›Das Handwerk der Freiheit‹. Als Schriftsteller wurde er unter dem Namen Pascal Mercier bekannt, v.a. mit dem Roman ›Nachtzug nach Lissabon‹.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-34801-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12.6/1.2 cm
Gewicht 129 g
Verkaufsrang 54965

Buchhändler-Empfehlungen

Lesen und versuchen Sie zu handeln!

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Dieses interessante Essay des Bestseller Autors Ilja Trojanow (Der Weltensammler) stellt in extremen Beispiel dar, dass mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung überflüssig sei. Die untere Mittelschicht, welche Arbeitslose bevölkert, die nichts zum Wirtschaftswachstum beitragen, "gehören nicht in unsere Welt". Er zeigt auf, wie wir mehr und mehr von Maschinen ersetzt werden. "Maschinen sind keine Konsumenten. Sie träumen während sie rechnen und rattern nicht von Pistazieneis oder High Heels". - So der Autor weiter. Und doch zeigt er sehr deutlich, wie unsere Gesellschaft ohne den Konsumdruck und Kaufrausch nicht mehr in einer Demokratie leben könnten! Lesen Sie diese spannende Streitschrift, urteilen Sie und versuchen SIe zu handeln!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
6
0
0
1
0

Wer nichts kaufen kann, ist wertlos
von fritzcat am 01.05.2015
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Die Kaufkraft ist der Motor der allgegenwärtigen kapitalistisch orientierten Ökonomie. Wer nichts kaufen kann, trägt nichts zum System-Erhalt bei und ist daher überflüssig. Anders ausgedrückt: Er besitzt keinen Wert, denn der Wert des Menschen wird in unserem Zeitalter des spätkapitalistischen Neoliberalismus nicht gemäß Artik... Die Kaufkraft ist der Motor der allgegenwärtigen kapitalistisch orientierten Ökonomie. Wer nichts kaufen kann, trägt nichts zum System-Erhalt bei und ist daher überflüssig. Anders ausgedrückt: Er besitzt keinen Wert, denn der Wert des Menschen wird in unserem Zeitalter des spätkapitalistischen Neoliberalismus nicht gemäß Artikel 1 und 2 der allg. Erkl. d. Menschenrechte definiert, sondern nach ökonomischen Prinzipien, was wiederum bedeutet: hoher Wert = Mensch mit hoher Kaufkraft, geringer Wert = Mensch mit wenig Kaufkraft, kein Wert = Mensch ohne Kaufkraft. Ebenso fundamental wichtig in der wachstumsorientierten Ökonomie sind Massenmärkte. Da Massenmärkte aber nicht von wenigen elitären Kaufkraft-Tycoons bedient werden können, müsste der Erhalt der Massen-Kaufkraft erklärtes Ziel kapitalistischer (und sozialdemokratischer) Orientierung sein. Warum also steigen die Arbeitslosenzahlen, sinken Löhne und Kaufkraft, wird dem Wirtschaftskreislauf immer mehr Kapital entzogen? Die Überbevölkerung ist nach Meinung der Eliten der Hauptgrund allen Übels, aller Mangelerscheinungen und rechtfertigt daher Hungersnöte und unzureichende Versorgung. Laut Untersuchungs-Ergebnissen der UNO könnte bei gegenwärtigem Stand der Agrartechnik die aktuelle Weltbevölkerung mit Leichtigkeit 1,5 mal ernährt werden. Würde Kapital in die Nahrungsmittel(verteilungs)wirtschaft investiert, gäbe es keinen Hunger, weniger Arbeitslose, höhere Löhne, höhere Kaufkraft, ausreichende Versorgung und – höhere Gewinne. Die hohe Bevölkerungszahl kann also nicht der Grund sein. Trotzdem diskutieren Neomalthusianer und Sozialdarwinisten (wie CNN-Gründer Ted Turner) ganz offen eine Reduktion der Gesamtbevölkerung und bezeichnen Hungersnöte unter den ärmsten Bevölkerungsschichten als natürlichen Selektionsprozess. Betrachtet man allerdings die Lebensweise von Menschen mit wenig oder keinem Vermögen, so zeigt sich, dass diese um das bis zu 100.000-Fache nachhaltiger leben als vermögende Menschen und außerdem ihren gesamten Verdienst wieder dem wirtschaftlichen Kreislauf zuführen. Würde man also einem soziobiologischen „Selektionsprozess“ zustimmen, müsste man nach den Gesetzen der Logik mit der Selektion bei den Menschen mit den größten Vermögen beginnen: eine Sichtweise, die – ungeachtet ihrer Richtigkeit - in der gegenwärtigen Diskussion um Kürzung von Sozialleistungen nicht einmal ansatzweise angedacht ist. Diese und ähnlich ungewohnte Betrachtungspositionen sind in gut verständlicher, sympathischer Sprache mit wenig Worten und Seiten (ca. 80) äußerst pragmatisch analysiert und schlüssig aufbereitet. Das alles in einem sprachlichen Kontext präsentiert, der alles andere als trocken ist. Beeindruckend! Bleibt im Gedächtnis, regt an.

Ein Weckruf
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2013
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Trojanow merkt auf, er zieht wider den Auswüchsen des Spätkapitalismus. Gegen des "wer nichts produziert, wer nichts konsumiert" ist überflüssig, die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, den Auswirkungen des Neoliberalismus auf den Arbeitsmarkt, sowie den andauernden Apokalypsen der Massenmedien. Bevor wir wirklich überf... Trojanow merkt auf, er zieht wider den Auswüchsen des Spätkapitalismus. Gegen des "wer nichts produziert, wer nichts konsumiert" ist überflüssig, die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, den Auswirkungen des Neoliberalismus auf den Arbeitsmarkt, sowie den andauernden Apokalypsen der Massenmedien. Bevor wir wirklich überflüssig werden, sollte man doch das Buch gelesen haben.

ziemlich flach
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 24.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Den Texten konnte ich nicht viel abgewinnen. Sie erschienen mir sehr dürftig, langweilig, als spräche der Autor zu Laien und der Titel des Buches entpuppt sich als grosses Fragezeichen. Wollen wir wirklich so leben? Naja, einige vielleicht schon. Selbsterkenntnis ist sicher gut, aber in dieser Form der "Stille" wirkt das irgendw... Den Texten konnte ich nicht viel abgewinnen. Sie erschienen mir sehr dürftig, langweilig, als spräche der Autor zu Laien und der Titel des Buches entpuppt sich als grosses Fragezeichen. Wollen wir wirklich so leben? Naja, einige vielleicht schon. Selbsterkenntnis ist sicher gut, aber in dieser Form der "Stille" wirkt das irgendwie romantisierend und eher weltfremd.


  • Artikelbild-0