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Katzentisch

Roman

Michael Ondaatje

(33)
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Beschreibung


Michael Ondaatjes persönlichster Roman

Der elfjährige Michael fährt mit zwei Gleichaltrigen auf einem Luxusdampfer von Sri Lanka nach England zu seiner Mutter, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat.

Drei Wochen auf See – eine einmalige Gelegenheit für die drei, die zusammengewürfelte Gruppe Erwachsener wie unter einem Brennglas zu beobachten. Den Pianisten, den todkranken Millionär, den Schiffsabwracker, den stehlenden Baron, den Botaniker, den geheimnisumwitterten Gefangenen – und nicht zuletzt die siebzehnjährige Emily, eine entfernte Cousine von Michael. Und wie ein Schatten ist für Michael auch die Mutter mit an Bord und vor allem die bange Frage: Wird sie am Hafen auf ihn warten?

Michael Ondaatje wurde am 10. September 1943 in Sri Lanka geboren. Nach seiner Schulausbildung in England übersiedelte er 1962 nach Kanada, wo er heute noch lebt. Mit seinem Roman ›Der englische Patient‹, für den er 1992 den Booker Prize sowie zum fünfzigjährigen Jubiläum des Preises 2018 den Golden Man Booker Prize erhielt, wurde er weltberühmt. Michael Ondaatje lebt in Toronto.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14286-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19.2/12.1/2.8 cm
Gewicht 298 g
Originaltitel The Cat's Table
Übersetzer Melanie Aus d. Amerikanischen Walz
Verkaufsrang 18791

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
19
9
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Katzentisch von M. Ondaatje
von einer Kundin/einem Kunden aus Kerpen am 10.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Vielschichtig; gute Sprache; ausgezeichnete Darstellung der einzelnen Figuren. Ein lesenswertes Buch, das die Reise eines Jungen beschreibt, der mit zwei Gleichaltrigen diverse Abenteuer auf einem Passagierschiff erlebt.

Drei Wochen auf einem Dampfer
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 06.02.2017
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle. Die Reise pr... Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle. Die Reise prägt den Jungen für das ganze Leben. Michael sitzt am „Katzentisch“, dem unattraktivsten Tisch im Speisesaal, denn er ist kein Gast, der viel Geld bringt, sondern schon eher eine kleine Last. Schon erstaunlich, dass in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Kinder einfach ohne Begleitung eine solche Strecke allein fahren konnten und durften. Das ist heute unvorstellbar. Die Erlebnisse des Jungen sind nicht alle erfreulich und schön, aber jedes einzelne hat Auswirkungen auf seine weitere Entwicklung und sein späteres Leben. Das weiß er zu dem Zeitpunkt nicht, aber da Michael diese Story aus seiner Erinnerung heraus erzählt, weiß er es inzwischen und lässt es auch immer wieder durchblicken. Die unterschiedlichen Reisebegleiter, allesamt auf ihre Weise besonders, bringen die drei Kinder auf immer neue Ideen, die nicht immer mit den Ge- und Verboten übereinstimmen. So füllen sie die 21 Tage mit Erlebnissen, die andere in einem ganzen Leben nicht sammeln können. Die vielen Zeitsprünge vor und zurück und die große Zahl an Charakteren machten es mir zwischendurch etwas schwer, der Story zu folgen. Auch kam ich mit einigen Namen nicht so ganz klar. Johannes Steck erzählt (bzw. liest) das Buch sehr passend in einem ruhigen, nachdenklichen Ton. Diese Stimme ist super angenehm – aber sie verleitet auch zum Abdriften mit den Gedanken. Wirklich spannend ist das Hörbuch nicht, doch lauscht man dem Erzähler dennoch immer weiter. So ähnlich, wie man als Kind gern etwas vorgelesen bekam und sich dabei wohl, sicher und gut aufgehoben fühlte. Der Katzentisch wird zum interessantesten Platz auf dem Schiff. Als Zuhörer mag man von den „besseren“ Leuten gar nicht so viel wissen, da sie schnell verblassen im Vergleich mit der illustren Gesellschaft an diesem abseits stehenden Tisch. Die Abgeschlossenheit auf diesem Dampfer lässt die Ereignisse ganz anders auf die Personen wirken, besonders auf die Kinder, als es in einer Stadt gewesen wäre. Es gibt keine Möglichkeit, den Geschehnissen aus dem Weg zu gehen. Und auch in drei Wochen Fahrt kann niemand alle Geheimnisse dieser in sich geschlossenen Welt ganz enträtseln. Die Verbindungen, die teils über viele Jahre bestehen bleiben, haben ihren ganz eigenen Zauber und Reiz. Wer sich auf das Hörbuch einlässt und sich voll und ganz konzentriert, hat viel Freude damit. Insgesamt kann ich vier Sterne dafür geben.

Eine grandiose literarische Zeitreise!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise ... Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da geht es um einen mysteriösen Gefangenen, der nur Nachts zum Ausgang an Deck geführt wird, um dunkle Laderäume, zu denen der Zugang für Passagiere natürlich streng verboten ist und, natürlich, um Liebe. Michael Ondaatje verknüpft in „Katzentisch“ Autobiographisches mit Fiktivem, doch wirkt seine Erzählung so real, als würde man jeden Moment selber das Knarren der Decks hören, den Seewind spüren und den Mitreisenden von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten können. Eine grandiose Zeitreise in eine Epoche, als Passagierschiffe noch keine „Bettenfrachter“ waren!


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