Den Honig lecken die Schweine

Roman

Silvia Götschi

(3)
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Beschreibung

Eine bitterböse Abrechnung mit der heutigen Spassgesellschaft

Die Wirtschaft befindet sich auf der Talfahrt, die Gesellschaft steuert auf eine kollektive Verblödung zu. Es ist die Zeit des Werteverfalls, des sinnlosen Konsumierens und Vergnügens. Die Leute wissen nicht mehr, wie sie sich benehmen sollen. Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen fehlen.

Wir schreiben April 2009 in einer westeuropäischen Stadt. Die Wirtschaftslage stellt sich wenig hoffnungsvoll dar - es ist eine schwierige und unsichere Zeit. Psychopathische Staatsführer, mutierte Viren und eine Suizidgesellschaft beherrschen die Medien. Menschen schwanken zwischen Zuversicht und Hoffnungslosigkeit. Mittendrin ein Hotel, in dem sich Leute unterschiedlicher Charaktere und Herkunft treffen. Ein illustres Volk, das den Abgrund, an dem es sich befindet, nicht wahrhaben will. Dazu eine Geschichte von Liebe, Neid, verpassten Gelegenheiten, aber auch von neuer Zuversicht und Mut.

Zwei Schwestern, die verschiedener nicht sein könnten: Carla, gelernte Sesseldesignerin, und Laura, die erfolgsverwöhnte Anwältin. Zwei Leben, viele Männer, tausend Facetten und die Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit.

Ein tragikomischer Roman, der den Zeitnerv trifft und durch eine dichte Sprache besticht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 305 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783730922279
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 560 KB
Verkaufsrang 18021

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Unterhaltsam und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 27.06.2013
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Wer bis jetzt glaubte, Midlife Crisis sei ein "Vorrecht" der Männer, sieht sich nach Lektüre dieses Romans eines Besseren belehrt. Die eindrückliche Schilderung der Alltagsprobleme und Frustrationen zweier Schwestern und die tiefgründigen, manchmal gar philosophischen Analysen der aktuellen Wirtschafts- und Lebenssituation mache... Wer bis jetzt glaubte, Midlife Crisis sei ein "Vorrecht" der Männer, sieht sich nach Lektüre dieses Romans eines Besseren belehrt. Die eindrückliche Schilderung der Alltagsprobleme und Frustrationen zweier Schwestern und die tiefgründigen, manchmal gar philosophischen Analysen der aktuellen Wirtschafts- und Lebenssituation machen dieses Buch absolut lesenswert. Der Autorin gelingt es mit ihrer erzählerischen Kraft und der Realitätsnähe ihrer Schilderungen den Leser in einen Zustand einer kritischen, aber letztlich auch motivierenden Selbstreflexion zu versetzen.

Viel Wortwitz und Situationskomik
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2013
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Ich schreibe normalerweise nie Buchkritiken, allerdings habe ich das Bedürfnis, dem vorherigen Kommentar etwas entgegenzusetzen. Selbstverständlich sind Geschmäcker verschieden, allerdings ich habe die Vermutung, dass der Kritiker mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen ist. Wer bei "Den Honig lecken die Schweinen" e... Ich schreibe normalerweise nie Buchkritiken, allerdings habe ich das Bedürfnis, dem vorherigen Kommentar etwas entgegenzusetzen. Selbstverständlich sind Geschmäcker verschieden, allerdings ich habe die Vermutung, dass der Kritiker mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen ist. Wer bei "Den Honig lecken die Schweinen" einen klassischen Götschi-Krimi erwartet, muss nämlich zwangsläufig enttäuscht werden. Im Gegensatz zu ihren früheren Werken ist die Geschichte bei diesem Buch viel weniger zentral. Es geht nicht darum, eine grosse Handlung zu erzählen - der wahre Inhalt erschliesst sich durch das Lesen "zwischen" den Zeilen. Die einzelnen Szenen sind voller Wortwitz, Sarkasmus und Situationskomik - gleichzeitig regen sie zum Nachdenken an. Die Autorin beweist, dass sie eine hervorragende Beobachterin ist, und es macht Spass, unserer Gesellschaft mit ihrem Buch auf den Grund zu gehen. Wie gesagt: "Den Honig lecken die Schweine" ist nichts für Leser, die einen klassischen Götschi-Krimi erwarten. Doch wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Buch für einen sonnigen Sommerabend auf dem Balkon ist, dürfte nicht enttäuscht werden.

weder Abrechnung, noch humorvoll, noch bestechende Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2013
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

„Eine bitterböse Abrechnung mit der heutigen Spassgesellschaft. Ein tragikomischer Roman, der den Zeitnerv trifft und durch eine dichte Sprache besticht.“ – So wird das Buch beschrieben. Das hörte sich gut an. Ich bin ein Leser, der viel aushält, sich fast immer bis zum Ende durchquält, auch wenn es mal nicht gefällt. Bei diese... „Eine bitterböse Abrechnung mit der heutigen Spassgesellschaft. Ein tragikomischer Roman, der den Zeitnerv trifft und durch eine dichte Sprache besticht.“ – So wird das Buch beschrieben. Das hörte sich gut an. Ich bin ein Leser, der viel aushält, sich fast immer bis zum Ende durchquält, auch wenn es mal nicht gefällt. Bei diesem Buch habe ich abgebrochen. Carla, eine Polsterin, die Ohrensessel designet ist die Hauptfigur. Ich erlebe einen halben Tag in ihrem Leben, den 45. Geburtstag. Es beginnt mittags. Sie trifft sich mit einer Gruppe Menschen einmal in der Woche in einem Hotel zum Essen, warum sie sich treffen, weiss keiner genau. Mit dabei ist die 50jährige Schwester, sie sieht aus wie ein Model, sie ist eine reiche, erfolgreiche Anwältin. Die meisten Leute am Tisch scheinen eher gutsituiert. Alle Personen am Tisch um Carla werden kurz dargestellt. Das Tischgespräch ist ein langes blah, blah… Es werden kurz gesellschaftlich Themen angeschnitten, aber nie ausdiskutiert, weil anscheinend kein Interesse daran besteht. Danach geht Carla wieder an den Arbeitsplatz, an ihre Sessel. Hier werden nun alle Arbeitskollegen beschrieben. Auch eine Kundin kommt vor. Carla geht nach Hause, um allein zu feiern. Zu Hause wird sie überraschend von den Arbeitskollegen erwartet. Wieder ein langes ein langes blah, blah… Nebenbei erwähnt der Chef, er sei nun 60, überlege, die Firma zu verkaufen. Alle sind überrascht, haben Angst, den Job zu verlieren, schwatzen aber munter weiter. Eine Kollegin kollabiert, muss ins Krankenhaus, man nimmt an, sie sei überlastet mit Beruf und Arbeit. Carla ist wieder allein, die Schwester ruft an, ihr zu gratulieren. In ihrem Bad steht die Zahnbürste und der Rasierer ihres Lebenspartners, der vor 20 Jahren verstarb, Utensilien, von denen sie sich nicht trennen kann. Endlich ist der Tag zu Ende bei 23 % der Geschichte. Bis hierin ist die Geschichte für mich nichtssagend und langweilig. Wo ist die Gesellschaftskritik, die angekündigt wurde? Ich lese nun quer bis 35 %. Die Polizei klingelt am nächsten Morgen bei Carla. Sie erhält einen Strafzettel, weil sie eine Zigarette vom Balkon geworfen hatte. Sie beschwert sich über bellende Hunde und Hundehaufen, dafür sei die Polizei nicht zuständig. Ich lese noch ein wenig quer, kann keine Leseprobe entdecken, an der ich wieder einsteigen will. Wie gesagt, ich habe bis 23 % voll gelesen, bis 32% quer. Für mich persönlich war es stinklangweilig, das Buch besass nichts Gesellschaftskritisches, noch beissenden Humor, eigentlich gar keinen Humor. Wo ist die dichte Sprache? Etwa hier? „„Wenn es sich interessiert“, raunte er gefasst, „werde ich es dir später verraten, wenn du...“ (Wer ist es?) oder auf der gleichen Seite: „Falls es noch etwas zu genießen gäbe, hakte Sabrina sofort nach, die generell dagegen war, nicht ernst zu sein.“ Tut mir leid liebe Autorin, selten hat mich ein Text so gelangweilt. Das ist meine persönliche Meinung.

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