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Seelen im Eis

Island-Thriller

Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir

»Nervenzerreissende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'«. Frettabladid Newspaper

»Genial – ein Fest für alle Liebhaber von guter Spannungsliteratur!« Morgunbladid

»'Seelen im Eis' ist noch stärker und kraftvoller als 'Geisterfjord' und bestätigt, dass Yrsa eine erstklassige Schriftstellerin ist.« Sigurjon Sighvatsson, Gewinner der Goldenen Palme für seinen Film 'Wild at Heart' und Regisseur der beiden Filme 'Geisterfjord' und 'Seelen im Eis'.

»Ein Chiller-Thriller, den man nicht alleine nach Einbruch der Nacht lesen sollte!« The Times

»Yrsa Sigurdardóttir kann wirklich Spannung erzeugen – genauso gut wie Stephen King.«

The Independent

Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen?

Als Óðinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen…

Yrsa Sigurdardóttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte.

Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 03.03.14
Dank Arnaldur Indridason und Yrsa Sigurdardóttir ist Island zu einer literarischen Krimimacht geworden. "Seelen im Eis" ist der achte Kriminalroman der Isländerin und wieder ein Buch, das einen packt und schüttelt. Ein Island-Krimi, wie man sich ihn wünscht.
Portrait
Yrsa Sigurðardóttir studierte Bauingenieurwesen in Reykjavík und Montreal. Seit 1998 schreibt sie Kinderbücher, im Jahre 2005 erschien ihr erster Kriminalroman »Das letzte Ritual«. Ihre Bücher sind mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Ingenieurin in Reykjavík.

Literaturpreise:

2000 IBBY Honour List (International Board on Books for Young People) für "Við viljum jólin í júlí"

2011 Blóðdropinn (nationaler isländischer Preis für Kriminalliteratur) für Ég man þig (dt. Geisterfjord. Fischer, Frankfurt/M. 2011)
Zitat
»Wer Island-Krimis mag, kommt an diesem Roman nicht vorbei.«

magaScene, 4/14

»Wie kaum eine andere versteht sie es meisterhaft, Atmosphäre zu schaffen, gruselig, unheimlich, beängstigend, irrational, beklemmend, böse.«

Astrid van Nahl, Alliteratus, 3.2.2014
… weiterlesen
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 23.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19533-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19.1/12.6/2.9 cm
Gewicht 328 g
Originaltitel Kuldi
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Tina Flecken
Verkaufsrang 48716
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
22
21
12
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2019
Bewertet: anderes Format

Spannender Island-Krimi, der absolut stimmig, sehr konsequent aufgebaut und mit einigen Überraschungen gespickt daher kommt. Ich werde weitere Krimis der Autoren lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: anderes Format

Wie kaum eine andere versteht Sigurdardóttir es meisterhaft, Atmosphäre zu schaffen, gruselig, unheimlich, beängstigend, irrational, beklemmend, böse. Island-Krimi der anderen Art!

Isländischer Schauerroman
von NiWa aus Euratsfeld am 25.08.2016

Óðinn beginnt notgedrungen ein neues Leben mit seiner Tochter gemeinsam. Nachdem seine Ex-Frau gestorben ist, muss er sich um sein Kind kümmern und nimmt daher einen neuen Job in einer Behörde an. Doch als er sich gerade in das Untersuchungsmaterial über ein Erziehungsheim einarbeitet, häufen sich die mysteriösen Ereignisse und ... Óðinn beginnt notgedrungen ein neues Leben mit seiner Tochter gemeinsam. Nachdem seine Ex-Frau gestorben ist, muss er sich um sein Kind kümmern und nimmt daher einen neuen Job in einer Behörde an. Doch als er sich gerade in das Untersuchungsmaterial über ein Erziehungsheim einarbeitet, häufen sich die mysteriösen Ereignisse und nicht nur Óðinn kriegt es mit der Angst zutun … Óðinn muss in seinem neuen Job die Zustände eines längst geschlossenen Erziehungsheims untersuchen. Wurde damals alles korrekt gehandhabt? Oder haben sich hier - wie in vielen anderen Einrichtungen - Dramen abgespielt? Beim Unfalltod zweier Jungen kommen bei ihm erhebliche Zweifel und allmählich eine Gänsehaut auf. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. An vorderster Stelle sind Óðinn und seine Tochter Rún, die das gemeinsame Leben entdecken. Man befindet sich mit ihnen mitten in einer Umbruchphase. Neue Wohnung, neuer Job, neues Leben. Denn nun darf er nicht nur jedes zweite Wochenende Vater spielen, sondern wird durch den frühen Tod seiner Ex-Frau zur vollen Verantwortung gezogen. Die Sorgen um seine Tochter Rún und die damit einhergehenden Veränderungen machen ihm zu schaffen und noch dazu trägt sich Unheimliches in seiner Umgebung zu. Der zweite Erzählstrang ist in den 70er-Jahren in genau diesem Erziehungsheim angesiedelt, das Óðinn in der Gegenwart untersucht. Hier begleitet man das junge Mädchen Aldís durch die Ereignisse und auch hier stellt sich beim Lesen Gruselstimmung ein. Der ganze Thriller ist in einem unheimlich düsteren und bedrückenden Stil geschrieben. Alltagshandlungen nehmen erheblichen Raum ein und ganz gemächlich baut sich Spannung auf. Dabei empfinde ich die Bezeichnung „Thriller“ jedoch als übertrieben, passender ist meiner Meinung nach eher das Etikett Gruselroman. Denn gruselig war es allemal, auch wenn es an typischen Schreckmomenten fehlt. Denn Óðinn beobachtet merkwürdige Begebenheiten, die ihn langsam an seinem Verstand zweifeln lassen. Ein düsteres, winterliches Ambiente zieht sich über alle Seiten. Egal ob man mit Aldís in den 70er-Jahren im Heim sauber macht oder mit Óðinn verzweifelt versucht eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen - die Stimmung ist drückend und deprimierend. Außerdem weiß man schon im Vorhinein wie es ausgehen wird. Zumal das Ende von der Autorin gleich auf den ersten Seiten präsentiert wird, was mir trotzdem sehr gut gefallen hat. Ich bin lange nicht drauf gekommen, was hinter der Geschichte steckt. Im Nachhinein betrachtet war es offensichtlich, doch während des Lesens hatte ich niemals das Gefühl, dass die Handlung vorhersehbar ist. Das Ende - das richtige Ende - hatte definitiv einen Wow-Effekt parat, weil es meiner Meinung nach böse und speziell eingefädelt war. Zwar bleiben einige Fragen offen, mit denen ich aber gut leben und mich auf einen weiteren Island-Thriller freuen kann. Yrsa Sigurdardóttir erzählt ganz ohne Klischees, dafür mit einem Händchen für eine düster-drückende Atmosphäre. Die Autorin hat mich bereits zum zweiten Mal überzeugt und mir mit ihren Schreibkünsten schaurig-schöne Lesestunden beschert. Für Leser, die das unterschwellige Frösteln mögen, im düsteren Zusammenspiel von Winter und Schicksal Spannung finden, und sich gern auf eine Geistergeschichte einlassen, ist „Seelen im Eis“ auf jeden Fall sehr empfehlenswert.