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Das dreizehnte Kapitel

Roman

(11)
Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt es an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind, dennoch gehen sie ein Briefabenteuer ein, das nur deshalb sein darf, weil es aussichtslos ist: Ihre Briefe bleiben Hängebrücken über einem Abgrund namens Wirklichkeit.
Rezension
So beschwingt, schalkhaft und verführerisch hat Martin Walser lange nicht mehr geschrieben. Ein grossartiges Buch.
Portrait
Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Ausserdem wurde er mit dem Orden 'Pour le Mérite' ausgezeichnet und zum 'Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres' ernannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26759-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/2 cm
Gewicht 223 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Wortgewaltig!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2014

Walser ist Erzählkunst! Er spielt mit den Worten und fesselt mit seinen Lebensbeschreibungen in diesem Buch: Ein Mann ist fasziniert von einer flüchtigen Bekanntschaft, ein Briefwechsel entsteht daraus..ein Hin und Her beginnt in dem sich die zwei Protagonisten immer mehr offenbaren!

Intellektueller Briefroman
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2014

Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten. So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren, verheirateten... Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten. So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren, verheirateten Frau eine geistige Beziehung aufzubauen. In deren Verlauf spüren beide zunehmend eine einzigartige Vertrautheit und Nähe, sodass sie, als die Beziehung droht heikel zu werden, die Korrespondenz sogar abzubrechen versuchen. Letztlich aber hilft der Austausch beiden, besonders aber Maja, als deren Mann lebensbedrohlich erkrankt. Die Gesamtheit der Briefe ergibt eine interessante und reizvolle Geschichte voll sprachlicher Akrobatik, Intelligenz und Wortwitz. Ich empfehle das Buch daher geübten Lesern, die Walser anspruchsvoll zu unterhalten vermag.

Lückenbrücke
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2014

Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die... Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die Welt und für die beiden Protagonisten eine Begegnung mit zunehmender Vertrautheit, wo all die Dinge Platz finden, die in den jeweiligen Ehen zu kurz kommen. Teils rätselhaft, teils weise weiß Walser sein Publikum von Anfang bis Ende intelligent zu fesseln!