Die Farbe der Leere

Ariadne Krimi Band 1187

Cynthia Webb

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 11.00
Fr. 11.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 17.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 11.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Fall, den man persönlich nimmt ...
Dieser Krimi ist ein packender Thriller und zugleich eine Parabel über die Herkunft des Verbrechens. Er setzt wie ein klassischer Whodunit am Tatort an, stellt die ermittelnden Personen vor und sondiert das Milieu. Cynthia Webb erzählt lakonisch, illusionslos und präzise aus der Sicht einer Behördenanwältin für Inobhutnahmen, ein Beruf, dessen Burnout-Rate gigantisch ist. Damit eröffnet sich ein knallharter Blick auf die Realität: finster.
»Aber alle führenden Geister der ... Literatur empfinden ... den Mord als
eine Anklage gegen die bestehenden Verhältnisse, als ein Verbrechen an dem
Mörder als Menschen, für das wir alle - jeder einzelne - verantwortlich sind.«
Rosa Luxemburg (GW 4, 309)
Die Detectives Russo und Malone machen Überstunden und verbringen schlaflose Nächte: In der Bronx hat sich ein Serienmörder auf halbwüchsige Jungs spezialisiert. Katherine McDonald, Behördenanwältin für Inobhutnahmen, soll bei der Ermittlung helfen.
Wie beschädigt muss man sein, um Katherine McDonalds Job zu machen? Die Burnout-Rate ist gigantisch. Aber jemand muss es tun, und die eigensinnige Juristin hat den nötigen Zynismus. Diese Ermittlung allerdings nimmt sie persönlich, denn das dritte Opfer war ein Junge, den sie gut kannte ...

Cynthia Webb hat einen Master in Literarischem Schreiben, ist Staatsanwältin und war viele Jahre lang (wie Katherine McDonald) für die New Yorker Behörde ACS tätig. Anschliessend lehrte sie als Dozentin an der bilingualen Deutschen Schule New York. Momentan studiert sie Educational Leadership (Bildungsmanagement & -innovation) am Teachers College der Columbia University. Sie hat drei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt zurzeit an der Upper West Side in Manhattan. Die Farbe der Leere ist ihr zweiter Roman. Ihr erster Krimi Florida Blues wurde gleich nach Erscheinen für den Lambda Literary Award nominiert.

Ariadne-Gründerin Frigga Haug schrieb nach der Lektüre von Die Farbe der Leere: »Dieser Krimi glänzt mit einem unterkühlten sozialen Realismus und zeigt das Verbrechen der Gesellschaft an jenen, die sie zu Mördern werden lässt.« Sie regte an, dem Buch das Luxemburg-Zitat voranzustellen, und Cynthia Webb fand die Idee genau richtig.

Produktdetails

Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 07.05.2013
Verlag Argument
Seitenzahl 250 (Printausgabe)
Dateigröße 306 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783867549387

Weitere Bände von Ariadne Krimi

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Bitter realistisch, lakonisch trocken - eine unbedingt lesenswerte Anklage in Kriminalroman-Verpackung
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 27.03.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf den ersten Blick nur ein x-beliebiger New York-Thriller, der durch den pinken Schriftzug besonders die weibliche Leserschaft ansprechen soll, belehrt uns "Die Farbe der Leere" schnell eines Besseren. Schon das vorangehende Zitat Rosa Luxemburgs zeigt deutlich, dass es sich bei Webbs zweitem Krimi nicht um Mainstream-Fastfood... Auf den ersten Blick nur ein x-beliebiger New York-Thriller, der durch den pinken Schriftzug besonders die weibliche Leserschaft ansprechen soll, belehrt uns "Die Farbe der Leere" schnell eines Besseren. Schon das vorangehende Zitat Rosa Luxemburgs zeigt deutlich, dass es sich bei Webbs zweitem Krimi nicht um Mainstream-Fastfood handelt, sondern sich die Autorin neben der Unterhaltung in erster Linie der Authentizität verplichtet hat. Und authentisch, ja, erschütternd realistisch gar, ist dieses Buch. Kein Wunder, trägt die Hauptprotagonistin doch viele Züge ihrer Erschafferin in sich. Das Thema, Kindesmissbrauch und seine Folgen, geht durch die lakonisch, trockene Erzählweise noch mehr an die Nieren. Das Leid ist uns näher, als man es sonst von amerikanischen Thrillern gewöhnt ist. Bei all dieser Erzählgewandheit sieht man Webb dann sogar den ein oder anderen Logikfehler gegen Ende nach. Insgesamt kein hochspannender Reißer, aber ein Buch, dessen leise, nüchterne Töne tiefer gehen, als die Mord- und Totschlagorgien der Genre-Konkurrenz.

  • artikelbild-0