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Reise an den Rand des Universums

Autobiographie

»Kein Schriftsteller, der bei Trost ist, schreibt eine Autobiographie«, lautet der erste Satz. Urs Widmer hat die eigene Warnung in den Wind geschlagen und ein grossartiges Erinnerungsbuch verfasst.
Mit dreissig begann sein Leben als Schriftsteller. Die Zeit davor bildet das Fundament seines Werks, und ihr ist dieses Buch gewidmet, den Fakten und Erinnerungen, wie es »tatsächlich« war. Eine persönliche Geschichte aus den für die Weltgeschichte so entscheidenden Jahren 1938-1968.
Portrait
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung ›Alois‹, selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem >Heimito-von-Doderer-Literaturpreis< (1998) sowie dem >Friedrich-Hölderlin-Preis< der Stadt Bad Homburg (2007) ausgezeichnet. Urs Widmer starb 2014 in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783257603385
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1708 KB
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Eine Anleitung zum Sich-Erinnern
von H. Widmer aus Thalwil am 07.05.2014

Diese Autobiografie liesst sich sehr spannend. Sie ist für mich nicht nur ein Überblick über eine interessante Epoche, sondern eine anregende Anleitung zum Sich-Erinnern an Geschichten aus dem eigenen Leben: von den kleinen Dingen (wie lernte ich Fahrradfahren? Welches waren meine ersten Bücher? Der erste Schultag? usw.) bis zu... Diese Autobiografie liesst sich sehr spannend. Sie ist für mich nicht nur ein Überblick über eine interessante Epoche, sondern eine anregende Anleitung zum Sich-Erinnern an Geschichten aus dem eigenen Leben: von den kleinen Dingen (wie lernte ich Fahrradfahren? Welches waren meine ersten Bücher? Der erste Schultag? usw.) bis zu Fragen zu Beziehungen (Eltern, Geschwister, erste Liebe, Freundschaften...) und dem eigenen Standpunkt (als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener). Langeweile kommt da die auf.