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Die Tochter des Samurai

Roman

Die ergreifende Geschichte einer verbotenen Liebe im Japan des 19. Jahrhunderts
Japan 1873: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, der Shogun entmachtet, die jahrhundertealte Ordnung wurde hinweggefegt. Die 13jährige Taka, Tochter eines berühmten Generals und seiner Geisha, fühlt sich sehr zu dem jungen Nobu hingezogen, der als Knecht in ihr Haus kommt. Sie ahnt seine edle Abstammung, und bald wird klar, dass die Familien der beiden Liebenden durch den Krieg zutiefst miteinander verfeindet sind. Taka erkennt, dass sie eine schreckliche Entscheidung treffen muss – für ihre Familie oder für den Mann, den sie liebt.
Erfolgsautorin Lesley Downer, die grosse Kennerin der japanischen Geschichte, hat mit "Die Tochter des Samurai" einen mitreissenden Roman über die Liebe in Zeiten des Krieges geschrieben.
Portrait
Die britische Journalistin und Japan-Expertin Lesley Downer hat lange Zeit in Japan gelebt und sich sogar zur Geisha ausbilden lassen. Sie schreibt für britische Zeitungen und Fernsehsender und hat Sachbücher verfasst. Zuletzt erschien von ihr höchst erfolgreich bei C. Bertelsmann »Die letzte Konkubine«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641107192
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Übersetzer Susanne Aeckerle
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine klassisch geschriebene Geschichten mitten in der japanischen Welt. Es wird eine wunderschöne Atmosphäre erzeugt und fesselt den Leser damit ans Buch

Leider das Geld nicht wert
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil ich auf eine schöne Liebesgeschichte im alten Japan hoffte. Und wurde leider enttäuscht. Das soll nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist. Nur leider entgegen meiner Erwartung, geht es in "Die Tochter des Samurai" viel weniger um die Liebe der beiden jungen Hauptcharaktere... Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil ich auf eine schöne Liebesgeschichte im alten Japan hoffte. Und wurde leider enttäuscht. Das soll nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist. Nur leider entgegen meiner Erwartung, geht es in "Die Tochter des Samurai" viel weniger um die Liebe der beiden jungen Hauptcharaktere Taka und Nobu, als viel mehr um den geschichtlichen Hintergrund und sehr Vieles, was meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre. Außerdem konnte ich oft die Handlungen der Charaktere nicht nachvollziehen. Das wäre das Beispiel, dass sich beide ständig fragen, ob das was sie tun richtig ist und ob der andere das Gleiche empfindet. Aber kaum einen Satz später, sind alle Zweifel über Bord geworfen und "Wie konnte ich ihm/ihr das bloß zutrauen" kommt im Anschluss. Ich weiß auch, dass man für eine schöne Liebesgeschichte nicht zwansläufig Körperkontakt haben muss (was wirklich sehr selten vorkommt), aber dass man sich so nach dem anderen sehnt, nur weil man sein Gesicht hübsch findet und den Duft des anderen anziehend, finde ich doch etwas seltsam. Leider zog sich für mich das Buch sehr lang und ich hatte mir schon überlegt es zur Seite zu legen. Ich tat es nicht, das Ende war zwar besser als der Rest, aber überzeugt bin ich nicht. Wer, wie ich, auf einen romantischen Roman hofft, der wird eventuell enttäuscht. Ich hatte mir mehr erhofft, dass Taka und Nobu sich näher kommen, es mehr um die beiden geht und weniger um das Ganze drum herum. Es gibt sehr viel schönere Liebesgesichten, deren Handlung mich mehr fesselt und bei denen ich das Buch nicht aus der Hand legen kann, ehe ich es zu Ende gelesen habe. Dieses Buch gehört eindeutig nicht dazu

Eine Liebe gegen alle Widerstände ihrer Zeit
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 21.12.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Im November 1873 lebt die 13-jährige Taka Kitaoka bereits seit fünf zusammen mit ihrer Mutter Fujino, ihrer zwei Jahre ältern Schwester Haru und ihrem älteren Bruder Eijiro in Tokio. Vor fünf Jahren sah Takas Lebensweg noch ganz einfach aus. Sie sollte eine Ausbildung zur Geisha beginnen, wie ihre Mutter,... Im November 1873 lebt die 13-jährige Taka Kitaoka bereits seit fünf zusammen mit ihrer Mutter Fujino, ihrer zwei Jahre ältern Schwester Haru und ihrem älteren Bruder Eijiro in Tokio. Vor fünf Jahren sah Takas Lebensweg noch ganz einfach aus. Sie sollte eine Ausbildung zur Geisha beginnen, wie ihre Mutter, doch durch den Umzug nach Tokio ist alles anders. Nunmehr gilt es, ihre Erziehung zu einer modernen Frau zu absolvieren. Bei einem Restaurantbesuch mit ihrer Mutter werden sie von einem Ronin, einem Samurai ohne Dienstherren, überfallen. Der 16-jährige Straßenjunge Nobuyuki Yoshida kommt den Frauen zu Hilfe und erhält als Dank eine Anstellung im Haushalt der Familie Kitaoka. Was weder Taka noch ihre Familie wissen, Nobu gehört zum Clan der Aizu, die durch General Kitaoka entmachtet wurden und nunmehr ihr Dasein als Dienstboten fristen müssen. Eijiro jedoch ahnt, welchen Clan der Junge angehört und macht ihm vom ersten Tag an das Leben zur Hölle. Im Laufe der Zeit freunden sich Taka und Nubo an. Doch durch eine Intrige Eijiros, dem Nubo von Beginn an ein Dorn im Auge war, muss dieser mit Schimpf und Schande Taka und ihre Familie verlassen. 1876, drei Jahre später, kreuzen sich erneut die Wege von Taka und Nubo. Taka ist mittlerweile 16 Jahre alt und ihre Mutter hat es sich in den Kopf gesetzt, sie baldmöglichst zu verheiraten. Taka ist alles andere als angetan von der Idee. Nubo ist derweil als Kadett auf der Heeresoffiziersschule angenommen worden und absolviert dort seine Ausbildung. Die beiden begegnen sich und wissen: Sie sind einander mehr als nur Bekannte oder Freunde, aber eine Beziehung wird niemals möglich sein, da sie verfeindeten Clans angehören und die Ehre des Clans über allem steht. Was beide jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Die Satsuma-Rebellion steht unmittelbar bevor und wird ihrer aller Leben für immer verändern ... Der Plot wurde hauptsächlich aus der Sicht der Protagonisten in der dritten Person erarbeitet, jedoch auch über das Leben und Handeln der Nebencharaktere. Beeindruckend empfand ich es auch, wie die Autorin es geschafft hat, historische Tatsachen und Fiktion zu einer wundervollen Symbiose verschmelzen zu lassen. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier ganz besonders die Figur der Taka gefallen hat, die einfach ihren eigenen Weg gehen möchte und dabei doch immer wieder gegen die Traditionen ankämpfen muss. Besonders gut fand ich ihre innere Zerrissenheit dargestellt, ihre Träume zu erfüllen oder sich ihrer Familie und der Gesellschaft zu beugen. Auch Nubo empfand ich als ausgesprochen faszinierend, denn dieser junge Mann, der weiß, dass das Leben nie wieder so ein wird, wie in seiner Jugend, ist nicht gewillt, sich einfach in sein Schicksal zu ergeben. Den Schreibstil empfand ausgesprochen gefühlsintensiv und geradezu fesselnd. Nachhaltig beeindruckt hat mich auch die bildhafte Darstellung der damaligen Zeit, der Orte und der gesellschaftlichen Strukturen. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch für mich das reinste Kopfkino war, das mich in das 19. Jahrhundert Japans entführt hat.