Das Phantom des Alexander Wolf

Hörspiel

Gaito Gasdanow

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Beschreibung

Als moderner Klassiker wiederentdeckt

Im russischen Bürgerkrieg erschiesst ein junger Weissgardist auf einer einsamen Waldlichtung einen Soldaten. Während der Fremde im Sterben liegt, besteigt der Schütze das Pferd seines Opfers und reitet davon. Jahre später findet er die Einzelheiten dieses Vorfalls in einem Buch derart präzise beschrieben, dass er in dessen Verfasser sein damaliges Opfer wiedererkennt. Ein Wiedersehen der zwei Männer offenbart, wie ihr Schicksal im Tod wie in der Liebe miteinander verknüpft ist.

(1 CD, Laufzeit: 1h 18)

Gaito Gasdanow (*1903 in St. Petersburg, ?1971 in München), gilt als einer der wichtigsten russischen Exilautoren des 20. Jahrhunderts. Im Pariser Exil begann er ab 1923 mit seiner Arbeit als Schriftsteller. Insgesamt veröffentlichte er neun Romane sowie zahlreiche Erzählungen und journalistische Texte, die wegen ihres elegantent Stils gern mit Camus, Proust oder Nabokow verglichen werden. Bislang wurden erst zwei seiner Romane ins Deutsche übersetzt.
Sebastian Blomberg, geboren 1972 in Bergisch Gladbach, absolvierte 1995 das renommierte Max-Reinhardt-Seminar in Wien, ehe er über Engagements in Wien, Basel, Zürich, Hamburg 2003 ans Deutsche Theater Berlin kam. Seit 2011 ist er Ensemblemitglied am Residenztheater in München, wo er z.B. in der aufsehenerregenden Inszenierung von Heiner Müllers „Zement“ die Rolle des Gleb Tschumalow übernahm. Parallel zu seiner Theatertätigkeit erlangte Blomberg 1999 mit dem Film „Anatomie“ Bekanntheit. Seitdem ist er ein gefragter Darsteller für Fernseh- und Kinofilme. Zum Beispiel in „Alles auf Zucker“ (2004), „Guten Morgen, Herr Grothe“ (2006), für den er 2008 den Adolf-Grimme-Preis erhielt, sowie in „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008) und „Zeit der Kannibalen“ (2014).
Helmut Krauss, geboren 1941 in Augsburg, ist ausgebildeter Theater- und Fernsehschauspieler, Kabarettist und Synchronsprecher. Mit 16 stand er zum ersten Mal auf der Bu¨hne, im Alter von 20 Jahren zog er nach Berlin, wo er zuna¨chst als Radiosprecher arbeitete. Als Kabarettist trat er im Kabarett „Das Bu¨gelbrett“ als auch in Dieter Hildebrandts „Scheibenwischer“ auf. Er spielte unter anderem am Grips-Theater und am Hansa-Theater in Berlin sowie am Staatstheater in Hannover. Er spielte zahllose Film- und TV-Rollen, am bekanntesten ist seine Figur des Nachbarn Paschulke in der ZDF-Serie „Löwenzahn“, die er dreissig Jahre verkörperte. Als Synchronsprecher lieh er Hollywood-Stars wie Marlon Brando, John Goodman, Anthony Quinn, Jean Reno oder Samuel L. Jackson seine Stimme.
Gerd Wameling, 1948 in Paderbom geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen. Sein erstes Engagement erhielt er am TAT (Theater am Turm) in Frankfurt am Main. Dort entdeckte ihn Peter Stein und holte ihn 1974 nach Berlin an die Schaubühne, deren renommiertem Ensemble Gerd Wameling fast 20 Jahre lang angehören sollte.
Gerd Wameling fand in der Schaubühne ein Theater, das radikal im Ansatz und in seinem Anspruch war und jenseits jeder Art von Beiläufigkeit. Die Inszenierungen hatten Ereignischarakter, erweckten weltweit Interesse, und dieses Theater wurde eine Zeitlang zur Pilgerstätte aller Theaterbegeisterten und zum Synonym für ein Ensemble einzigartiger Schauspieler.
Um nur wenige Aufführungen innerhalb der grossen Spannweite der Schaubühnenprojekte zu nennen, in denen Gerd Wameling spielte und an die man sich bis heute erinnert: "Sommergäste" (Regie: Peter Stein), "Die Wupper" (Regie: Luc Bondy), "Shakespeares Memory" (Regie: Peter Stein), die Botho-Strauss-Stücke "Trilogie des Wiedersehens" (Regie: Peter Stein), beide Teile von "Death, Destruction und Detroit" (Regie: Robert Wilson), "Amphitryon" (Regie: Klaus Michael Grüber), "Kirschgarten" (Regie: Peter Stein).
1992 verlässt Gerd Wameling das Ensemble der Schaubühne und arbeitet seither frei. 1993 und 1994 konnte man ihn bei den Salzburger Festspielen in "Coriolan" (Regie: Deborah Wamer) und "Das Gleichgewicht" (Regie: Luc Bondy) erleben.
Einem breiten Publikum ist Gerd Wameling vor allem als Staatsanwalt Dr. Fried aus der SAT l-Serie "Wolffs Revier" bekannt, eine Rolle, der er 7 Jahre lang mit seiner ihm eigenen Präsenz und Ausstrahlungskraft unverwechselbares Profil gab. 1993 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Unter der Regie erstklassiger Regisseure spielte Gerd Wameling ein weites Spektrum an Rollen, u.a. in den Spielfilmen "In weiter Ferne so nah" (Regie Wim Wenders), "Sexy Sadie" (Regie Matthias Glasner), in den ZDF-Krimireihen "Bella Block" (Regie Max Färberböck) und "Sperling" (Regie Juraj Herz), in der ZDF-Reihe "Frauen morden leichter" die Folge "Gesammelte Werke" (Regie: Thorsten Näter), in der ARD-Reihe "Lauter tolle Frauen - Mit 50 küssen Männer anders" (Regie: Margarethe von Trotta).

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Sebastian Blomberg, Helmut Krauss, Gerd Wameling
Spieldauer 78 Minuten
Erscheinungsdatum 10.02.2014
Verlag Der Hörverlag
Übersetzer Rosemarie Tietze
Sprache Deutsch
EAN 9783844511703

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Russische Exilliteratur
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gaito Gasdanow ist die russische Wiederentdeckung der letzten Jahre! In das Phantom des Alexander Wolf begleiten wir den Protagonisten auf der Suche nach einem totgeglaubten Rivalen. Seine Suche im Paris der 20er Jahre wird durch Rückblenden in die Zeit des russischen Bürgerkriegs zu einem spannenden Geflecht aus Liebe, Flucht u... Gaito Gasdanow ist die russische Wiederentdeckung der letzten Jahre! In das Phantom des Alexander Wolf begleiten wir den Protagonisten auf der Suche nach einem totgeglaubten Rivalen. Seine Suche im Paris der 20er Jahre wird durch Rückblenden in die Zeit des russischen Bürgerkriegs zu einem spannenden Geflecht aus Liebe, Flucht und Sehnsucht. Gerade die Sehnsucht sowie die Melancholie der "russischen Seele" wird in Gasdanows Werk wunderbar zu Papier gebracht. Ein Meisterwerk aus Russland, welches in keinem Bücherschrank fehlen darf!

Der Feind als Autor
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

An einem sengend heißen Tags während des Russischen Bürgerkriegs schießt ein ermüdeter Weißgardist einen Feind von seinem weißen Hengst. Jahre später liest er in einem Buch eben jene Geschichte bis ins Detail beschrieben und macht sich auf die Suche nach dem Autor. Eine sehr spannende Ausgangslage, die jedoch auch unerwartet sta... An einem sengend heißen Tags während des Russischen Bürgerkriegs schießt ein ermüdeter Weißgardist einen Feind von seinem weißen Hengst. Jahre später liest er in einem Buch eben jene Geschichte bis ins Detail beschrieben und macht sich auf die Suche nach dem Autor. Eine sehr spannende Ausgangslage, die jedoch auch unerwartet stark durch eine Liebesgeschichte gestützt wird. Abgesehen davon werden die Figuren vielschichtig beschrieben und bieten somit einiges an Potential, das vom Autor auch entsprechend genützt wird.

Die Intimität des Tötens
von Marlene Walder am 24.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine dichte, spannende Lektüre mit einem äußerst präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil. Gasdanow kreiert mit seinen Worten eine Wolke aus Intimität, Unergründlichkeit, Tod und Liebe, welche einem beim Lesen ständig entgegen schlägt und greifbar wird. Gasdanow thematisiert die Schuld des Tötens, die verfolgen kann, unter der... Eine dichte, spannende Lektüre mit einem äußerst präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil. Gasdanow kreiert mit seinen Worten eine Wolke aus Intimität, Unergründlichkeit, Tod und Liebe, welche einem beim Lesen ständig entgegen schlägt und greifbar wird. Gasdanow thematisiert die Schuld des Tötens, die verfolgen kann, unter der schweren Last der Verantwortung. Täter und Opfer bleiben somit für immer verbunden. Meine persönliche Entdeckung des Jahres 2014! „Höchste Zeit, dass auch für den deutschen Leser das Phantom des Gaito Gasdanow endlich reale Gestalt annimmt." Rosemarie Tietze (Übersetzerin)


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