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Träum was Schönes

Roman

Ein Junge verliert im Alter von neun Jahren seine Mutter. Aber erst als Erwachsener versteht er, was damals wirklich geschah. Und warum jener Tag sein Leben für immer veränderte ... Bis dahin ist er einer, der auf Zehenspitzen geht, mit gesenktem Kopf, weil die Erde ihm so viel Angst macht wie der Himmel. Erst die Liebe wird ihn lehren: Nur wer sich in den Schmerz hinein begibt, kann ihn überwinden, kann das Misstrauen abschütteln und die eigenen Grenzen sprengen. »Träum was Schönes« ist die Geschichte eines Geheimnisses, das über vierzig Jahre wie versiegelt war. Massimo Gramellini erzählt leidenschaftlich von den Höhen und Tiefen eines Lebens, dem der wichtigste Halt fehlte. Dass er dabei seine eigene Geschichte erzählt, macht dieses Buch nur umso lesenswerter.
Rezension
»Einfühlsam erzählt dieses Buch von einem Menschenleben, dem der wichtigste Halt fehlt: die Liebe der Mutter.«, Dolomiten Tagblatt der Südtiroler, 26.09.2014
Portrait
Massimo Gramellini wurde am 2. Oktober 1960 in Turin geboren. Im Alter von neun Jahren verlor er seine Mutter unter tragischen Umständen, ein Ereignis, das sein Leben und Schreiben stark prägen sollte. Nach dem Jurastudium begann Gramellini 1985 als Sportreporter zu arbeiten, ab 1991 auch als politischer Journalist; unter anderem berichtete er als Kriegsberichterstatter aus dem belagerten Sarajewo. Seit 1999 schreibt er für La Stampa eine Kolumne namens "Il Buongiorno", die in Italien Kultstatus geniesst, ausserdem moderiert er auf RAI Tre zusammen mit Fabio Fazio die Sendung "Che tempo fa", in der jeden Montag Abend die wichtigsten sieben Personen der Woche "besprochen" werden. Gramellini hat zahlreiche erfolgreiche Sachbücher zur italienischen Gesellschaft und Politik geschrieben, so zum Beispiel gemeinsam mit Carlo Fruttero einen Almanach zur italienischen Geschichte herausgegeben. Schon mit seinem literarischen Erstling "Die letzte Zeile des Märchens" hatte Gramellini in Italien grossen Erfolg (250.000 verkaufte Exemplare). Zum Millionen-Seller avancierte er mit seinem zweiten Roman "Träum was Schönes".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783492966757
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1201 KB
Übersetzer Barbara Kleiner
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Traum was Schönes – die Bewältigung eines Traumas
von einer Kundin/einem Kunden aus Ittigen am 11.09.2014

„Träum was Schönes, mein Kleiner“, einer der letzten Sätze, die Massimo Gramellini von seiner Mamma hörte, die er als Neunjähriger verlor. Eine Katastrophe, die jeder, der seine Mutter liebt, gut nachvollziehen kann. „Ich fühlte, wie ein eisiger Löffel in die Eingeweide fuhr und sie ganz aushöhlte“, erinnerte er sich... „Träum was Schönes, mein Kleiner“, einer der letzten Sätze, die Massimo Gramellini von seiner Mamma hörte, die er als Neunjähriger verlor. Eine Katastrophe, die jeder, der seine Mutter liebt, gut nachvollziehen kann. „Ich fühlte, wie ein eisiger Löffel in die Eingeweide fuhr und sie ganz aushöhlte“, erinnerte er sich an den Zeitpunkt, indem er erfuhr, dass seine Mutter jetzt ein Engel sei: Das Buch handelt von der Verarbeitung dieses frühen Verlustes, und diese Bewältigung dauerte bis in die Lebensmitte des Autors. Es ist also ein autobiographisches Werk mit dem Fokus „Kind ohne Mutter“. Das könnte weinerlich und sentimental und ausfallen. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist heiter und einfühlsam geschrieben. Ein wunderbarer Roman. Der Ton ist leicht. Momente der Selbstbemitleidung sind selten, jene mit einem Augenzwinkern häufig. Z.B. als der Priester betete: “Herr schenke ihr ewige Ruhe. Das ewige Licht leuchtet ihr. Sie ruhe in Frieden. Amen.“ kamen in Massimos Herzen ganz andere Worte: „Gib Mama eine kurze Ruhe, Herr. Wecke sie auf, mach ihr einen Kaffee und schicke sie sofort wieder hierher. Sie ist meine Mama, verstanden? Entweder du schickst sie wieder herunter, oder du lässt mich hinaufkommen. Überleg dir das, aber dalli…..“ Dem Jungen fehlt die Wärme der Mutter. Das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater ist kühl und von gegenseitigem Unverständnis geprägt. Erst als der Vater starb, sah er, was er an ihm hatte. Man könnt meinen, dass die Spannung langsam nachlässt. Aber neue Fakten im Zusammenhang mit dem Tod der Mutter sorgen dafür, dass sie aufrecht erhalten bleibt. Plötzlich erscheint die Geschichte in einem neuen Licht. Erst nach 40 Jahren erfährt Massimo die volle Wahrheit und er kann sich endlich frei machen vom Gewicht, das ihm wie Blei auf dem Herzen lag. So fast als Nebeneffekt seiner Bewältigung des Traumas wird seine eigene Geschichte erzählt, die Höhen und Tiefen eines Lebens, dem der wichtigste Halt fehlte. Eine wunderbare, anrührende und sehr lesenswerte Lektüre, die einen nicht so schnell loslässt.