Die Soldaten

Roman

Tobias O. Meissner

(3)
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Beschreibung

Die Festung Carlyr ragt über weites, unbekanntes Feindesland. Hinter ihren Mauern bedeutet ein einziger Fehler den Tod. Um nach einer gewaltigen Niederlage neue Soldaten auszubilden, wird Leutnant Fenna nach Carlyr versetzt. Doch der Norden hat seinen eigenen Schrecken zu bieten. Im verbrannten Land jenseits der Festung verbergen sich die Affenmenschen, die schon einmal einen grossen Feldzug zum Scheitern gebracht haben. Und als Fenna zusammen mit der unerfahrenen Akademieabsolventin Loa Gyffs seine Kompanie ins Land der Feinde führt, entdeckt er, dass die Wüste ein weitaus gefährlicheres Geheimnis birgt.

»Angenehm und flüssig zu lesen ist die Sprache des Autors. (...) Er beschreibt Handlung und Szenerie in einer eingängigen Sprache, die stets eine Balance zwischen plakativer Darstellung und atmosphärisch stimmiger Beschreibung wahrt. (...) Unterm Strich ein schön erzählter, spannender und substanzhaltiger Fantasyroman.«, phantastik-couch.de, 06.06.2011

Tobias O. Meissner, geboren 1967, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Romane werden von der Kritik hochgelobt. Meissner wurde von der Zeitschrift »Bücher« als einer der »10 wichtigsten Autoren von morgen« ausgezeichnet. Bei Piper sind u.a. die apokalyptischen Epen um »Die Dämonen« sowie die High-Fantasy-Trilogie um die »Sieben Heere« erschienen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783492980050
Verlag Piper
Dateigröße 3573 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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nicht vom Titel täuschen lassen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag Ausbildungsszenarien, umso erfreuter war ich, dass sich „Die Soldaten“ zunächst einmal ausführlich mit ihrer Ausbildung in einem abgelegenen Grenzposten befasst. Die Ausbildung einer Rekruteneinheit wird hier allerdings nicht von einem der Neulinge, sondern sozusagen von oben herab erzählt, nämlich vom Ausbilder, Leutnan... Ich mag Ausbildungsszenarien, umso erfreuter war ich, dass sich „Die Soldaten“ zunächst einmal ausführlich mit ihrer Ausbildung in einem abgelegenen Grenzposten befasst. Die Ausbildung einer Rekruteneinheit wird hier allerdings nicht von einem der Neulinge, sondern sozusagen von oben herab erzählt, nämlich vom Ausbilder, Leutnant Fenna, dessen bisheriger Einsatzort gerade an einer Seuche und ihren katastrophalen Folgen zugrunde geht. Sein Vorgesetzter hat mit dieser Versetzung eigentlich versucht, dem widerwilligen Fenna einen Gefallen zu tun. Meißner beschreibt, wie es Fenna recht gut gelingt, die Stärken der einzelnen Rekruten zum Vorschein zu bringen und sie zu einer Einheit zusammenzuschweißen. Doch dann zeigt der erste Einsatz, dass das Soldatenleben nicht nur aus warmem Essen, Sold und Routine besteht, sondern tatsächlich tödlich enden kann. Meißners Welt zeigt nur wenige phantastische Elemente, der Alltag könnte genauso gut in einem Fort im Wilden Westen spielen und die Parallelen zu Randgebieten unserer eigenen Zivilisation sind sehr deutlich. Auch die Personen sind durch und durch menschlich und damit meine ich nicht nur ihre physischen Eigenschaften, sondern auch ihr Verhalten. Die Figuren haben ihre unterschiedlichen Motive für ihren Eintritt in die Armee und stets ihren eigenen Charakter. Am Ende werden sie alle auf die Probe gestellt und müssen sich entscheiden, ob Disziplin, Kameradschaft, Loyalität zum Reich oder egoistischer Überlebenswunsch bei ihnen an erster Stelle stehen. Meißners Roman mangelt es an der für Fantasyromane obligatorischen Rettung der Welt oder zumindest des Königreichs. Das macht aber gar nichts, dem Buch mangelt es nämlich glücklicherweise nicht an Qualität, hinter dem Fantasylabel versteckt sich ein hochwertiger Antikriegsroman. Ich weiß nur nicht, ob durch den Titel nicht eher Menschen angesprochen werden, die von dieser Botschaft gar nichts hören wollen, während viele, für die das Buch etwas wäre, eher abgeschreckt werden – und das fände ich doch sehr schade.

Huah!
von Michael Eisheuer aus Remscheid am 19.04.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hätte Leutnant Fenna beim Eintreffen in der Garnison Carlyr gewusst, was ihn erwartet, wäre er wohl postwendend umgekehrt. Doch so sieht er sich damit konfrontiert einen wilden Haufen aus vierzehn völlig verschiedene Rekruten zu einer Kompanie zu formen, einen weiteren Leutnant in ebenjener Kompanie zu bändigen und auch noch die... Hätte Leutnant Fenna beim Eintreffen in der Garnison Carlyr gewusst, was ihn erwartet, wäre er wohl postwendend umgekehrt. Doch so sieht er sich damit konfrontiert einen wilden Haufen aus vierzehn völlig verschiedene Rekruten zu einer Kompanie zu formen, einen weiteren Leutnant in ebenjener Kompanie zu bändigen und auch noch die bekannte Welt vor einem unbekanntem Grauen aus dem Feindesland zu beschützen. Dabei schildert uns der Autor genauso spannend den Rekrutenalltag wie auch die Gefahren und Abenteuer im Feindesland. In einer angenehm flüssigen Schreibweise erzählt Herr Meissner seine Geschichte, die weder all zu bombastisch noch zu banal daherkommt und immer den richtigen Grad zwischen humorvoll, spannend oder interessant den üblichen Soldatenalltag und seine Abenteuer schildert. Ein guter Fantasyroman, der sich für zwischendurch eignet, weil es ausnahmsweise mal nicht Band I von Schlag-Mich-tot ist.

Die Soldaten, Tobias O. Meissner
von Niklas Roling aus Lingen (Ems) am 02.04.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der junge Leutnant Fenna wird aus der Hafenstadt Chlayst in die unbarmherzige Wüste rund um die Festung Carlyr beordert, um dort aus Anfängern eine neue Kompanie zu bilden, da die Festung nach einem gescheiterten Feldzug ins Affenland vollkommen unterbesetzt ist.Er muss sich dabei nicht nur mit vorlauten Rekruten herumschlagen, ... Der junge Leutnant Fenna wird aus der Hafenstadt Chlayst in die unbarmherzige Wüste rund um die Festung Carlyr beordert, um dort aus Anfängern eine neue Kompanie zu bilden, da die Festung nach einem gescheiterten Feldzug ins Affenland vollkommen unterbesetzt ist.Er muss sich dabei nicht nur mit vorlauten Rekruten herumschlagen, sondern sich auch noch seines Vorgesetzten erwehren und auch im Affenland warten außer den Affenmenschen noch einige andere Gefahren auf ihn.Ein tolles Buch mit interessanten Charakteren die sich auch mit der Geschichte weiterentwickeln, bei dem ich schon gespannt auf den nächsten Teil warte.

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