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Jakobshorn

Kriminalroman

Allegra Cadisch 1

(4)
Bartholomäus Cadisch, der Dorfkönig von Davos, wird tot auf der Skipiste am Jakobshorn gefunden. Die Polizei und der Arzt schliessen eine Fremdeinwirkung aus. Doch Cadischs jüngste Tochter Allegra ist anderen Meinung und stellt Nachforschungen an. Als Immobilienspekulant hatte ihr Vater viele Feinde, aber auch bei den Mitgliedern ihrer eigenen Familie findet Allegra ein mögliches Motiv. Was erst zaghaft auf dem Waldfriedhof beginnt, wird zu einem Spiessrutenlauf, der Allegra immer näher auf den Abgrund eines Familiendramas zutreibt ...
Portrait
Silvia Götschi, geboren 1958 in Stans, ist leidenschaftliche Krimiautorin mit Hang zu den dunklen Abgründen der Seele. Über mehrere Jahre arbeitete sie in der Hotellerie und bereiste die Welt. Nach achtzehn Lebensjahren in Davos zog sie zurück in die Zentralschweiz. Seit 1998 ist sie freischaffende Schriftstellerin und Mitarbeiterin in einer Werbeagentur. Sie hat drei Söhne und zwei Töchter.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 21.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-260-7
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/2,7 cm
Gewicht 374 g
Verkaufsrang 5.638
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Die Spannung auf die Spitze getrieben
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2014

Kann ein Krimi sinnlich sein? Ja, kann er, wenn er von Silvia Götschi stammt. Der Patriarch Bartholomäus Cadisch stirbt am Jakobshorn. Seine Tochter Allegra glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Ihr Vater war ein gesunder Mann, zwar schon fünfundsiebzig, aber noch rüstig. Was auf dem Waldfriedhof beginnt, entwickelt sich zu... Kann ein Krimi sinnlich sein? Ja, kann er, wenn er von Silvia Götschi stammt. Der Patriarch Bartholomäus Cadisch stirbt am Jakobshorn. Seine Tochter Allegra glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Ihr Vater war ein gesunder Mann, zwar schon fünfundsiebzig, aber noch rüstig. Was auf dem Waldfriedhof beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Krimi-Drama, das schlafende Hunde weckt und eigenwillige Charaktere hervorbringt. Gut aufgebauter Handlungsstrang und psychologisch knifflige Rahmenbedingungen lassen den Roman nie langweilig wirken. Er hält, was der Klappentext verspricht und besticht durch eine wunderbare Sprache. Bis zum Schluss bleibt die Wahrheit verborgen. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel: „... Überall Teelichter. Tomasz musste sie aus Luzern mitgebracht haben. Ihr flackernder Schein spielte Figuren an die Wände wie das Wayang im balinesischen Schattentheater ...“ oder „... Er schälte mich aus meinen Kleidern, als würde er eine Frucht von ihren Schalen befreien. Es war, als hätten wir uns noch nie voreinander entblößt. Jede Berührung entpuppte sich als die erste unter dem staunenden Blick des andern ...“ Inmitten kurzer knackiger Sätze und gut gewählter Dialoge, die den Krimi vorantreiben, schimmert die Poesie durch. Weiter vorne: „... Jetzt war es still. Nur ein feiner Luftzug strich über das Holz und bewegte die vergessene Flagge des letzten Sommers...“ Oder: „... Weiter oben die hell getünchten Villen reicher Unterländer, die zweimal pro Jahr zwei Wochen hier verbrachten. Häuser, die leer vor sich hin dösten und vergebens auf die Kinderseelen warteten, für die man sie gebaut hatte ...“ Die Autorin hat eine bildhafte, sinnliche Sprache mit einem erstaunlich großen Wortschatz. Sie versteht ihr Handwerk und macht das Lesen nebst dem guten Spannungsbogen zu einem Vergnügen.

Jakobshorn
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2014

Da ich Davos von meinen jährlichen Skiferien sehr gut kenne, bewegte ich mich bei den anschaulichen Beschreibungen der Handlungsplätze, Strassen, Cafés selber mitten drin. Die junge Ermittlerin, Allegra, führt den Leser mit viel Sympathie durch eine spannende Handlung. Dieser Krimi hebt sich von den anderen ab, da er nicht... Da ich Davos von meinen jährlichen Skiferien sehr gut kenne, bewegte ich mich bei den anschaulichen Beschreibungen der Handlungsplätze, Strassen, Cafés selber mitten drin. Die junge Ermittlerin, Allegra, führt den Leser mit viel Sympathie durch eine spannende Handlung. Dieser Krimi hebt sich von den anderen ab, da er nicht mit Brutaliät und Grausamkeit den Inhalt prägt. Die vielen unterhaltsamen Dialoge, welche zur Auflösung des Falls führen, sind so spannend geschrieben, dass der Leser erst am Schluss die Wahrheit erfährt.

Jakobshorn
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2014

Soeben habe ich mit Spannung den neu erschienenen Krimi Jakobshorn gelesen. Wie schon bei den Kramer-Krimis, wurde ich schnell in den Bann gezogen und konnte das Buch nicht mehr auf die Seite legen. Die Autorin versteht es, schnell Spannung aufzubauen und diese stets hochzuhalten. Auch die Figuren bzw. Personen beschreibt... Soeben habe ich mit Spannung den neu erschienenen Krimi Jakobshorn gelesen. Wie schon bei den Kramer-Krimis, wurde ich schnell in den Bann gezogen und konnte das Buch nicht mehr auf die Seite legen. Die Autorin versteht es, schnell Spannung aufzubauen und diese stets hochzuhalten. Auch die Figuren bzw. Personen beschreibt sie gut und die Anzahl ist mit Mass, so, dass der Leser den Überblick behalten kann, auch wenn es diesbezüglich eine gewisse Aufmerksamkeit abverlangt. Gefallen fand ich auch an den Zeilen zwischen dem roten Faden. Mit ihrer gewohnt sensiblen, gefühlvollen und anschaulichen Art schildert die Autorin selbst die Nebensachen und lässt beim Leser Sehnsucht aufkommen. Wie bei allen ihren Krimis, kommt auch hier einerseits eine gewisse forsche, fast freche, wie auch eine sinnliche Art zur Geltung. Auch in diesem Krimi hat sie erotische Elemente eingepackt. Diesbezüglich schreibt sie in einer fast männlichen Art und scheut es nicht lebensnah die Sachen beim Namen zu nennen, was uns Männern natürlich gefällt. In diesem Krimi zeigt Silvia Götschi aber auch ihr Taktgefühl. Sie verstand es bei dieser evtl. etwas heiklen Geschichte die Geschehnisse gekonnt zu platzieren. Der Autorin ist erneut ein spannender Krimi gelungen, eingepackt in eine interessante Geschichte. Kompliment. Ich freue mich schon heute auf den nächsten Krimi. Koni