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Eva

Die erste Frau der Bibel: Ursache allen Übels?

Die erste Frau in der Bibel (»EVA« Gen 1-3) ist in der christlichen Geschichte und Tradition weitgehend zu einer negativen Figur geformt worden, zum Symbol für die Unzuverlässigkeit von Frauen, zur Verführerin und Ursache allen Übels.
Diese Tradition ist auch heute noch nicht verschwunden. Die abendländische Philosophie, die stark dualistisch geprägt war – etwa mit den Gegensätzen Himmel/Erde, Geist/Körper, stark/schwach, Mann/Frau – hat dem weiblichen Teil immer die schlechtere Seite zugewiesen, die bessere dem Mann. Feministische Theologie und Genderforschung haben mittlerweile aber zu einem ganzheitlichen Verständnis von Körper, Leiblichkeit, Sexualität und Geschlechterrollen beigetragen. So ist es an der Zeit, Eva vor diesem Hintergrund neu zu betrachten. An den Bibeltexten selbst hat sich nichts geändert, aber das Bewusstsein einer einseitig auf den Mann fixierten Auslegung und ihrer Folgen ist gewachsen. Nicht nur bei Frauen, auch bei Männern. Ein neuer Blick auf die Texte selbst zeigt, dass die biblischen Verfasser nicht so frauenfeindlich waren, wie es oft dargestellt wird. Nur eine tendenziöse Auslegung, die die Vormachtstellung des Mannes stärken sollte, hat sie dazu gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 217
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-506-77793-5
Verlag Ferdinand Schoeningh
Maße (L/B/H) 23,6/16,1/2,2 cm
Gewicht 496 g
Abbildungen 35 farbige Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Lesens- und bedenkenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Obergösgen am 02.07.2016

Spannend vor allem die eher unübliche (Durch-)Arbeitsrichtung: Ausgehend von der Jetztzeit arbeitet sich die Autorin Schicht für Schicht zu den Quellen vor: Durch diesen quasi archäologischen Zugang wird viel Schutt (Missverständnisse, Fehlinterpretationen) abgetragen, bis dann endlich der bliblische Text sauber und stringent ausgelegt werden kann. Auch ist das Buch,... Spannend vor allem die eher unübliche (Durch-)Arbeitsrichtung: Ausgehend von der Jetztzeit arbeitet sich die Autorin Schicht für Schicht zu den Quellen vor: Durch diesen quasi archäologischen Zugang wird viel Schutt (Missverständnisse, Fehlinterpretationen) abgetragen, bis dann endlich der bliblische Text sauber und stringent ausgelegt werden kann. Auch ist das Buch, mit Bildern, schön aufgemacht. Schade, dass wenig zu lesen ist zu den Bildern S. 25/26; S. 151 findet sich eine irrtümliche Legende, und ganz allgemein schaffte es di Buchgestaltung nicht, Sonderzeichen flüssig ins Schriftbild zu setzen: der h mit Unterpunkt erscheint im Hauptext in Übergrösse, und in den Anmerkungen nur als Platzhalter. Ein Schönheitsfehler, mit dem mann/frau aber leben kann;-)

EVA - Ursache allen Übels?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kriens am 29.03.2016

Die feministisch ausgerichtete Theologin und Buchautorin, geht mit wissenschaftlichen Mitteln der Frage nach, weshalb Eva, die erste Frau aus der Bibel, zu einer Verführerin und damit zu einer negativen Figur geworden ist. Sie geht dabei wissenschaftlich vor und zeigt anhand verschiedener biblischer und teils auch aktueller Beispiele auf, wie Frauen... Die feministisch ausgerichtete Theologin und Buchautorin, geht mit wissenschaftlichen Mitteln der Frage nach, weshalb Eva, die erste Frau aus der Bibel, zu einer Verführerin und damit zu einer negativen Figur geworden ist. Sie geht dabei wissenschaftlich vor und zeigt anhand verschiedener biblischer und teils auch aktueller Beispiele auf, wie Frauen den Männern nachgestellt und kleiner gemacht werden. Diese Reise ist interessant, aber auch sehr anspruchsvoll und setzt ein Interesse für theologische Spurensuche voraus.