Galgenheck

Erstausgabe

Conte Roman Band 33

Madeleine Giese

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Beschreibung

Der Galgenheck, eine von Einfamilienhäusern durchsetzte Vorortsiedlung, brät in der Julihitze. Seine Bewohner verlangen nichts als kühle Getränke, einen gepflegten Rasen und dass alles so bleibt, wie es ist. Idylle pur. Aber die Sterne stehen nicht günstig für die redliche Gemeinschaft. Nicht nur, dass sich der Tag und die Nacht gegen sie verbünden – da sind auch noch Hugo, Trunkenbold und alter Lateiner, der die müden Knochen zusammenrafft, um gemeinsam mit seinem jungen Freund Alex Unfrieden zu stiften, Isabell, die Königin der Reglosigkeit, und ein Kater, Liebling der Nacht und im Bund mit Dämonen. Aber eines kann man dem Galgenheck nicht nachsagen: dass er wehrlos ist.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 01.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95602-020-9
Verlag Conte-Verlag
Maße (L/B/H) 20/12.6/2.7 cm
Gewicht 398 g

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Unsere kleine Vorstadtsiedlung
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 21.11.2014

Der Galgenheck ist eine deutsche Vorstadtsiedlung mit ein paar ganz „normalen” Paaren und Familien und ein paar Außenseitern. Im Laufe einer Woche kommen sich die Bewohner näher (eine Art Siedlungsfest wird geplant und durchgeführt). Jeden plagen andere Sorgen, wohl dosiert passiert Außerordentliches und Ungeheuerliches, aber am... Der Galgenheck ist eine deutsche Vorstadtsiedlung mit ein paar ganz „normalen” Paaren und Familien und ein paar Außenseitern. Im Laufe einer Woche kommen sich die Bewohner näher (eine Art Siedlungsfest wird geplant und durchgeführt). Jeden plagen andere Sorgen, wohl dosiert passiert Außerordentliches und Ungeheuerliches, aber am Ende der Woche läuft alles wie gewohnt. Die Scheiben müßten zerspringen, die Erde sich auftun, aber es regnet nur. Bis die Personen eingeführt sind und vor allem, bis sie Konturen gewinnen, dauert es. Manche Charaktere bleiben holzschnittartig. Die Vorortkarawane nimmt nur allmählich Fahrt auf. Der Trick mit wechselnden Erzählperspektiven ermöglicht es den Lesern sich ihre eigenen Urteile über die Darsteller zu bilden. Unzusammenhändende Bilder verdichten sich und zeigen ein Netz von Freundschaften, Ressentiments und Abneigung. Dazwischen fügt die Autorin Ansichten des Kater Satans ein, der anscheinend niemandem gehört, zwischen den Häusern umher schleicht und die Leute beobachtet. Die Einschübe aus der Innensicht eines Katers mögen noch angehen, zusammen mit den lehrsamen Tageseinleitungen übertrieb es die Autorin aber und schadete dem Fortgang des Romans. Ab der Mitte des Romans verfolgt man den deutschen Siedlungsalltag mit seiner Alltäglichkeit und Absonderlichkeit mit steigendem Interesse und will erkunden wie letztlich alles zusammenhängt und ausgeht. Wem Thornton Wilder: „Unsere kleine Stadt” (bekam immerhin den Pulitzer-Preis) zusagte, kann „Galgenheck” zum Vergleich lesen.


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