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Laser, B: Leben will gelernt sein

So helfen Sie Ihrem Hund, Versäumtes wettzumachen

In diesem Buch geht es um Hunde, die nicht den besten Start ins Leben hatten. Durch einen Mangel an Umweltreizen konnten sie für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen nicht machen oder diese wurden ihnen im Verlauf ihres Lebens vorenthalten.

Das Ergebnis sind Verhaltensauffälligkeiten wie Ängstlichkeit, Nervosität oder Hyperaktivität, mit denen diese Hunde ihre Halter und ihre Umwelt vor mehr oder minder grosse Herausforderungen stellen. Auch die Hunde selbst leiden oft lebenslang unter den Folgen ihrer schlechten Aufzucht oder Haltung.

Dieses Buch soll dazu beitragen, Hunde mit so genannten Deprivationsschäden besser zu verstehen. Es soll den Haltern dieser Hunde Mut machen und Anregungen liefern, wie das Leben für alle Beteiligten stressärmer gestaltet werden kann.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, Ihrem Hund zu helfen, mehr Sicherheit und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen!
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  • Einführung

    In diesem Buch geht es um Hunde, die nicht den besten Start ins Leben hatten. Durch Mangel an Reizen und/oder Versorgung konnten sie bestimmte, für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen nicht machen. Unter den Folgen einer solchen Deprivation leiden die Hunde oft lebenslang. Fast immer zeigen sie Verhaltensauffälligkeiten, mit denen sie ihre Halter und/oder ihre Umwelt vor mehr oder minder grosse Herausforderungen stellen.

    Dieses Buch soll dazu beitragen, Hunde mit Deprivationssyndrom oder -schäden besser zu verstehen. Es soll Haltern betroffener Hunde Mut machen und Anregungen liefern, wie sie das Leben für alle Beteiligten stressärmer gestalten und ihren Hunden helfen können, mehr Sicherheit und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen.

    Hunde mit Deprivationsschäden können den grossen Schritt in ein „normales“ Hundeleben schaffen. Dabei können allein Sie selbst bestimmen, was das für Sie und für Ihren Hund im einzelnen bedeutet – Hunde sind extrem anpassungsfähig. So ist es bei der Schaffung von Lebensqualität auch zweitrangig, ob ein Hund als reiner Gesellschafts- oder Familienhund gehalten wird oder einem „Beruf“ nachgeht, etwa als Hütehund, Wachhund oder Drogensuchhund. Solange Ihr Hund ein Leben ohne ständige Angst oder Stress leben kann, ist es in Ordnung. Wir möchten mit diesem Buch einen Beitrag dazu leisten.

    Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Wir möchten Sie auf Ihrem Weg ein Stück begleiten. Mit unseren eigenen „Deprivations-Hunden“ haben wir kleine und grosse Schritte in die Normalität geschafft, und wir teilen unsere Erfahrungen gern mit Ihnen.

    Im ersten Teil erfahren Sie, was ein Deprivationssyndrom ist, wie es entsteht und woran man erkennen kann, ob ein Hund betroffen ist. Der zweite Teil des Buches soll vor allem praktische Hilfe liefern. Hier gibt es Tipps rund um das Zusammenleben mit betroffenen Hunden: Welches Training ist hilfreich, welche Ausrüstung ist sinnvoll, wie kann man den Alltag gestalten, wie bewältigt man schwierige Situationen und mehr.
  • Einführung
    Was ist ein Deprivationssyndrom?
    Wie entsteht ein Deprivationssyndrom?
    Folgen einer reizarmen Haltung
    Isolierte Haltung
    Woran erkennt man ein Deprivationssyndrom?
    Zusammenfassung der typischen Symptome
    Entwicklungsphasen
    Spukphasen
    Soziale Verträglichkeit
    Was heisst überhaupt „sozial verträglich“?
    Auch Hunde müssen Kommunikation lernen
    Die Sache mit den Genen
    Neurotransmitter und Hormone
    Angst
    Hunde haben Emotionen
    Angstauslöser
    Mythos: „Angst beim Hund sollte man ignorieren“
    Angstaggression – wenn Angst aggressiv macht
    Strategien zur Vorbeugung angstbedingter Aggression
    Stress
    Negativer Stress (Distress)
    Mögliche Wege zur Stressbewältigung
    Einschätzung des Hundes in Stress-Situationen
    Stressmanagement
    Hyperaktivität
    Entspannung
    Konditionierte Entspannung
    Schlaf
    Den Hund lesen lernen
    Die Sinne des Hundes
    Das Ampelsystem
    Ein Deprivationshund zieht ein
    Erste Massnahmen
    Ausrüstung
    Das Umfeld gestalten
    Gewöhnung
    Allgemeine Hinweise für das Gewöhnungstraining
    Gewöhnung an Orte
    Gewöhnung an Dinge
    Gewöhnung an Menschen
    „Die Leckerchen-Spur“
    Gewöhnung an Geräusche
    Zeit und Ruhe
    Erkundungsspiele
    Spielzeug selbst gestalten
    Nasenspiele
    Aufbau von Suchübungen
    Bewegungsspiele und Entdeckungsparcours
    Training
    Die Mensch-Hund-Beziehung
    Das vergiftete Signal
    Über den Tellerrand geschaut
    Konsequenz
    Rituale statt willkürliche „Machtdemonstrationen“
    Mitgefühl
    Trainingserfolge
    Tagebuch führen
    Die richtige Belohnung finden
    Futter
    Spielzeug
    Aktivitäten
    Das Premack-Prinzip
    Training mit Angsthunden
    Management
    Schritt für Schritt: Viele Erfolge für den Hund
    Erstellung eines Trainingsplans
    Was tun, wenn der Hund etwas tut, was wir nicht wollen?
    Trainieren eines Alternativverhaltens
    Berührungstraining
    Reagiert der Hund auf seinen Namen?
    Konditionierung auf einen neuen Namen – so geht’s:

    Stubenreinheit
    Leinentraining
    Werden Sie ein Clickertrainer!
    Was ist Clickertraining?
    Vorteile des Clickertrainings
    Fangen wir an: Vorbereitende Übungen
    Übungen zu Koordination und Handling
    Übungen zum Timing
    Endlich auch mit Hund!
    Ganz zu Beginn: Die klassische Konditionierung
    Die operante Konditionierung: Jetzt ist der Hund am Zug
    Häufiges Clicken
    Target-Training
    Wie kann Clickertraining helfen, den Hund umweltsicherer zu machen?
    Leckerchen, obwohl der Hund Angst zeigt?
    SAVE-Training
    Transportbox-Training
    Alleinbleiben
    Auto-Training
    Für alle Fälle: Das Unterlassungssignal
    Vorbeugen ist besser… oder: Teamwork geht vor!
    Maulkorb-Training
    Impulskontrolle und Frustrationstoleranz
    Vorhersehbarkeit
    Rituale und Strukturen
    Trainingsstart und Trainingsende
    Ankündigungen
    „Aushalten üben”
    Kneifen und im Fell ziepen
    Flanken klopfen und Kopf tätscheln
    In die Ohren schauen und das Maul öffnen
    „Alles-Okay-Signal“
    „Gute-Laune-Wörter“
    Hat Futter Einfluss auf Ängstlichkeit?
    Medikamente
    Kastration
    Ein weiterer Hund als Helfer
    Die Anschaffung eines Hundes
    Billigwelpen
    Serviceteil
    Kong-Rezepte
    Tierheime und Pflegestellen
    So finden Sie einen guten Trainer/Hundeschule
    Literaturverzeichnis und Lesetipps
    Iveys Geschichte
    Sunnys Geschichte
    Kyras Geschichte
    Oles Geschichte
    Fridas Geschichte
    Danksagung
    Fotoverzeichnis
    Index
    Die Autorinnen
    Aus dem Verlagsprogramm
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 255
Altersempfehlung 15 - 100
Erscheinungsdatum 17.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9809810-4-0
Verlag Birgit Laser Verlag
Maße (L/B/H) 21.2/15.1/2.3 cm
Gewicht 350 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 4826
Buch (Taschenbuch)
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Leben will gelernt sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 26.08.2019

wirklich gut, spannend fesselt beim Lesen motiviert auch nur zu empfehlen