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Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

Die Geschichte der Shirin-Gol

(5)
Auf einer ihrer zahlreichen Reisen nach Afghanistan, dem Land unter dem Hindukusch, begegnet die Dokumentarfilmerin Siba Shakib in einem Flüchtlingslager Shirin-Gol. Sie ist spontan gefesselt von der Kraft und Ausstrahlung dieser Frau, die ihr ihr Leben erzählt - ein Leben, das exemplarisch ist für das Schicksal Tausender afghanischer Frauen. Als Shirin-Gol in einem abgelegenen Bergdorf Afghanistans geboren wird, scheint der Gleichklang ihrer Welt, eingebettet in jahrhundertealte Traditionen, ungestört. Die "Süsse Blume", so die Bedeutung ihres Namens, wächst auf in Armut, Korangläubigkeit und Enge des islamischen Frauenbildes. Doch dann marschieren die Russen in Afghanistan ein, und Shirin-Gols Vater und ihre Brüder ziehen sich in die Berge zurück, um Widerstand zu leisten. Ihre Schwestern aber legen den Schleier ab und verführen russische Soldaten, aber nur, um sie zu ermorden. Verstört kehren sie zurück aus einer Welt, die Shirin-Gol nicht begreift. Aber dann fliehen die Frauen nach Kabul. Hier entdeckt Shirin-Gol eine Freiheit, deren Zauber sie nie mehr vergessen wird und aus der sie die innere Stärke für alles Kommende bezieht - für den Mann, dem sie vom Bruder als Ausgleich für Spielschulden zur Frau gegeben wird, für Verfolgung, Vergewaltigung und Flucht vor dem Taleban-Regime. Immer wieder sucht sie für ihre Familie einen Ort, der ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Wärme und einen Schimmer vom Glück, das Leben heisst, verspricht.
Rezension
"Siba Shakib hat mit dem erschütternden Bericht der Shirin-Gol den gesichts- und körperlosen Frauen von Afghanistan eine Stimme gegeben. Möge ihr Buch viele Leserinnen und Leser finden, damit wir die Menschen dieses geschundenen Landes besser verstehen können." (Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe)

"Ich habe selber gesehen und gespürt, was es bedeutet, wenn Frauen jedes Recht, jede Würde verloren haben. Wenn die Würde der Menschen antastbar ist. Wenn Menschen kein Recht auf Arbeit, Erziehung, Gesundheit, kein Recht auf Zukunft haben. Weil sie Frauen und Mädchen sind. Die Frauen haben uns immer wieder angefleht, gebt uns wenigstens unsere Stimme wieder. Siba Shakib ist das mit ihrem wunderbaren Buch auf beeindruckende Weise gelungen." (Claudia Roth, Vorsitzende des Bündnis 90 / Die Grünen)
Portrait
Siba Shakib wurde im Iran geboren, wuchs in Teheran auf und besuchte dort die deutsche Schule. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Autorin und Filmemacherin. Ihr erstes Buch »Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen« war Nummer 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 16 Länder verkauft. Sie lebt abwechselnd in Deutschland, New York und Italien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.05.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-45515-7
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/11,6/2,5 cm
Gewicht 254 g
Auflage 11. Auflage
Verkaufsrang 53.360
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Ergreifende Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Staufenberg am 01.09.2016

Eine ergreifende Lebensgeschichte. Es ermöglicht einen wahren Einblick über die Empfindungen dieser Frauen in Afghanistan und ist gleichzeitig total erschreckend, was diesen dort zugemutet wird. Sehr empfehlenswert.

Dieses Werk gibt einen tiefen Einblick über dieses Land.
von phindie aus Münster am 10.05.2011

Siba Shakib lieferte immer wieder mit ihren preisgekrönten Dokumentationen, vor allem für die ARD, Belege für die verheerende Situation der Bevölkerung in Afghanistan. Bei einer ihrer zahlreichen Reisen durch das vom Krieg gebeutelte Land, begegnet sie in einem der Flüchtlingslager Shirin-Gol. Shirin-Gol erzählt auf eindrucksvoller und packender Art, ihren... Siba Shakib lieferte immer wieder mit ihren preisgekrönten Dokumentationen, vor allem für die ARD, Belege für die verheerende Situation der Bevölkerung in Afghanistan. Bei einer ihrer zahlreichen Reisen durch das vom Krieg gebeutelte Land, begegnet sie in einem der Flüchtlingslager Shirin-Gol. Shirin-Gol erzählt auf eindrucksvoller und packender Art, ihren Leidensweg der vergangen Jahre. Sie erzählt von ihrem Leben, als die Russen einmarschierten und ihre Brüder und ihr Vater sich den Widerstandskämpfern der Mujahedin anschlossen. Wie ihre Schwestern alle Traditionen und Regeln brachen um sich den russischen Soldaten hin zu geben um diese anschliessend zu töten. Wie ihr Dorf zerstört wurde und sie nach Kabul flüchtete, wo sie eine russische Schule besuchte. Dort merkte sie schnell, wie viel reicher ihr Leben durch Bildung und Wissen wird. All dies soll ihr Kraft für alles was da noch kommen wird geben. Zum Ausgleich für Spielschulden wurde sie einem fremden Mann zur Frau gegeben und musste nach Verfolgungen und mehrfachen Vergewaltigungen vor dem Taleban-Regime flüchten. Eindrucksvoll und ohne die Erlebnisse mit westlichen Ansichten zu bewerten, schrieb Siba Shakib das ihr erzählte nieder. Es ist eine beeindruckenden Erzählung, die tiefgreifende Einblicke in das Schicksal abertausende von Mädchen und Frauen in Afghanistan gewährt. Ein Leben bestimmt durch Armut, Hunger und Rechtlosigkeit. Dieses Werk gibt einen tiefen Einblick über dieses Land. Ich kann jedem dieses Buch nur an Herz legen. Selten hat ein Buch mich so in seinen Bann gezogen.

Eine von vielen
von Asti am 29.08.2010

Ein Schicksal, das es so noch viele tausende Male im Afghanistan der Taliban gibt. Die Lebensgeschichte der Shirin-Gol, die allein ihr Leben und das ihrer Familie in einem Land, das gefesselt ist von der Terrorherrschaft der radikalen Islamisten der Taliban, bewältigen muss. Mit nicht zu glaubender Kraft und Stärke... Ein Schicksal, das es so noch viele tausende Male im Afghanistan der Taliban gibt. Die Lebensgeschichte der Shirin-Gol, die allein ihr Leben und das ihrer Familie in einem Land, das gefesselt ist von der Terrorherrschaft der radikalen Islamisten der Taliban, bewältigen muss. Mit nicht zu glaubender Kraft und Stärke schafft Shirin-Gol es, allen Widrigkeiten zu trotzen und schlussendlich ihr Glück zu finden.