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Blutsbrüder

Roman

Aufbau Taschenbücher Band 3069

Ernst Haffner

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Beschreibung

Ernst Haffner arbeitete zwischen 1925 und 1933 als Journalist und Sozialarbeiter in Berlin. Mit der Machtergreifung der NSDAP verliert sich seine Spur. Sein 1932 unter dem Titel „Jugend auf der Landstrasse Berlin“ erschienener und einziger Roman wurde von den Nazis verboten und öffentlich verbrannt. In Vergessenheit geraten, erschien das Buch nun 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ein zweites Mal: unter dem Titel „Blutsbrüder“.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 16.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3069-4
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 19.1/11.6/2.1 cm
Gewicht 248 g
Originaltitel Jugend auf der Landstraße
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 17402

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Blutsbrüder
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2015

Berlin, Anfang der 30er Jahre. Der 20jährige Willi Kludas hält die unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen in der Fürsorgeanstalt nicht länger aus. Nach seiner geglückten Flucht versucht er in Berlin Fuß zu fassen, aber der minderjährige junge Mann hat aufgrund fehlender Papiere keine Möglichkeit, eine Arbeit zu finden. Um... Berlin, Anfang der 30er Jahre. Der 20jährige Willi Kludas hält die unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen in der Fürsorgeanstalt nicht länger aus. Nach seiner geglückten Flucht versucht er in Berlin Fuß zu fassen, aber der minderjährige junge Mann hat aufgrund fehlender Papiere keine Möglichkeit, eine Arbeit zu finden. Um nicht als Obdachloser zu enden, schließt sich Willi den Blutsbrüdern an. Die Jugendbande bietet ihm Zuflucht, soziale Wärme und die Erfüllung seiner existentiellen Grundbedürfnisse. Aber die Clique entwickelt sich mehr und mehr zu einer professionellen Bande, die ihre Existenz durch Kriminalität und Prostitution sichert. Das widerstrebt Willi und er versucht auszusteigen... Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit und wurde jetzt 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung neu aufgelegt.

Ein höchst beachtliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2015

Stellen Sie sich einmal vor Emil Tischbein wäre drei, vier Jahre älter gewesen und die Detektive mittlerweile zur Kriminalität und Prostitution übergegangen. Genau diesen Eindruck bekommt man bei der Lektüre von Ernst Haffners Blutsbrüdern. Die Blutsbrüder sind eine Jugendclique im spätweimarischen Berlin, deren tagtäglicher Kam... Stellen Sie sich einmal vor Emil Tischbein wäre drei, vier Jahre älter gewesen und die Detektive mittlerweile zur Kriminalität und Prostitution übergegangen. Genau diesen Eindruck bekommt man bei der Lektüre von Ernst Haffners Blutsbrüdern. Die Blutsbrüder sind eine Jugendclique im spätweimarischen Berlin, deren tagtäglicher Kampf um Nahrung und einen Platz zum Schlafen sie unaufhaltsam in einen Strudel von Mundraub zu organisierter Qualität, vom Anschaffen zur Zuhälterei. Ein neuhinzugekommenes und ein gerade aus dem Gefängnis entlassenes Mitglied versuchen – allen Widerständen zu trotz – ein ehrliches Leben zu führen. Ernst Haffners Buch wurde erstmals 1932 veröffentlicht, im Jahr darauf von den Nazis verbrannt und nun vom Aufbau Verlag neuentdeckt. Neben der thematischen und sprachlichen Eindringlichkeit, fasziniert „Blutsbrüder“ ob seines historischen Kontextes. Ein höchst beachtliches Buch, das man in einem Atemzug mit Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ und Döblins „Berlin Alexanderplatz“ nennen möchte.


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