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Bis zur letzten Stunde

Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben

List bei Ullstein 60354

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Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin - als sie die 'Chance ihres Lebens' bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Probediktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und zuletzt sein 'politisches Testament'. Nach dem Krieg zeichnete Traudl Junge ihre Erlebnisse zwischen Führerbunker und Berghof auf - erst jetzt wird das historisch unschätzbare Dokument veröffentlicht. Melissa Müller ordnet dieses Dokument mit kritischem Blick historisch und biographisch ein.
Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin ? als sie die "Chance ihres Lebens" bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein so genanntes "privates" und "politisches" Testament.
Portrait

Traudl Junge wurde 1920 als Tochter eines Bierbrauermeisters und einer Offizierstochter in München geboren. Von Ende 1942 bis April 1945 war sie die Privatsekretärin Adolf Hitlers. Nach dem Krieg geriet Traudl Junge in russische Gefangenschaft, wurde aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. In der Folgezeit arbeitete sie unter anderem als Chefredaktionssekretärin für Quick und als freie Journalistin.

Traudl Junge verstarb nach schwerer Krankheit in der Nacht des 11. Februar 2002, wenige Stunden nach der Uraufführung des Dokumentarfilms »Im toten Winkel«, der sie im Gespräch mit André Heller zeigt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.09.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60354-4
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,7 cm
Gewicht 272 g
Abbildungen , Fotos und Dok. auf 8 Taf. 19 cm
Auflage 7. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Einblick in die destruktive Banalität des 20. Jahrhunderts.
von Buechermaxe aus München am 12.10.2006

Traudl Junges gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichneten Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin von Adolf Hitler in den Jahren von 1942 bis zum Ende in der Katastrophe, zwischen München, Berghof und Führerbunker in Berlin, zeichnet neben den vielen offiziellen Porträts, die wir von dieser Person haben, das eher... Traudl Junges gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichneten Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin von Adolf Hitler in den Jahren von 1942 bis zum Ende in der Katastrophe, zwischen München, Berghof und Führerbunker in Berlin, zeichnet neben den vielen offiziellen Porträts, die wir von dieser Person haben, das eher private Bild eines - wenn man es nicht anders wüßte - gewöhnlich scheinenden Menschen. Junges Schilderungen sind daher ebenso banal, vereinfachend und in dieser geradezu naiv erzählten Alltäglichkeit eines solchen Politikers, Staatsmannes und seiner Umgebung ein äußerst bestürzendes Dokument, das einen fassungslos zurückläßt. Denn es erweist eine in der Katastrophe sich durchhaltende Normalität, die uns heute wie die Erzählung von einem anderen Stern erscheinen muss, ja irreal oder surreal erscheinen müßte, wenn sie nicht historisch verbürgt wäre. Das Buch, das erst im Umfeld von Fests Buch "Der Untergang" erschienen ist, ist daher ein hoch aktuelles Zeugnis dieser Zeit, das zugleich Einblick in die destruktive Banalität des 20. Jahrhunderts geben kann. Also lesen und sich wundern!