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Von der Erde zum Mond (Roman)

Roman

(4)
Ein Mittelding aus Hohlgranate und plüschigem Eisenbahnwaggon - so sieht das futuristische Mondfahrzeug aus, in dem sich drei mutige Männer und einige Tiere auf abenteuerliche Raumfahrt zum Mond begeben. Wie das funktioniert und wie lange das Ganze dauern wird (exakt 97 Stunden und 20 Minuten!), all das hat Jules Verne vor fast 150 Jahren ersonnen und in einen witzigen, fantastischen und verblüffend sachkundigen Roman gefasst. Nur das Kontrollzentrum gab es noch nicht, dem die Raumfahrer melden könnten: 'Wir haben ein Problem'...
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 31.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0162-4
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/12,9/3 cm
Gewicht 350 g
Abbildungen 49 schwarzweisse -Illustrationen der französischen Originalausgabe von 1865 von George Roux und Henri de Montaut
Illustrator Henri de Montaut, George Roux
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Großartig geschrieben mit wissenschaftlichen Aspekten, durch die der ein oder andere noch was lernt. Grandiose Vorstellungen und ein wundervolles Abenteuer!

Ein Schuss zum Mond
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 03.06.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Jahr 1865 als drittes Buch aus Jules Vernes Feder erschienen, berichtet "Von der Erde zum Mond" von dem ehrgeizigen Vorhaben, mittels einer gewaltigen Kanone, ein Projektil auf den Mond zu schießen. Ideengeber für diese Unternehmung ist ein gewisser Mr. Barbicane, Präsident des Gun-Clubs, einer während des Bürgerkriegs gegründeten... Im Jahr 1865 als drittes Buch aus Jules Vernes Feder erschienen, berichtet "Von der Erde zum Mond" von dem ehrgeizigen Vorhaben, mittels einer gewaltigen Kanone, ein Projektil auf den Mond zu schießen. Ideengeber für diese Unternehmung ist ein gewisser Mr. Barbicane, Präsident des Gun-Clubs, einer während des Bürgerkriegs gegründeten Versammlung von Artilleristen und Geschützspezialisten. Anfänglich nur ein Projekt, um die aufgrund des Friedens bedrohte Existenz des Clubs zu sichern, wird mit der Ankunft des abenteuerlustigen Franzosen Michel Ardan aus dem bloßen Schuss der erste bemannte Mondflug. Wie bereits schon in seinem Erstling "Fünf Wochen im Ballon", so zeigt sich Verne auch hier als detailbesessener, akribischer Freund der Wissenschaft. Über knapp 300 Seiten lässt er sich über eine Vielzahl technischer Möglichkeiten und mathematischer Zahlenspielereien aus, wobei er, trotz vieler Mutmaßungen und schlicht falscher Behauptungen, stets die Aufmerksamkeit des Lesers hat. Trotzdem man heute weiß, wie unmöglich ein solches Unterfangen gewesen wäre - man kommt nicht umhin, Verne gebannt zu folgen, interessiert Seite für Seite zu durchblättern. Zweifel wollen, auch aufgrund der Überzeugungskraft dieses begnadeten Visionärs, gar nicht aufkommen. Um wieviel beeindruckender muss diese Lektüre dann erst für Vernes Zeitgenossen gewesen sein. Bei all diesen utopischen Gedankenspielen bleibt jedoch manchmal die Geschichte etwas auf der Strecke. Außer dem Bau von Kanone, Projektil und Teleskop "passiert" eigentlich nicht viel. Der lang erwartete Schuss wird kurz vor Ende des Buchs abgegeben, das Schicksal der Projektil-Insassen bleibt ungewiss. (Erst 1870 hat Verne die Abenteuer der drei Mondfahrer in "Reise um den Mond" weitererzählt) Das ist insofern schade, da Vernes begnadetes Erzählertalent zwischendurch immer wieder aufblitzt. Insbesondere seine beißend satirischen Spötteleien über den kriegs- und kanonengeilen Amerikaner sorgen für Kurzweil und dürften ebenfalls als zukunftsweisend bezeichnet werden. Selbiges gilt für den Abschussort der Kanone. Dieser befindet sich, wie der der heutigen NASA, in Florida. Wenn es sich bei "Von der Erde zum Mond" auch nicht um eins der besten Bücher aus Vernes großem Werk handelt - es bleibt eine empfehlenswerte, erfrischend amüsante und flüssig zu lesende Lektüre mit teils schon begänstigender Voraussicht, welche jedem Freund klassischer Science-Fiction nur ans Herz gelegt werden kann.

ein kreatives Werk
von Susanne aus Erlangen am 28.11.2005
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jules Verne nimmt es sehr genau: bis ins letzte Detail beschreibt er, was notwendig ist, um von der Erde zum Mond zu kommen. 100 Jahre bevor dieser Schritt den menschen tatsächlich gelang, wird hier sehr genau durchdacht, wie es möglich sein könnte. Ein faszinierendes Werk, daß trotz seiner vielen... Jules Verne nimmt es sehr genau: bis ins letzte Detail beschreibt er, was notwendig ist, um von der Erde zum Mond zu kommen. 100 Jahre bevor dieser Schritt den menschen tatsächlich gelang, wird hier sehr genau durchdacht, wie es möglich sein könnte. Ein faszinierendes Werk, daß trotz seiner vielen "technischen" Details auch für einen Laien verständllich ist und bis zuletzt spanned bleibt, ob es den Helden wirklich gelingt.