Arbeit und Struktur

Wolfgang Herrndorf

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Beschreibung

«Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen. Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der Ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter. Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.»

Bei aller Hochschätzung für Herrndorfs Romane - sein Blog Arbeit und Struktur steht ihnen an literarischem Rang nicht nach. Es gibt in der Geschichte der Tagebücher nichts, was ihm gleichkäme an Takt, Wärme, dunklem Witz, Sarkasmus und stillem Grauen. Michael Maar

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner grossen Liebe» (2014).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 27.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26851-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/13.8/3.2 cm
Gewicht 330 g
Abbildungen zahlreiche schwarzweisse Abbildungen
Auflage 6. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Ehrlich, berührend, großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Krebsdiagnose wirft Wolfgang Herrndorf komplett aus der Bahn... Aber wie einer der größten deutschen Erzähler darauf ein eindringlichen Lebensbericht macht, ist einfach wundervoll. Lakonisch, unprätentiös und geistreich obendrein.

Herrndorfs Vermächtnis
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2020

"25 Jahre am Existenzminimum rumgekrebst und gehofft, einmal eine 2-Zimmer-Wohnung mit Ausblick zu haben. Jetzt könnte ich sechsstellige Summen verdienen, und es gibt nichts, was mir egaler wäre." Durch Herrndorfs Schonungslosigkeit und sein Schicksal haben diese Tagebucheinträge ein besonders schweres Gewicht. Wolfgang Herrndo... "25 Jahre am Existenzminimum rumgekrebst und gehofft, einmal eine 2-Zimmer-Wohnung mit Ausblick zu haben. Jetzt könnte ich sechsstellige Summen verdienen, und es gibt nichts, was mir egaler wäre." Durch Herrndorfs Schonungslosigkeit und sein Schicksal haben diese Tagebucheinträge ein besonders schweres Gewicht. Wolfgang Herrndorf stellt nach seiner Diagnose fest, dass es für ihn nur einen Weg gibt mit der Diagnose umzugehen und zwar so lange zu arbeiten, bis es nicht mehr geht. Der Text verdeutlicht aber auch, dass es die kleinen Momente im Leben sind, die zählen. Es ist weniger ein Buch über das Sterben, als über das Leben.

von einer Kundin/einem Kunden am 22.12.2017
Bewertet: anderes Format

Beklemmend und realistisch schildert der Autor seine Krebserkrankung und seine Beweggründe, welche zum Freitod führten.


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