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Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943-2011

Eine ungewöhnliche Geschichte des Gewöhnlichen

Obwohl (Ex)Jugoslawien nach dem Ende des Kosovo-Kriegs und dem Sturz Milosevics aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt ist und die Debatten der 1990er Jahre weitgehend in Vergessenheit geraten sind, erlebt die Jugoslawien-Forschung einen regelrechten Boom. Nie zuvor waren so viele und umfangreiche Dokumente zugänglich wie heute. Die Erschliessung und Auswertung des Materials bleibt eine Jahrhundertaufgabe. Holm Sundhaussen zieht eine erste Bilanz. Er untersucht Ereignisse, Akteure und Strukturen ab Gründung des zweiten Jugoslawien, die völkerrechtlichen Aspekte des Staatszerfalls, die Rolle des Auslands, die Gewalt in den 1990er Jahren sowie die Transformationsprozesse in den Nachfolgestaaten.

Portrait
Holm Sundhaussen ist Professor em. für Südosteuropäische Geschichte an der Freien Universität
Berlin und Co-Direktor des Berliner Kollegs für vergleichende Geschichte Europas i.R.
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    Einleitung
    Erster Teil : Jugoslawien 1943–1991
    1. Vom Stalinismus zur Selbstverwaltung
    1.1 Die Geburt des zweiten Jugoslawiens
    1.2 Kriegsopfer und Nachkriegsopfer
    1.3 Phönix aus der Asche
    1.4 Der Eklat von 1948
    1.5 Der eigene Weg
    2. Aussenpolitik im Kalten Krieg : Von der Isolation
    zur Blockfreiheit
    3. Jugolawiens „Goldene Jahre“ und ihre Widersprüche
    3.1 Wirtschaftlicher und sozialer Wandel
    3.2 Ideologischer und kultureller Wandel
    3.3 Religionsgemeinschaften und Staat
    3.4 Zunehmende Ungleichheiten
    3.5 Nationale Frage und die Reformen von 1967 bis 1971
    4. Die letzte Phase der Tito-Ära (1971–80)
    4.1 Der Abschluss des Experiments Jugoslawien
    4.2 Die Pfeiler der Macht
    5. Finale Krise und der Untergang Jugoslawiens
    5.1 Kollaps der Wirtschaft und des Selbstverwaltungssystems
    5.2 Das Kosovo-Syndrom
    5.3 Neue Diskurse – alte Feindbilder
    5.4 Miloševics Aufstieg und die „antibürokratische Revolution“
    5.5 Der serbisch-slowenische Antagonismus
    5.6 Freie Wahlen, Staatsstreichpläne und Agonie
    Zweiter Teil : Ex-Jugoslawien 1991–2011
    1. Die postjugoslawischen Kriege und die Reaktionen des Auslands
    1.1 Kriegsbeginn und die Anerkennungsfrage (1991/92)
    1.2 Die Kriege 1992–95 : Von Kroatien nach Bosnien und zurück
    1.3 Der Kosovo-Krieg und die nato-Intervention (1998/1999)
    Exkurs 1 : Über die Vollstrecker von Massengewalt
    Exkurs 2 : Über die mentale Seite der Kriege : „Orientalismus“, „Balkanismus“
    und „Okzidentalismus“
    2. Die zweite Nachkriegszeit
    2.1 Kriegsopfer und traumatisierte Gesellschaften
    2.2 „Vergangenheitsbewältigung“ : Pro und Contra
    2.3 Das Haager Kriegsverbrechertribunal
    2.4 Kriegsbewältigung in den postjugoslawischen Staaten
    3. Neuanfänge und Krisen
    3.1 Regimewechsel in Kroatien
    3.2 Regimewechsel in Serbien
    3.3 Die Krise in Makedonien
    3.4 Die Unabhängigkeit Kosovos
    3.5 Bosnien – ein hoffnungsloser Fall?
    3.6 Indikatoren der Transformation im postjugoslawischen Raum :
    Eine kurze vergleichende Zwischenbilanz
    Schlusswort
    Anhang
    Tabellen
    Quellen- und Literaturverzeichnis
    Abbildungsverzeichnis
    Register
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 577
Erscheinungsdatum 11.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-205-79609-1
Verlag Boehlau Verlag
Maße (L/B/H) 24.6/17.4/4.8 cm
Gewicht 1218 g
Auflage 2. aktualisierte Auflage
Verkaufsrang 27482
Buch (gebundene Ausgabe)
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