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Das achte Leben (Für Brilka)

Roman. Ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward; Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Georgien 2018

Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen. Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weissgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen ...
Deutschland, 2006: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, hat mit ihrer Familie gebrochen und ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf.
Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und deren Töchtern Daria und Niza und von der Heissen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält.

Das achte Leben (Für Brilka) ist ein epochales Werk der auf Deutsch schreibenden, aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili. Ein Epos mit klassischer Wucht und grosser Welthaltigkeit, ein mitreissender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht aussergewöhnliche Schicksale in die georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet.
Portrait

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin (mit bislang 17 Uraufführungen, u.a. am Thalia-Theater). 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis verliehen. Ihr Romandebüt "Juja" (2010) war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises sowie auf der Shortlist des ZDF-aspekte-Literaturpreises und gewann 2011 den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde sie für ihren zweiten Roman "Mein sanfter Zwilling" (FVA 2011) mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Einakter "Die zweite Frau" in der Anthologie "Techno der Jaguare - Neue Erzählerinnen aus Georgien" (FVA 2013). Für ihren neuen Roman "Das achte Leben (Für Brilka)" (FVA 2014) erhielt sie ein Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung für Recherchen in Russland und Georgien. Die Autorin lebt in Hamburg.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1280
Erscheinungsdatum 01.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-627-00208-4
Verlag Frankfurter Verlags-Anstalt
Maße (L/B/H) 21.1/13.1/5.5 cm
Gewicht 1119 g
Auflage 9. überarbeitete Auflage
Verkaufsrang 14276
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 47.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
26
2
1
0
1

Durchwachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 16.08.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Die Autorin gibt durch die Beschreibung ihrer Familiengeschichte einen Überblick über die historischen Ereignisse, der Entwicklung und politischen Situation Georgiens und damit der Sowjetunion/Russlands vom Jahr 1900 an bis in die Gegenwart. Dadurch wir vieles Bekannte durch das persönliche Erleben der Familie sichtbarer und emo... Die Autorin gibt durch die Beschreibung ihrer Familiengeschichte einen Überblick über die historischen Ereignisse, der Entwicklung und politischen Situation Georgiens und damit der Sowjetunion/Russlands vom Jahr 1900 an bis in die Gegenwart. Dadurch wir vieles Bekannte durch das persönliche Erleben der Familie sichtbarer und emotional verständlicher. Hut ab vor den Deutschkenntnissen Haratischwilis, vor allem deshalb, weil sie die Sprache wohl erst im Jugendalter (vielleicht doch früher? – egal) erlernt hat. Allerdings kann ich die überbordende Begeisterung für den Roman nicht teilen. Meiner Meinung nach hätte das Werk durch Kürzungen gewonnen, der beträchtliche Umfang wäre nicht nötig gewesen. Seitenlange, ermüdende Aufzählungen, ausführlichste Beschreibungen von für die Handlung irrelevanter Örtlichkeiten und Nebenpersonen. Legt man das Buch aus notwendigen Gründen für 1-2 Tage aus der Hand, ist es ohne Zurückblättern kaum noch möglich, sich bei den einzelnen Personen und Handlungssträngen durchzufinden. Ein Personenverzeichnis/Stammbaum wäre hilfreich und hätte dem literarischen Anspruch wohl keinen Abbruch getan. Die handelnden Personen sind teilweise recht eindimensional beschrieben, wie zum Beispiel der böse, machtbesessene Kostja, die aufmüpfige und als Mutter unfähige Elene, die eitle Daria, die ein bisschen verrückte Stasia, die hyperintelligente, schon leicht arrogante, stets unzufriedene Ich-Erzählerin. Trotz allem habe ich das Buch binnen weniger Tage durchgelesen und bewegende Momente erlebt.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2019
Bewertet: anderes Format

Besonders facettenreiche Familiengeschichte, die auf mehreren Ebenen erzählt wird - sehr umfassend und unterhaltsam.

Großartig !!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin wirklich beeindruckt. Die junge Autorin hat eine wunderbare Sprache und verknüpft gekonnt Familiengeschichte und die Geschichte ihres Heimatlandes Georgien. Jede der über 1000 Seiten habe ich genossen. Haratischwili hat mich bereits zum zweiten Mal begeistert . Kategorie: Persönliches Lieblingsbuch