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Der Onkel Franz

oder die Typologie des Innviertlers

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Meine Tante Jolesch heisst Onkel Franz

Wie Friedrich Torberg seine legendäre Tante Jolesch, gibt uns Klaus Ranzenberger seinen Onkel Franz an die Hand. Wohnhaft im schönen Innviertel, bringt er uns diesen Landstrich und seine liebenswerten Menschen näher. Er nimmt uns mit an Schauplätze wie den Stammtisch oder den Markt und gibt uns Einblick in Anekdoten und den Innviertler Sprachgebrauch. Auch autobiografische Erinnerungen des Autors fliessen ein und zeichnen so ein höchst vergnügliches Sittenbild. An das unbeugsame gallische Dorf erinnert es, dieses
Innviertel. Eine Genussregion ist es, geprägt von landschaftlicher Schönheit und reichem kulturellem Erbe. Und die Heimat eines bemerkenswerten Menschenschlages. Der Onkel Franz nimmt Sie mit auf eine Reise, die Land und Leute mit viel Humor und Herz beschreibt. Gönnen Sie sich das Vergnügen!

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7025-0767-1
Verlag Pustet Anton
Maße (L/B/H) 22,3/14,1/2 cm
Gewicht 324 g
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 31.90
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Ein absolut unterhaltsamer Einblick in die Innviertler Denk- und Betrachtungsweise
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 02.12.2014

Sie glauben der deutschen Grammatik mächtig zu sein? Bitte, was ist dann die Unmöglichkeitsform? Onkel Franz weiß es: „Mechat, gangat, kunnst…“. Was bedeutet und wie betont man „Jo – na – eh!“? Aufgefordert, am Computer „enter“ zu drücken, meint Onkel Franz ganz entrüstet „nu enter konn i ned“,... Sie glauben der deutschen Grammatik mächtig zu sein? Bitte, was ist dann die Unmöglichkeitsform? Onkel Franz weiß es: „Mechat, gangat, kunnst…“. Was bedeutet und wie betont man „Jo – na – eh!“? Aufgefordert, am Computer „enter“ zu drücken, meint Onkel Franz ganz entrüstet „nu enter konn i ned“, bedeutet doch „enter“ im Innviertler Dialekt so viel wie „früher, zeitiger“. Drei Beispiele aus diesem einfach genial geschriebenen und unterhaltsamen Buch, in dem die fiktive Person, der Onkel Franz, den Leser in Eigenheiten im Innviertel einführt. Der Leser erfährt, warum eine alte Innviertlerin nie auf eine Kundentoilette in einem Kaufhaus gehen wird, warum sich der Knödel mit der Soß‘ nicht ausgehen kann und wie ein Innviertler nach New York reist. Es sind über 30 wichtige Kapitel aus dem Leben eines echten Innviertlers. Natürlich kann sich dabei der Leser auch geografisch bilden: umi, zuabi, dohne usw. ersetzen die Begriffe für Himmelsrichtungen. Ob die Überraschung von Onkel Franz, dass ihm sein Friseur „ganz plötzlich“ - mit über 70 Jahren - nicht mehr die Haare schneidet oder die Geschichte vom Postler, der, ohne Führerschein fahrend vom örtlichen Polizisten zur Rede gestellt wird. Der Polizist bekam dann einfach die Post so lange nicht mehr zugestellt, bis er auf die Anzeige verzichtete. Zwar ist sehr vieles in Innviertler Dialekt geschrieben, aber Ranzenberger übersetzt immer ins „Hochdeutsche“. Und damit der sich gut unterhaltende Leser auch versteht, was eine Mehrfachverneinung eines Innviertlers ist, erklärt Ranzenberger geduldig den Ausdruck „Nix Genaus woas ma ned – do hot neamd nix ned gsogt“. 160 Seiten gute Unterhaltung, weil aus dem Innviertler Alltag gegriffen und für die Nachwelt aufgeschrieben. So, jetzt gehe ich aber jausnen: Kaltes Schweinernes mit Kren und Senfgurken, hausgemachter Sulz, dazu ein Weißbier – meine Abendbrotzeit ist mir heilig, ehm, dem Onkel Franz!

Genau so is!
von r. appl aus Munderfing am 21.11.2014

...zumindest war es genau so, bevor die virtuellen Kommunikationsmedien ihren Siegeszug (leider?) auch im Innviertel antraten. Der Braunauer Klaus Ranzenberger hört genau hin und schaut genau hin. So ist ihm eine (nur geringfügig zugespitzte) Dokumentation unseres Menschenschlags gelungen, die höchst vergnüglich zu lesen ist - Leser/innen sogar in schallendes Gelächter... ...zumindest war es genau so, bevor die virtuellen Kommunikationsmedien ihren Siegeszug (leider?) auch im Innviertel antraten. Der Braunauer Klaus Ranzenberger hört genau hin und schaut genau hin. So ist ihm eine (nur geringfügig zugespitzte) Dokumentation unseres Menschenschlags gelungen, die höchst vergnüglich zu lesen ist - Leser/innen sogar in schallendes Gelächter ausbrechen lassen kann - aber durchaus auch Erkenntnisse transportiert. - Ein rundum gelungenes Büchlein. Kaufen Sie es als Geschenk, nehmen Sie noch eines für sich mit! - Sie haben es verdient.