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Liebesgedichte der Gegenwart

Reclams Universal-Bibliothek Band 18941

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Beschreibung

Die Liebe ist eine komplizierte und fragile Angelegenheit – das wissen alle, die Gedichte darüber schreiben. In fast 300 Liebesgedichten vergegenwärtigen Lyrikerinnen und Lyriker, von Mascha Kaléko bis Clemens J. Setz, die uralte Geschichte von der Liebe. Die völlig überarbeitete Neuauflage bietet Gedichte zum Thema bis 2014, mit einem erneuerten und erweiterten Nachwort.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Verlag Reclam, Philipp
Seitenzahl 336
Maße (L/B/H) 14.7/9.7/1.7 cm
Gewicht 162 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018941-2

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  • I
    aber wir, wir sind zusammen
    Liebe

    Mascha Kaléko: Das graue Haar
    Margaret Kollisch: Ein Frauenleben
    Ingeborg Bachmann: Reigen
    Günther Deicke: Alltägliche Strophen
    Karl Mickel: Elegie (2)
    Ernst Meister: Wenn du gerufen wurdest – Dich meine ich
    Heinz Kahlau: Ich liebe dich – Die Liebe
    Wolf Biermann: Hohe Huldigung für die Geliebte
    Wolfgang Weyrauch: Liebesgedicht
    Heinar Kipphardt: Das Lieben
    Rose Ausländer: Das Schönste
    Gregor Laschen: Briefanfang, liegengeblieben
    Erich Fried: Grenze der Verzweiflung
    Walter Helmut Fritz: Liebesgedichte
    Wolfdietrich Schnurre: Liebesgedicht – Herbstliebe
    Ulla Hahn: Als er zurückkam
    Ursula Krechel: Die Liebenden
    Albert Vigoleis Thelen: Faute de Mieux
    Gert Papenfuss-Gorek: entliebung im progresse. »arbeitsversion«
    Joachim Sartorius: Immer auf ihr
    Thomas Kling: ausgerottete augn
    Sarah Kirsch: Besänftigung
    Alfred Kolleritsch: Ihre Wunden
    Norbert Hummelt: trip
    Heinz Czechowski: Der Manierismus der Lust
    Brigitte Pleschinski: Wie das trudelnde, trudelnde Linden-
    Brigitte Struzyk: Mein eisenbereiftes Herz
    Norbert Hummelt: nadeln
    Bärbel Reetz: blume für kurt
    Thomas Kling: Nossis
    Marion Poschmann: Umnachtungen
    Wolfgang Hilbig: Rosamystica
    Boris Preckwitz: Valentine
    Richard Pietrass: Die Wiederwahl
    Alfred Brendel: Plötzlich ist es einfach geworden
    Peter Rühmkorf: Liebe Dich, Liebe
    Angela Krauss: Auch die Liebe
    Michael Lentz: liebe
    Andrea Heuser: du bist mein herz – lieben.de
    Björn Kuhligk: In einer hellen dumpfen Nacht
    Ludwig Fels: Du gehst
    Kerstin Hensel: Der Traumbohrer ist geschlüpft
    Clemens J. Setz: Der rätselhafte Inhalt eines Pornofilms

    II
    Die Menschen blühn auf einmal aus sich wie ein Feld von Mohn
    Erotischer Moment

    Bertolt Brecht: Liebeslieder
    Georg Maurer: Antike auf märkischem Sand
    Hans Magnus Enzensberger: Nänie auf die Liebe
    Helga M. Novak: Liebe
    Karl Mickel: Das Zeichen
    Beat Brechbühl: Brutaler Spaziergang in ein vergangenes Jh.
    Christoph Meckel: Leibhaftig
    Roman Ritter: Kurzer Blick
    Rainer Malkowski: Mit deinen Augen
    Rainer Kirsch: Auf...
    Joochen Laabs: Wir setzen uns unseren Blicken aus
    Volker Braun: Entscheidende Entdeckung
    Ulrich Berkes: Fliegendes paar
    Brigitte Struzyk: Vierzehn Knöpfe
    Jens Gerlach: sie
    Rolf Haufs: Salon Imaginaire
    Peter Rühmkorf: Das ganz entschiedene Ausweiche-Lied – Gemeines Liebeslied
    Wolf Biermann: Von mir und meiner Dicken in den Fichten
    Ludwig Fels: Natürlichkeiten
    Sarah Kirsch: Die Luft riecht schon nach Schnee – Zu Zweit
    Hanne F. Juritz: und so fort
    Bernd Jentzsch: Sommer – Guten Morgen, Herzschöne
    Wolfgang Hilbig: ein dunkles zimmer
    Bodo Morshäuser: Blues in der Mittagspause
    Erich Fried: Nähe – Nachtgedicht
    Dieter Schlesak: Kühl gestern nacht
    Uwe Kolbe: Ungleichheit der Chancen
    Ralph Günther Mohnnau: chelsea hotel
    Ralf Rothmann: Verstreute Kirschen
    Achim Wannicke: Deinerzeit
    Barbara Köhler: News
    H. C. Artmann: ein voller mund
    Thomas Kling: aber annette – stimmschur
    Norbert Hummelt: film – brautgedicht, für j s.
    Hauke Hückstädt: Präludium
    Stan Lafleur: bei murat
    Ingo Jacobs: &aus dem Augenwinkel
    Jürgen Theobaldy: Nackt
    Stephan Turowski: Jetzt das
    Ron Winkler: altarische Neigung
    Albert Ostermaier: luftfeuchtigkeit – érotique
    Eva Christina Zeller: reibung
    Joachim Sartorius: Liebespaar (ca. 1870)
    Hellmuth Opitz: Rasche Handbewegung
    Lioba Happel: „langsam hebt der arm an ihrem körper“
    Sabine Reber: Taucher
    Carl-Christian Elze: »immer denke ich an deine sommersprossen«
    Ron Winkler: Paris clandestin

    III
    diese omnipotenten Eroberer
    Partnerschaft und Emanzipation

    Karin Kiwus: Aufklärungsstunde
    Günther Grass: Mannomann – Am Ende
    Renate Rasp: Die Beiden
    Ursula Krechel: Liebe am Horizont
    Christiane Grosz: Absage
    Renate Rasp: Eine kühle Romanze – Wenn ich sage
    Karin Kiwus: Operation Love-Letter
    Ursula Krechel: Aufs Eis
    Johanna Moosdorf: Aufbruch
    Christa Kożik: Tausendundzweite Nacht – Jahrhundertelang
    Gisela Kulinna: Geschieden
    Ralph Günther Mohnnau: liebesgeschichte / auch: die gottesanbeterin
    Karin Hempel-Soos: C’est la vie
    H. C. Artmann: du grüner schlangenstab du boshafte – nachtkönigin
    Dagmar Leupold: Die Lust der Frauen auf Seite 13
    Ulrike Draesner: mann-o-gramm
    Lioba Happel: Du hängst mir schon lang zum Aug’ raus
    Barbara Köhler: nullmorphem .
    Nora Gomringer: Hündin
    Kersten Flentner: Anfangen (Aufzuhören)
    Kerstin Preiwuss: normann
    Angela Sanmann: rapunzel
    Marcus Roloff: »gegenzauber«
    Dagrun Hintze: Vaginen inWien

    IV
    Zwei Sender, die manchmal gleichzeitig auf Empfang gestellt sind
    Ehe

    Mascha Kaléko: Fast ein Gebet
    Günter Grass: Ehe
    Beat Brechbühl: Ehepaar beim Nachtessen – Heiraten
    Günter Herburger: Ehegedicht
    Wolf Biermann: Das Familienbad
    Jochen Missfeldt: Chronik des heutigen Tages
    Friederike Roth: Liebesgedicht
    Dieter Mucke: Lied eines jungen Ehepaares
    Brigitte Struzyk: Abschied und Willkommen
    Wolfdietrich Schnurre: In Kenntnis
    Friederike Roth: Ehe
    Bernd Jaeger: Ehepaar
    Yaak Karsunke: zimmer mit küche & bad
    Jürgen Becker: Ich beneide jeden, der Zeit hat, etwas wie ein Buch fertig zu machen, sagte André Breton
    Ralf Rothmann: Die Männer von morgen
    Dieter M. Gräf: Öl
    Hans-Ulrich Klose: Liebesgedicht
    Michael Krüger: Rede des Hausmeisters
    Alexander Nitzberg: Das Ehepaar – Interieur
    Sabine Scho: Vater, Mutter und Karin
    Günter Kunert: Heimkehr
    Juliane Blech: fremd
    Ron Winkler: Geweiharchiv
    Stefan Heuer: favoritensterben
    Ludwig Fels: Ein paarmal waren wir sehr glücklich
    Sabine Schiffner: mokkaspeise

    Doch auf dem Sprung schon stand die nächste Zeit: Entzaubrung
    Liebe und Vergänglichkeit

    Mascha Kaléko: Alte Flamme bei Lichte besehen
    Gottfried Benn: Bitte wo – – Spät
    Rolf Dieter Brinkmann: Einem Mädchen ins Album geschrieben
    Helga M. Novak: heute morgen
    Wolfgang Tilgner: Paar im Spiegel
    Eva Strittmatter: Späte Liebe
    Richard Pietrass: Genug
    Friedrich Christian Delius: Römische Elegie I
    Heinz Czechowski: So kam dieser Winter, der Frost
    Martin Stephan: Erinnerung an eine Liebe
    Hanns Cibulka: Hinab
    Margot Schroeder: Meine Liebe steht leer
    Gisela Steineckert: Beschreibung einer Trennung
    Elisabeth Plessen: Geografie der Liebe
    Bodo Morshäuser: Abflug am Morgen
    Renate Rrasp: Es ist die gleiche Art – Abschied von Pierre oder: Warum so erstaunt? – Angenommen –
    Johanna Moosdorf: Abschied
    Erich Fried: Was weh tut
    Wolfgang Schiffer: Das vorläufig letzte Liebesgedicht
    Peter Maiwald: Hanne
    Friederike Roth: Wir beide
    Ralf Rothmann: Liebestöter
    Durs Grünbein: Ol´e
    Ulrike Draesner: Haare, küssend
    H. C. Artmann: ach wir entliebten entleibten
    Joachim Sartorius: So viele Wörter ich jetzt esse
    Albert Ostermaier: abtropfen
    Wolfgang Hilbig: Nach der Prosa
    Guy Helminger: Ader
    Elisabeth Borchers: Verlassen
    Friederike Mayröcker: aber er aber er: an gebrochenem Herzen – habe Bach aufgelegt
    Helmut Krausser: musik, die morgens seltsam trist
    Friederike Roth: Leben Liebe Tod und zurück
    Marianne Mühlichen: akt I
    Lioba Happel: »in deiner zukuinft erlosch ich«
    Ludwig Fels: Gekommen, gegangen – Einsamkeit ist nur ein Wort für Einsamkeit
    Matthias Göritz: Opel Ascona
    Stefan Heuer: bei einfahrt des zuges gedränge
    Sabine Schiffner: wanderlust

    VI
    Es ist wahr dass auf der Erde schwer zu leben ist
    Liebe und Gesellschaft

    Karl Mickel: Deutsche Frau 46
    Inge Müller: 33 war ich ein gläubiges Kind – Rendezvous 44 – Liebe 45 – Liebe nach Auschwitz
    Walter Mehring: »Epilog:« Dreizehnter und letzter Brief aus derMitternacht
    Nicolas Born: Glücklicher Versuch
    Volker Braun: Tag und Nacht
    Peter Gosse: Erna S.
    Jürgen Theobaldy: Schnee im Büro
    Ludwig Fels: Invaliden-Sonntag
    Ursula Krechel: Keine Tragödie
    Johannes Schenk: Bericht der Knopfpresserin Olga Baschba
    Peter Maiwald: Die Frau des Arbeitslosen
    Johanna Moosdorf: Freundinnen
    Volker Braun: Annäherung
    Sarah Kirsch: Datum
    Bodo Morshäuser: Pause
    Friedrich Christian Delius: In diesem Frühjahr – Vanille
    Richard Wagner: Gedicht (für dich und auch für mich)
    Dagmar Leupold: Mann und Frau (á la Pasolini)
    Marcel Beyer: Sommerende – Ein Photorealismus, Picknick
    Heinz Czechowski: Liebesunfähigkeit
    Andreas Reimann: Es tobte mal wieder ein Krieg vor den Toren
    Michael Krüger: Terminkalender
    Volker Braun: Das Gleichgewicht
    Durs Grünbein: Aus den Tagen der Galanterie
    Ursula Krechel: »Hortus conclusus«: eine befriedete Zone

    VII
    Gedichte über Beziehungen, die müssen doch nicht aussehen wie Gedichte über Schrottplätze
    Schwierige Beziehungen

    Ingeborg Bachmann: Nebelland
    Elisabeth Borchers: Utopischer Rat
    Rolf Dieter Brinkmann: Immer mehr Worte
    Renate Rasp: Liebe – Kunststücke
    Karin Kiwus: Die eigene Sage – Im ersten Licht
    Nicolas Born: Licht an
    Jo Schulz: Puzzle oder Über das Problem der Anpassung des Partners an eigene Wünsche
    Roman Ritter: Mona Lisa
    Michael Krüger: Sentimentalisches Gedicht über eine Reise
    Hugo Dittberner: Unsere neue Geschichte
    Renate Rasp: Junges Deutschland
    Elisabeth Plessen: Dank dir dank euch
    Helga M. Novak: kann nicht steigen nicht fallen – Sommer – lange nicht gesehen worden
    Erich Fried: Nicht dorthin
    Karin Kiwus: Fragile
    Ursula Krechel: Einladung ins Ungewisse
    Jürgen Becker: Abends, ich rufe dich an – Korrespondenzen
    Verena Stefan: Genesen
    Margarete Hannsmann: Spuren
    Wolfgang Schiffer: Wir lagen im Gras,
    Barbara Köhler: Anfang III
    Dieter M. Gräf: Gebildete Körper
    Durs Grünbein: Wussten wir, was den Reigen in Gang hält?
    Ulrike Draesner: ich brauche ein
    Michael Krüger: Das Bett
    Barbara Maria Kloos: Kein Kussmund / messerscharfe Lippen
    Bernd Bohmeier: Zwischen Tisch und Bett
    Silke Scheuermann: „Nur die Nächte in Paris waren „
    Andreas Reimann: Lied, das mir meine Liebe singt
    Anja Utler: balancen I – balancen II
    Bernd Bohmeier: Über den Mund der nicht mehr spricht
    Ursula Krechel: Skriptease
    Michael Lentz: du bist die
    Sabine Imhof: Später steht er auf und tanzt
    Uwe Kolbe: Kürzere Stanze
    Norbert Hummelt: syrinx
    Matthias Göritz: Flimmern

    VIII
    Nicht anders geworden ist die Sehnsucht
    Träume

    Mascha Kaléko: Unabgesandter Überseebrief
    Elisabeth Alexander: Anders
    FrankWwolf Matthies: Hinter dem Wimpernwald (für Mato Šolta)
    Angelika Mechtel: Dein Gesicht diese Stille
    Ursula Krechel: Frühmärz
    Ulla Hahn: Leises Licht
    Friederike Mayröcker: unnennbarer Zustand
    Dagmar Leupold: Persona
    Lioba Happel: Warum liebst du mich nicht
    Eva Strittmatter: Unglaubliches: ich liebe wieder – Der Entfesslungsversuch ist fehlgeschlagen
    Hellmuth Opitz: Liste kleiner Traurigkeiten
    Nora Gomringer: Ich schmecke nach Honig und bin doch wie Milch
    Jan Volker Röhnert: Das Mädchen hinter der Theke
    Peter Rühmkorf: Wollte nur mal fragen...
    Lioba Happel: »sie wird aufstehen«
    Kerstin Hensel: drittes geschlecht
    Clemens J. Setz: Kontaktanzeige

    Anhang
    Verzeichnis der Autoren und Druckvorlagen
    »Nachwort«: Nichts ist versprochen