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Flut

Roman

Daniel Galera

(10)
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Beschreibung

Sein Vater erschiesst sich, und ihm bleiben nur die alte Hündin Beta und eine innere Unruhe. Er bricht auf in den Süden und lässt sich in einem kleinen Küstenort nieder, wo er als Sportlehrer arbeitet, stundenlang im Meer schwimmt und sich verliebt. Das behagliche neue Leben ist schlagartig zu Ende, als er beginnt, ein Familiengeheimnis zu ergründen: Sein Grossvater, dem er zum Verwechseln ähnlich sieht, hatte in der Gegend gelebt, bis er unter ungeklärten Umständen verschwand. Mit seiner Suche zieht er das Misstrauen der Bewohner auf sich, ungewöhnliche Dinge geschehen. Obendrein wird ihm seine Krankheit zum Verhängnis, er kann Gesichter nicht wiedererkennen. Allmählich begreift er, dass ihm das Schicksal seines Grossvaters droht, doch da steht ihm das Wasser schon bis zum Hals ...

Mit lichter, hypnotisierender Kraft und einer feinsinnigen Spannung erzählt »Flut« von einer Suche über drei Generationen, die an die Grenzen des Menschenmöglichen führt.

Daniel Galera, geboren 1979 in São Paulo, lebt heute in Porto Alegre. Er hat Erzählungen, eine Graphic Novel und drei Romane geschrieben. Sein Werk ist vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Theater adaptiert worden. Galera hat u. a. Zadie Smith, Jonathan Safran Foer, David Foster Wallace und Hunter S. Thompson ins Portugiesische übersetzt..
Nicolai von Schweder-Schreiner, geboren 1967 in Lissabon, übersetzt seit 1997 Texte aus dem Portugiesischen und Englischen ins Deutsche. Er ist ausserdem als Musiker und Komponist tätig. Nicolai Schweder-Schreiner lebt heute in Hamburg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 422
Erscheinungsdatum 10.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46568-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 18.8/11.6/3 cm
Gewicht 390 g
Originaltitel Barba ensopada de sangue
Auflage 1
Übersetzer Nicolai Schweder-Schreiner

Buchhändler-Empfehlungen

Roman aus Brasilien

Eva Müller-Sahli, Buchhandlung Aarau

Sein Vater macht Selbstmord und sein Grossvater ist spurlos verschwunden. Was ihm bleibt ist ein Schäferhund und die Suche nach seinen Vorfahren. Er lässt sich am Meer nieder, macht ausgedehnte Spaziergänge und schwimmt weit ins Meer hinaus. Die wichtigste Stimme aus Brasilien!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Buch, das mit solch einer emotionalen Wucht daherkommt, dass es einem beim Lesen fast den Atem verschlägt.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Auf den Spuren seines Großvaters versucht der Protagonist, seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Dieses Buch scheint sehr riuhig zu sein und doch passiert sehr viel...

Ein Roman voller Zauber
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 02.08.2015

„Flut“ ist ein Roman, der den Zauber des einfachen Lebens einfängt und den Leser stark mit dem Protagonisten verbindet. Das einfache Leben besteht aus dem Leben an sich, bei dem die Notwendigkeit des Geldverdienens an zweiter Stelle steht. Weder Geld, noch Kontakte in die Heimat oder zu Freunden kommt eine große Bedeutung zu. Da... „Flut“ ist ein Roman, der den Zauber des einfachen Lebens einfängt und den Leser stark mit dem Protagonisten verbindet. Das einfache Leben besteht aus dem Leben an sich, bei dem die Notwendigkeit des Geldverdienens an zweiter Stelle steht. Weder Geld, noch Kontakte in die Heimat oder zu Freunden kommt eine große Bedeutung zu. Das Erleben des Ortes, das Erleben des Meeres, das Leben am letzten Aufenthaltsort seines Großvaters und das Wohlergehen seiner alten Schäferhündin stehen im Vordergrund. Für Galera standen Namen nicht im Vordergrund des Romans. Ich erinnere mich nicht, dass der Protagonist einen Namen hat. Doch dank dieser Vorgehensweise schafft er eine besondere Verbindung zwischen Leser und Protagonisten. Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, anstelle der Hauptfigur den Sand unter meinen Füßen zu spüren oder das salzige Meerwasser an meinen Lippen zu schmecken. Insgesamt führte das zu einer Entschleunigung bei mir, die alleine das Lesen des Romans ausgelöst hat. Fazit: So gerne ich mich dem Zauber dieses Romans gerne noch länger hingegeben hätte, genauso entwickelt er auch einen Lesesog. Ich wollte ihn nicht mehr beiseitelegen. Dank seiner Wortgewalt und des Zaubers der Geschichte und der Worte war ich während des Lebens in Brasilien. In einer Gemeinde, in der Träumen und Traditionen eine andere Bedeutung beigemessen wird als in Deutschland, einem Land, in dem die Polizei nicht jedem geheimnisvollen Verschwinden auf den Grund geht. Denn eine Gemeinschaft kann viele Geschehnisse auch alleine regeln, ohne dass es einer Behörde bedarf. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für diesen zeitgenössischen Roman.


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