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Roman eines Schicksallosen

Autorisierte Lesefassung

Imre Kertész

(8)
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Beschreibung

Schreiben, um zu überleben, um weiterleben zu können - nach Buchenwald, nach Auschwitz. Imre Kertész zählt zu den wenigen Autoren, denen Literatur nach Auschwitz noch möglich ist. Sein "Roman eines Schicksallosen" gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse des Holocaust. Gemeinsam mit dem Jugendlichen György wird der Hörer in die Welt der Vernichtungslager gestossen, lebt und erlebt die Naivität des Beteiligten, der seinem kindlichen Leben entrissen wird und in die Maschinerie der Vernichtungslager gerät. Kindlich naiv erlebt er als immerfort Glücksuchender Deportation, Zwangsarbeit und Vernichtung, erlebt den Verlust an Naivität und die allmähliche Erkenntnis der Realität. Literatur nach Auschwitz?: "Auch wenn ich von etwas ganz anderem spreche, spreche ich von Auschwitz. Ich bin ein Medium des Geistes von Auschwitz ... Im Vergleich dazu erscheint mir alles andere als Schwachsinn." Imre Kertész

Imre Kertész selbst liest im Wechsel mit Ulrich Matthes eine persönliche Auswahl aus seinem Jahrhundertroman.

(4 CDs, Laufzeit: 3h 51)

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Nach Kriegsende arbeitete er zuerst als Journalist, dann als freier Schriftsteller und ab 1976 als Übersetzer. Seit 1960 schrieb er an seinem "Roman eines Schicksallosen", der 1975 zuerst in Ungarn und 1995 auf Deutsch herauskam. Inzwischen sind weitere Romane und Erzählungen von ihm erschienen und in viele Sprachen übersetzt. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 2002 den Nobelpreis. 2016 erlag Imre Kertész im Alter von 86 Jahren seiner Parkinson-Erkrankung..
Christina Viragh, geboren 1953 in Budapest, emigrierte 1960 in die Schweiz und lebt heute in Rom. Sie ist Schriftstellerin (zuletzt "Im April", 2006) und übersetzt aus dem Ungarischen und Französischen, u.a. Antal Szerb, Sandor Marai, Imre Kertesz, Alain-Fournier, Marcel Proust..
Ulrich Matthes, geboren in Berlin, ist nach zahlreichen festen Engagements u.a. an den Kammerspielen München und der Schaubühne Berlin seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Daneben glänzte er in Filmen wie z. B. Oliver Hirschbiegels Der Untergang oder Volker Schlöndorffs Der neunte Tag. 2005 und 2008 wählte ihn die Jury von Theater heute zum Schauspieler des Jahres, 2008 wurde er mit dem Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Ulrich Matthes ist einer der gefragtesten deutschen Hörbuch- und Hörspielsprecher.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Ulrich Matthes, Imre Kertész
Spieldauer 231 Minuten
Erscheinungsdatum 16.12.2002
Verlag Der Hörverlag
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Christina Viragh
Sprache Deutsch
EAN 9783899401073

Kundenbewertungen

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Auschwitz, erzählt wie nie zuvor!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache. Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wüte... Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache. Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wütend zurückgelassen. Eigentlich kann man das Buch nicht beschreiben und bewerten schon mal gar nicht. Man kann und sollte es lesen und hoffen, dass es viele Leser ( Schulklassen? ) findet damit die Geschichte sich NIE wiederholt.

Ein unbedingt lesenswertes Buch!!
von Jonathan Jäger aus Eisenach am 16.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Zeit im Konzentrationslager und das Leben danach - aus der Sicht eines 14-jährigen Jungen. Imre Kertèsz schafft es in seinem Roman einen sehr objektiven und fast wertungsfreien Einblick in eines der dunkelsten Themen der Weltgeschichte zu vermitteln. Der hervorgehobene Identitätsverlust und die Selbstwahrnehmung der Häftli... Die Zeit im Konzentrationslager und das Leben danach - aus der Sicht eines 14-jährigen Jungen. Imre Kertèsz schafft es in seinem Roman einen sehr objektiven und fast wertungsfreien Einblick in eines der dunkelsten Themen der Weltgeschichte zu vermitteln. Der hervorgehobene Identitätsverlust und die Selbstwahrnehmung der Häftlinge regen auch nach der Lektüre noch zum Nachdenken an.

Große Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 20.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise. Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache. In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind.... Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise. Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache. In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind. Kertesz stellt nur da,er wertet, scheinbar,nicht. All das überlässt er dem Leser.Und nimmt diesen damit in die Verantwortung. Er bildet das menschliche Verhalten in all seinen Facetten ab und erreicht damit eine Erkenntnis,was Menschsein ausmacht,die ich so selten nachvollziehbar gelesen habe. Dieses Buch verstört,bedient keine vorgefertigten Meinungen und entlässt mich,den Leser,nicht,ohne sich mit mir auseinandersetzen zu müssen. Das kann nur ganz grosse Literatur. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!!!!!

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