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Von Männern, die keine Frauen haben

7 neue Erzählungen

Haruki Murakami

(12)
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Beschreibung

Von Männern, die keine Frauen haben‹ versammelt sieben neue Erzählungen Murakamis – »long short stories«, die wohl zum Zartesten und Anrührendsten zählen, das je von ihm zu lesen war. Und doch sind sie typisch Murakami, denn fast immer geht es darin um versehrte, einsame Männer. Männer, denen etwas ganz Entscheidendes fehlt …

Mit ›Von Männern, die keine Frauen haben‹ wendet sich Japans wichtigster Autor nach sieben Jahren, in denen er mit grossen Romanen wie ›1Q84‹ und ›Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki‹ Welterfolge feierte, erstmals wieder der kürzeren Form zu. Es ist sein erster Band mit Erzählungen seit dem Publikumsliebling ›Als ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah‹.

Dieser Band enthält die folgenden Erzählungen:

"Drive my Car"
"Yesterday"
"Das eigenständige Organ"
"Scheherazade"
"Kinos Bar"
"Samsa in Love"
"Von Männern, die keine Frauen haben"

Murakamis Roman „Naokos Lächeln“ wurde 2010 unter dem englischen Titel „Norwegian Wood“ verfilmt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 04.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9781-0
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.3/14.1/2.7 cm
Gewicht 438 g
Originaltitel Onna no Inai Otokotachi
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 32465

Portrait

Haruki Murakami

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

Artikelbild Von Männern, die keine Frauen haben von Haruki Murakami

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
1
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2020
Bewertet: anderes Format

Sieben abgedrehte, gefühlvolle Kurzgeschichten, eben ganz Murakami.

Nicht so das Wahre
von Io am 09.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe von H.M. Sputnik, IQ, Pinball 1972, Naoko, Laufen, von Beruf Schriftsteller und noch einiges gelesen. Mochte ich alle, aber mit den Männern die keine Frauen haben konnte ich nicht viel anfangen. Hin und wieder scheint sein Humor durch.

Von Männern und Frauen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2018

Mal wieder verzaubert Murakami seine Fans mit sieben wunderbaren Kurzgeschichten, die sich diesmal um Männer, die keine Frauen haben, drehen. Wie immer sind die Geschichten etwas eigen, aber echte „Murakami-Fans“ schreckt das schon lange nicht mehr ab. Auch ist dieses Buch ideal für Leser die bisher noch nie etwas von ihm gelese... Mal wieder verzaubert Murakami seine Fans mit sieben wunderbaren Kurzgeschichten, die sich diesmal um Männer, die keine Frauen haben, drehen. Wie immer sind die Geschichten etwas eigen, aber echte „Murakami-Fans“ schreckt das schon lange nicht mehr ab. Auch ist dieses Buch ideal für Leser die bisher noch nie etwas von ihm gelesene haben. Murakami zeigt hier wieder sein ganzes Können und überzeugt mit diesem Buch auf ganzer Linie.


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