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Die Ummauerte Stadt

Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Aussenbezirken regelmässig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?
Portrait
Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren und lebt mittlerweile in Haltern am See. In der Zwischenzeit studierte er Sportwissenschaften in Münster und arbeitete einige Jahre in Hamburg als Redakteur für Spiegel Online sowie diverse Printmedien. Nach einem Jahr in Kolumbien, Medellín, ist er mittlerweile als Lehrer tätig und schreibt Bücher.
Mit seinem ersten grossen Werk Die Ummauerte Stadt gewann er den Crowdfunding-Wettbewerb "Gedankenwildwuchs", ein Gemeinschaftsprojekt des Luzifer Verlags und des Papierverzierer Verlags.
Zu seinen Lieblingsautoren zählt er Tad Williams, Stanislaw Lem, George Orwell, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki. Wenn er sich nicht gerade mit Büchern beschäftigt, versucht er sich beim Handball, trifft Freunde oder widmet sich der Welt der Computerspiele.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 410 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783944544991
Verlag Papierverzierer Verlag
Dateigröße 1890 KB
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Kundenbewertungen

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Eine grandiose Dystopie!
von Lines Books aus Nentershausen am 21.02.2019

Als ich das Cover von "Die Ummauerte Stadt" sah war es um mich geschehen, ich finde es wirkt bedrückend, düster und geheimnisvoll. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen. Der Einstieg in die Story fiel mir mehr als leicht denn der Autor hat einen wundervollen Schreibstil. Er schreibt zum... Als ich das Cover von "Die Ummauerte Stadt" sah war es um mich geschehen, ich finde es wirkt bedrückend, düster und geheimnisvoll. Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen. Der Einstieg in die Story fiel mir mehr als leicht denn der Autor hat einen wundervollen Schreibstil. Er schreibt zum einen locker und flüssig, dennoch ist sein Stil auch sehr einnehmend, bildhaft und sehr detailliert. Und genau das gefiel mir richtig gut. Lange hatte ich keine Dystopie mehr gelesen, doch dieses Buch konnte und durfte ich mir nicht entgehen lassen. Allein schon die Thematik klang wirklich erschreckend. Stellt euch vor die Weltordnung hat einen Zusammenbruch. Nach dieser Tragödie sind alle Menschen gezwungen in der Ummauerten Stadt zu leben. Doch das leben dort gestaltet sich als sehr schwer. Armut geht von nun an dazu. Hinzu kommen Ausgangssperren und Wohnungsenteignungen. Doch damit nicht genug es herrscht ein rauer Ton und die Menschen werden teilweise wie Vieh behandelt. Aus diesem Grund seht sich Jeremiah nach Freiheit, sein größter Traum ist es die Ummauerte Stadt zu verlassen.... Die Charaktere im Buch wurden authentisch gezeichnet. Ich konnte mich ziemlich gut in sie hineinversetzten. Auch die ganzen Nebencharaktere wurden voller Leben dargestellt. Die Handlung hatte es wirklich in sich. Die Atmosphäre im Buch war sehr düster. Es gab zahlreiche Schockmomente und einige male musste ich wirklich tief durchatmen. Das ganze wirkte auf mich realistisch und durchaus vorstellbar und das ist der wahre Schrecken bei dieser Dystopie. Was der Autor hier erschaffen hat ist mehr als einmalig, es nahm mich mit, es hielt mich gefangen und ich bekam nicht genug. Dieses Buch ist wie eine Sucht denn ich musste einfach immer weiter lesen. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ist diese Dystopie ein wahres Meisterwerk. Bitte mehr davon. Fazit: Mit "Die Ummauerte Stadt" gelingt dem Autoren eine erschreckende und packende Dystopie die mich auf ganzer Linie begeistert hat. Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl. Klare Empfehlung.

Spannende, aber auch drastische Dystopie
von Petra aus Grasbrunn am 28.11.2018

Nach einem Untergang der Welt wie wir sie kennen, gibt es nun zwei Schichten von Menschen. Die einen leben eingesperrt in der Ummauerten Stadt. Nur das Nötigste an Nahrung, Wohnraum und Sauerstoff wird ihnen von der Regierung zugeteilt. Die Regierungsmitglieder, ihre Familien, sowie die Arbeiter, die für sie tätig... Nach einem Untergang der Welt wie wir sie kennen, gibt es nun zwei Schichten von Menschen. Die einen leben eingesperrt in der Ummauerten Stadt. Nur das Nötigste an Nahrung, Wohnraum und Sauerstoff wird ihnen von der Regierung zugeteilt. Die Regierungsmitglieder, ihre Familien, sowie die Arbeiter, die für sie tätig sind, leben dagegen im Wohlstand. Diese soziale Ungerechtigkeit führt dazu, dass es in der Ummauerten Stadt zu Aufständen kommt, denn wie es so treffend im Buch heißt: „Und irgendwann paaren sich Wut und Schmerz zu einer emotionale Reaktion, die weit über dem liegt, was ein Mensch zu früheren Zeiten zu tun bereit gewesen wäre. Er vergisst dann alles. Seine Angst, seine Familie, sein Leben.“ So versuchen Jeremiah und Goran, sich diesem System zu wiedersetzen, die Menschen aus ihrer Abhängigkeit zu führen und entdecken dabei immer abstoßendere Details der Unterdrückung. Das Buch ist unheimlich spannend und mitreißend, aber auf der anderen Seite durch seine realistischen und detaillierten Beschreibungen dieses Unrechts auch brutal und verschreckend. Für nicht so zart besaitete Liebhaber von düsteren Dystopien ist das Buch aber definitiv zu empfehlen.

erschreckende Zukunftsversion - super geschrieben
von annlu am 15.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt... Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt von den Wachmännern und Soldaten - zu vielen in unzureichenden Wohnungen und Tiefgaragen, ihre Nahrungsmittelrationen, ihre Strom- und Wasserrationen sowie ihre Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt. Als die Bevölkerung immer unzufriedener wird, reagiert der Kanzler und der Rat mit weiteren Verordnungen und Androhungen von Gewalt. Der junge Jeremiah, der sich bereits mit seinen Expeditionen in die Außenbezirke in Gefahr bringt, gehört zu denen, die immer unzufriedener werden. Er entschließt, sich zu wehren. Dazu schließt er sich mit anderen seiner Gesinnung zusammen. Doch wohin wird ihn das führen und was ist er bereit dafür zu opfern? Die Geschichte wird durch viele kurze Kapitel erzählt, die von unterschiedlichen Parteien an unterschiedlichen Plätzen bestritten werden. Neben Jeremiah und seinen Freunden im Wohnblock 19 kommen auch ihre Gegenspieler, die Machthaber, zu Wort. Daneben sind es die Wissenschaftler im Werk, das für die Nahrungsmittelversorgung zuständig ist und die Experimente an Menschen ausführen und ein unbekannter Gefangener in seiner Zelle, von dem unklar ist, ob es sich um Mann oder Frau handelt, die mich zum Spekulieren angeregt haben. Nicht nur diese Abschnitte sind es, die düster erscheinen. Auch die Beschreibung der Ummauerten Stadt und der prekären Wohnsituation dort haben ein schreckliches Bild abgegeben. Immer wieder wird der Verfall und das Elend angesprochen, sodass der Luxus im geschlossenen Bezirk sich noch deutlicher davon unterschied und eine Verschwendungssucht preisgab, die grotesk anmutete. Schon bald entwickelte ich eine schreckliche Theorie, was es mit der Gesellschaft dieser Welt auf sich hat. Dadurch wurde die ohnehin schon hoffnungslose Stimmung, die durch die Szenen vermittelt wurde, noch verstärkt. Die Einblicke in die besseren Bereiche haben mir zwar nicht sehr viel mehr Informationen gegeben, dafür aber die großen Unterschiede zwischen Privilegierten und Unterdrückten unterstrichen. Die Menschen erschienen rücksichtslos und nur an ihren eigenen Vorteilen interessiert. Nicht nur in dieser Situation, sondern auch in Bezug auf die Politik und die Foltermethoden hat mich die Geschichte über Episoden unserer Vergangenheit aber auch unserer Gegenwart nachdenken lassen. Dass dabei nicht die Glanzmomente im Vordergrund standen, lässt sich sicher aus meiner bisherigen Beschreibung der Erzählung schließen. Das Buch ist keine typische Dystopie mit sympathischen, mutigen Helden, die sich gegen die Unterdrücker auflehnen und damit das System stürzen. Bis zum Ende hin blieb besonders die Identität des Gefangenen spannend, da sich meine Spekulationen diesbezüglich immer wieder änderten.