Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa / Das Erdbeben von Lissabon und der Katastrophendiskurs im 18. Jahrhundert

Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa Band 15

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Beschreibung

Das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755 markiert im kulturellen Gedächtnis Europas eine Zäsur. Aus Anlass des 250. Jahrestages dieses Ereignisses haben Geologen und Theologen, Philosophen, Wissenschaftshistoriker, Kunst- und Medienhistoriker, Literaturwissenschaftler und Versicherungshistoriker aus Europa und den USA danach gefragt, wie aus dem Ereignis die Katastrophe von europäischem Ausmass wurde. Die vor allem an Voltaires 'Poème sur le désastre de Lisbonne' und Rousseaus Erwiderung geknüpfte Sichtweise, dass mit Lissabon der Optimismus der Aufklärung erschüttert worden sei, wird überprüft. Der Band zeigt, wie aus Naturereignissen Medienereignisse werden, wie unterschiedlich und vielfach widersprüchlich Katastrophen wahrgenommen, bewertet und kommuniziert werden und wie sich im 18. Jahrhundert eine spezifisch moderne Katastrophensemantik und ein spezifisch modernes Risikobewusstsein herausbilden. Erst dadurch wird das Erdbeben von Lissabon zu einem ikonischen Moment für die kulturelle Selbstverständigung Europas bis heute.

Die Herausgeber
Gerhard Lauer, geb. 1962, Professor für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen.

Thorsten Unger, geb. 1962, Apl. Professor für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen, Referent für Kultur- und Geisteswissenschaften bei der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Gerhard Lauer, Thorsten Unger
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 10.06.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-1611-9
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 22.6/14.5/4.6 cm
Gewicht 1013 g

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