Das unbelehrbare Herz

Erinnerungen an ein Leben mit Künstlern des 20. Jahrhunderts

Die Andere Bibliothek Band 313

Salka Viertel

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Beschreibung

Einer der Quelltexte der Exilforschung des 20. Jahrhunderts*»Salkaherz« - ein Genie der Freundschaft im kalifornischen Exil*Wie aus einem Künstlerlexikon zur ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts lesen sich die Namen der Freunde, die Salomea Steuermann, von allen nur Salka Viertel genannt, um sich zu versammeln wusste: Karl Kraus und Alfred Polgar, Max Reinhardt, Thomas und Heinrich Mann, Albert Einstein und Arnold Schönberg, Sergej Eisenstein und Greta Garbo, deren Drehbuchautorin sie war, Bertolt Brecht und Bruno Frank, Hanns Eisler - und viele andere Künstler, mit und ohne Namen.*Diese faszinierende und früh emanzipierte Salka Viertel war kein Hollywood- Filmstar und keine mondäne Gesellschaftsdame, sondern eine begnadete Gastgeberin, die ihr Haus an der Mabery Road in Santa Monica zum vielgerühmten Salon machte - schliesslich zum »Hafen für die Heimatlosen«, die europäischen Emigranten nach 1933.*Salka Viertels Lebenserinnerungen, Ende der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten erschienen, sind die Memoiren einer fast Vergessenen, die einen unvergleichlichen Blick auf dramatische Jahrzehnte europäischer Kulturgeschichte ermöglichen - vor allem auf die Welt des Theaters und des Films bis 1933 und die Exilierung dieser Kultur in Kalifornien.

Salka Viertel wurde 1889 als Salomea Steuermann geboren und entstammte einer grossbürgerlichen jüdischen Familie im damals österreichischen Galizien. Sie spielte in Berlin Theater unter Max Reinhardt, und in Wien lernte sie ihren Mann, den Regisseur Berthold Viertel, kennen, den ein Hollywood-Engagement nach Kalifornien führte; ein Intermezzo wurde zum Exil. Dort zieht sie drei Söhne gross, organisierte Hilfe für die von den Nazis Verfolgten - und kehrte in der McCarthy-Ära nach Europa zurück. 1978 starb Salka Viertel in der Schweiz. Der Autor des Vorworts Michael Lentz, 1964 geboren, ist Literaturwissenschaftler, Lyriker und Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken - und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2001. Er ist Professor für Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sein Roman »Pazifik Exil« stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2007.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783847753131
Verlag AB - Die Andere Bibliothek
Dateigröße 4254 KB

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Lebenserinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2011
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Salka Viertel, die in den 20er Jahren Schauspielerin in Deutschland war und Anfang der 30er Jahre gemeinsam mit Ihrem Mann nach Kalifornien ausgewandert ist, schildert hier auf sehr unterhaltsame und bildreiche Art das Leben der Schauspieler- und Literatenboheme, aber auch das Schicksal vieler v.a. jüdischer Flüchtlinge in L.A.,... Salka Viertel, die in den 20er Jahren Schauspielerin in Deutschland war und Anfang der 30er Jahre gemeinsam mit Ihrem Mann nach Kalifornien ausgewandert ist, schildert hier auf sehr unterhaltsame und bildreiche Art das Leben der Schauspieler- und Literatenboheme, aber auch das Schicksal vieler v.a. jüdischer Flüchtlinge in L.A., während des 2. Weltkriegs. Informativ und amüsant geschrieben!


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