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Ulysses

(gekürzte Lesung)

Der unerhörteste Text derliterarischen Moderne wird erstmalszum erlebbaren Hörereignis"Eine spasshaft-geschwätzige, allumfassende Chronik mit vielfältigstem Material" so charakterisierte ihn James Joyce. Als "obszön, unzüchtig, lasziv, nichtswürdig, anstössig und widerlich" verdammte ihn die New Yorker Gesellschaft zur Unterdrückung des Lasters 1920. Heute sind sich alle einig: Der Ulysses ist ein Klassiker, hochgelobt, sagenumwoben, akribisch dechiffriert – und ungelesen. Der 16. Juni 1904, der Tag an dem der Annoncenverkäufer Leopold Bloom seine Odyssee durch Redaktion, Friedhof, Pub, Bordell und viele weitere denkwürdige Orte Dublins antritt, ist der berühmteste Tag der Literaturgeschichte. Bearbeiter und Regisseur Klaus Buhlert verwandelt den unerhörtesten Text der literarischen Moderne in ein Hörereignis, das Rhythmus, Musik, Vielschichtigkeit und Humor von James Joyces Meisterwerk nun für viele erstmals hör- und verstehbar macht.(Laufzeit: 21h 30)
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Corinna Harfouch, Dietmar Bär, Manfred Zapatka
Erscheinungsdatum 18.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783844510164
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 1290 Minuten
Format & Qualität MP3, 1290 Minuten
Übersetzer Hans Wollschläger
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
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2
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Diese Ausgabe ist ein wahrer Schatz!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für alle Joyce-Leser, die es ganz genau wissen wollen! Sicher, man kann Ulysses auch einfach so als unterhaltenden Text lesen - aber wie viel geht dann dem Leser verloren! Mit dieser kommentierten Ausgabe und ihren wunderbaren Einleitungen zu den Kapiteln erschließt sich uns dieses grandiose Werk voll und ganz. Ein absolutes Ve... Für alle Joyce-Leser, die es ganz genau wissen wollen! Sicher, man kann Ulysses auch einfach so als unterhaltenden Text lesen - aber wie viel geht dann dem Leser verloren! Mit dieser kommentierten Ausgabe und ihren wunderbaren Einleitungen zu den Kapiteln erschließt sich uns dieses grandiose Werk voll und ganz. Ein absolutes Vergnügen!!

Irisches Tage-Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meis... Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meisterwerk, das zu lesen viel mehr Zeit beansprucht als einen Tag. Eine Leseerfahrung fürs Leben!

angestaubt und aufgeblasen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 21.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, ... Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.