Der Nazi und der Friseur

Edgar Hilsenrath

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Beschreibung

Deutscher Hörbuchpreis 2005 für Edgar Hilsenrath!„Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein arischer Sohn der Minna Schulz ...“ So beginnt Edgar Hilsenraths berühmter Roman über den SS-Mann und Massenmörder, der in die Rolle seines Opfers Itzig Finkelstein schlüpft und ein angesehener Bürger und Friseursalonbesitzer in Tel Aviv wird. Schwärzester Slapstick, unterhaltsam, poetisch, deftig in der Sprache und spannend wie ein Krimi.

Als Hörspiel- und Feature-Sprecher wurde Schauspieler Bodo Primus bekannt. Im Radio tritt er u. a. neben Peer Augustinski in der Hörspielserie Der letzte Detektiv von M. Koser auf. Für die Lesung von »Der Nazi & der Friseur« erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Bodo Primus
Spieldauer 690 Minuten
Erscheinungsdatum 12.08.2013
Verlag Random House Audio
Format & Qualität MP3, 690 Minuten, 705.11 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837123890

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Bitterböse!
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen am 21.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der jüdische Autor und Holocaust-Überlebende Hilsenrath hat mit diesem Roman eine rabenschwarze Satire geschrieben. Max Schulz, seine Mutter ist Hitler-Verehrerin mit "arischem" Stammbaum, wird zur gleichen Zeit wie sein jüdischer Nachbarssohn Itzig Finkelstein geboren. Von seinem Stiefvater schwer misshandelt, sucht Max Zufluch... Der jüdische Autor und Holocaust-Überlebende Hilsenrath hat mit diesem Roman eine rabenschwarze Satire geschrieben. Max Schulz, seine Mutter ist Hitler-Verehrerin mit "arischem" Stammbaum, wird zur gleichen Zeit wie sein jüdischer Nachbarssohn Itzig Finkelstein geboren. Von seinem Stiefvater schwer misshandelt, sucht Max Zuflucht bei den Finkelsteins. Als Hitler an die Macht kommt, schließt er sich der SS an und wird zum Massenmörder - auch Itzig und seine Familie gehören zu seinen Opfern. Nach Kriegsende taucht Max Schulz unter, indem er die Identität Itzig Finkelsteins annimmt, inklusive der Tätowierung einer KZ-Nummer und Beschneidung. 1947 wandert er illegal nach Palästina ein und gibt den überzeugten Juden und Zionisten. Hilsenraths Roman ist mutig, grotesk in seiner Ungeheuerlichkeit, eine schonungslose Abrechnung mit der Grausamkeit und Verlogenheit der Nazischergen. Sehr lesenswert, wenn auch keine Entspannungslektüre.

von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016
Bewertet: anderes Format

Eines der beeindruckendsten Bücher, die ich je gelesen habe.Schwer vergleichbar mit anderen Büchern gleicher Thematik, es ist einzigartig und wirkt lange nach.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Schonungslos und beängstigend, mit einem Hang zur Provokation und Derbheit - das ist Edgar Hilsenrath. Seine Art der Holocaust- und Ghettoverarbeitung zeigt das Tier im Menschen.


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