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Der Fremde (Gekürzt)

(gekürzte Lesung)

Albert Camus

(25)
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Beschreibung

In einer Sprache voll kristallener Härte und Klarheit wird die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der unter der Sonne Algiers bar aller Bindung ohne Liebe und Teilnahme gleichgültig dahinlebt, bis ihn ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Ulrich Matthes
Spieldauer 223 Minuten
Erscheinungsdatum 25.11.2013
Verlag Steinbach sprechende bücher
Format & Qualität MP3, 223 Minuten, 156.72 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783869749297

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
17
4
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2020
Bewertet: anderes Format

Grandios.

„Heute ist Mutter gestorben. Oder vielleicht gestern, ich weiß es nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 11.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der e... Mit Teilnahmslosigkeit schildert der Ich-Erzähler Meursault im 1942 erschienenen und in Algerien spielenden Roman "Der Fremde" (Originaltitel: L’Étranger) u. A. die Totenwache und Beerdigung seiner Mutter, seine noch am Tag der Beerdigung beginnende Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die Begegnung mit seinem Nachbarn, der eine frühere Geliebte verprügelt und letztlich den Todesschuss auf einen mit Messer bewaffneten Araber aus einer Laune heraus, sodass er schließlich wegen Mordes zum Tode verurteilt wird. All das scheint dem Protagonisten weitgehend ohne eigenes Zutun zu widerfahren, gegen die Konsequenzen seiner Handlungen wehrt er sich nicht. Spoiler: Wer eine Auflösung des „Warums“, d. h. der Sinnfrage erwartet, wird enttäuscht, einen Sinn gibt es nicht. Nichts ist wichtig, über das Todesurteil ist der Täter beinahe erleichtert. Am Ende macht er seinen Frieden, stellt fest, dass er glücklich war und es (trotz drohender Guillotine) noch ist und wird empfänglich für „die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt“. Existentialistische Essays von Sartre oder Simone de Beauvoir sind i. d. R. verkopft und für Nichtphilosophen schwer zu lesen und zu verstehen (Camus sah sich selbst übrigens nicht als Existenzialisten), auf die Erzählung „Der Fremde“ trifft so nicht zu, die 160 Seiten lassen sich problemlos an einem Sonntag lesen.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2020
Bewertet: anderes Format

Camus' Grundwerk des Existenzialismus über den jungen Meursault, der soziopathisch durch die Welt läuft und durch einen unglücklichen Unfall zum Mörder wird ist bis heute ein Faszinovum. Ein wichtiges Werk, dass von seiner Kraft kein bisschen verloren hat.

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