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Kühn hat zu tun

Martin Kühn Band 1

Jan Weiler

(45)
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Beschreibung

«Martin, was ist los mit dir?», fragte Steierer. «Jahrzehntelang bist du völlig ausgeglichen, und jetzt kommst du mir vor wie eine flackernde Glühlampe kurz vorm Durchbrennen.»
Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort mal eine Munitionsfabrik. Aber was es damit auf sich hatte, weiss Kühn nicht so genau.
Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiss: zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist nach allen Abzügen ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Wieso sich alle Frauen Pferde wünschen. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein eigener Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist.
Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden. Das Opfer liegt gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und Kühn hat plötzlich sehr viel zu tun.

Ein sehr aktueller Gesellschaftsroman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644314016
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1011 KB
Verkaufsrang 4922

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Bianca Schiller, Buchhandlung

Ein wunderbarer Krimi! Sprachlich so toll, Jan Weiler kann sich wunderbar ausdrücken - vor allem wenn man auf feinen dunklen Humor zwischen den Zeilen achtet :) Die Story bekommt ein tolles Flair durch die ausserhalb der Grossstadt liegende "Idylle" Weberhöhe, die Nachbarschaft der Terissiedlung und der typischen Kleinfamilie. Kühn selbst lässt uns in seinen Kopf schauen, seine Gedanken fliessen immer wieder in die Geschichte ein. Das Ende passt wie die Faust aufs Auge ;) Ein wirklich gelungenes Cover dazu - und WUMM, fertig ist ein unterhaltsamer Krimi!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
22
15
6
1
1

Kurzweilig, spannend und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 30.11.2020

Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Hu... Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Humor verfügt, nur empfehlen. Werde mir die Folge-Bände ebenfalls bestellen.

von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2020
Bewertet: anderes Format

Kein klassischer Krimi, aber ein guter, bisweilen humorvoller Gesellschaftsroman mit Spannungselementen, bei dem es vor allem um den überforderten Kommissar und Familienvater in der Midlifekrise geht. Unterhaltsam!

Jo mei
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 06.01.2020

Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzuge... Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzugeben. Eine Art von Erleuchtung nach einem Zusammenbruch führt gegen Ende des Buches sehr rasch zur Auflösung des Falles. Beinahe alle zuvor aufgestauten Konflikte mit seinem Umfeld lösen sich dadurch ebenfalls im Eilzugstempo in Wohlgefallen auf. Nach Zuklappen des Buches kam kein Bedürfnis auf, Kühn ein weiteres Mal zu begleiten.

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