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Weniger als nichts

Hegel und der Schatten des dialektischen Materialismus

(1)
Seit zwei Jahrhunderten operiert die westliche Philosophie im Schatten von Hegel. Es ist ein sehr langer Schatten, und jede neue Philosophengeneration ersinnt seither neue Wege, um aus ihm herauszutreten. Während die einen dies mittels neuer theoretischer Konzepte versuchen, überziehen die anderen sein Denken schlicht mit Hohn und Spott.
Slavoj Žižek unternimmt in seinem monumentalen Buch erst gar nicht den Versuch, aus diesem Schatten herauszutreten, macht es sich aber auch keineswegs darin bequem. Seine Devise lautet nicht: Zurück zu Hegel! Sondern: Wir müssen hegelianischer sein als der Meister selbst, um wie er die Brüche und Verwerfungen in der Realität verstehen und kritisieren zu können. In dieser hyperhegelianischen Manier und mit gewohnt pointierten Abschweifungen in (fast) alle Bereiche von Philosophie, Kunst und Leben rettet Žižek Hegels radikal emanzipatorisches Projekt für unsere Zeit.
Rezension
»Eine luzide Darlegung dessen, was die moderne Gesellschaft Hegel schuldet.«
Publishers Weekly
Portrait

Slavoj Žižek wurde am 21. März 1949 in Ljubljana, Slowenien geboren und wuchs auch dort auf. Er studierte Philosophie und Soziologie an der Universität in Ljubljana und Psychoanalyse an der Universität Paris VIII. Seit den achtziger Jahren hat Žižek zahlreiche Gastprofessuren im Ausland inne, unter anderem an der Tulane University, New Orleans (1993), der Cardozo Law School, New York (1994), der Columbia University, New York (1995), in Princeton (1996) und an der New School for Social Research, New York (1997). Von 2000 bis 2002 leitete er eine Forschungsgruppe am kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Er war jahrelanger Herausgeber der Zeitschrift der slowenischen Lacan-Schule Wo Es war und setzte sich unter anderem mit der Philosophie des Deutschen Idealismus, mit Hegel und mit Karl Marx auseinander, sowie mit zeitgenössischen Denkansätzen aus dem Bereich des Poststrukturalismus, der Medientheorie, des Feminismus und der Cultural Studies. Heute lehrt an der European Graduate School, am Birkbeck College der University of London und am Institut für Soziologie der Universität von Ljubljana. Seine erste englischsprachige Buchveröffentlichung The Sublime Object of Ideology erschien 1989. Seitdem veröffentlichte Žižek über 20 Monographien, in denen er sich zunächst um eine lacanianische Lesart der Philosophie, der Populärkultur und in den letzten Jahren zunehmend der Politischen Theorie bemühte.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 1200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783518734278
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 5960 KB
Übersetzer Frank Born
eBook
Fr. 36.00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Riesen-Geplänkel
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 28.05.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Mir erschien dieser monströse Text zunehmend als Riesen-Geplänkel. Eine Fülle von Behauptungen werden durch andere Behauptungen widerlegt, um zu neuen Behauptungen zu gelangen, die aber auch anders behauptet werden könnten. So schwebt man bald in Wolken von Behauptungen und fragt sich, was das nun soll. So eignet sich dieses... Mir erschien dieser monströse Text zunehmend als Riesen-Geplänkel. Eine Fülle von Behauptungen werden durch andere Behauptungen widerlegt, um zu neuen Behauptungen zu gelangen, die aber auch anders behauptet werden könnten. So schwebt man bald in Wolken von Behauptungen und fragt sich, was das nun soll. So eignet sich dieses Buch eigentlich nur für Leser, die Philosophie studieren und Interesse an solchern Theorien finden. Für viele andere dürfte es eher vertane Zeit sein. Da würde ich lieber eine Zusammenfassung von Zizeks Gedankendschungeln empfehlen, wie auch bei anderen Philosophen, denn das praktische Leben scheint zu kurz, schreitet unentwegt voran, als dass man dauernd in diesen Wolken schweben möchte. Es sei denn, es ist Dein Steckenpferd. Analog zu Foster-Wallace "Unendlicher Spass" könnte man von "Unendliches Geplänkel" sprechen, wobei mir der Roman doch etwas farbiger und praxisnäher erschien, als Zizeks Gedanken-Ergüsse. Aber jedem das Seine...Ich war ziemlich enttäuscht von "Weniger als nichts", zuweilen gar verärgert über dieses Brimborium.