Wie ein fernes Lied

Roman

Micaela Jary

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Beschreibung

Hamburg,1939: Verzweifelt sieht Marga dem Zug hinterher, mit dem ihr Jugendfreund Michael in die Ferne reist. Seit sie denken kann, ist sie in den jüdischen Klarinettisten verliebt, zahllose Stunden verbrachte sie mit ihm in den Tanzlokalen der Hamburger Swingjugend. Obwohl seine Herkunft ihn zur Emigration nach Paris zwingt, ist Marga fest entschlossen, ihn wiederzusehen. Denn ihre Liebe ist wie ein Lied, das niemals verklingt. Doch in dessen süsse Melodie mischen sich schon bald die kalten Klänge des Krieges ...

»Micaela Jary verwebt ihre Lieblingsthemen Musik und Zeitgeschichte auf beste Pageturner-Weise.«, Berliner Zeitung am Sonntag, 17.01.2016

Micaela Jary wurde als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in Hamburg geboren. Sie wuchs in der Welt des Kinos und der Musik auf und arbeitete als Zeitungsredakteurin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Seit vielen Jahren schreibt sie nun erfolgreich Bücher. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492969659
Verlag Piper
Dateigröße 4028 KB

Kundenbewertungen

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Liebe in den Wirren des Zweiten Weltkrieges
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2017

Dieser Roman lässt kein Auge trocken! Zwei Handlungsstränge verwebt Micaela Jary in ihrer Geschichte. Auf der einen Seite Marga, die ihrer Jugendliebe Michael in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ins Exil folgen will und sich auf diesem Weg großen Gefahren stellen muss. Auf der anderen Seite Andrea, die im Paris der Gegenwart M... Dieser Roman lässt kein Auge trocken! Zwei Handlungsstränge verwebt Micaela Jary in ihrer Geschichte. Auf der einen Seite Marga, die ihrer Jugendliebe Michael in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ins Exil folgen will und sich auf diesem Weg großen Gefahren stellen muss. Auf der anderen Seite Andrea, die im Paris der Gegenwart Musik studiert, und durch Zufall auf die Geschichte von Marga trifft. Ein wunderbarer Roman mit großen Gefühlen!

Wunderschön!
von Bani am 17.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ein sehr gutes Buch, typisch für M.Jary allerdings die viele Seiten und der Sprung in jetzt und Vergangenheit. ist teilweise anstrengend Trotzdem zu Empfehlen.

Großartiges Kopfkino mit Soundtrack
von Zabou1964 aus Krefeld am 02.06.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ich mag die Bücher von Micaela Jary sehr, ihre bildhafte Sprache, die mich jedes Mal in die Handlung zieht und einen Film vor meinem inneren Auge entstehen lässt. In diesem Werk hat sie es geschafft, dass ich auch die Musik gehört, ja förmlich gespürt habe. Sie ist unverkennbar die Tochter eines Musikers, genau wie ich. Schon au... Ich mag die Bücher von Micaela Jary sehr, ihre bildhafte Sprache, die mich jedes Mal in die Handlung zieht und einen Film vor meinem inneren Auge entstehen lässt. In diesem Werk hat sie es geschafft, dass ich auch die Musik gehört, ja förmlich gespürt habe. Sie ist unverkennbar die Tochter eines Musikers, genau wie ich. Schon aus diesem Grund war dieser Roman für mich Pflichtlektüre, eine Pflicht, der ich ausgesprochen gerne nachgekommen bin. Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen, wobei mich die Geschichte Margas, die zu Beginn des zweiten Weltkrieges spielt, mehr gepackt hat. Aber auch der zweite Strang, der in der Gegenwart spielt und von einer Begegnung der jungen deutschen Pianistin Andrea mit einem alten Herrn erzählt, konnte mich begeistern. Die Geschichte beginnt mit einem Abschied. Marga muss sich von ihrem Jugendfreund und ihrer Liebe, den Halbjuden Michael, verabschieden. Es ist 1939, die Juden werden in Deutschland verfolgt. Michael gelingt es, als Klarinettist ein Engagement in der Schweiz zu bekommen. Marga bleibt allein in Hamburg zurück, kann Michael aber nicht vergessen. Als sie erfährt, dass er in Paris unter dem Namen Jules Delabord lebt, setzt sie alles daran, die Liebe ihres Lebens wiederzusehen. Im Jahr 1999 begegnet die junge Pianistin Andrea, die sich ihren Lebensunterhalt als Pianistin in einer Hotellobby verdient, einem alten Herrn, der ihr als einziger zuhört. Als sie ihn ansprechen will, läuft er förmlich vor ihr weg – direkt vor ein Auto. Sie kann den geheimnisvollen Mann nicht vergessen und begibt sich auf Spurensuche. Die Geschichte klingt zunächst recht vorhersehbar, was sie aber nicht ist. Durch einige überraschende Wendungen ist es der Autorin gelungen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dabei habe ich besonders mit Marga gelitten, geweint und getanzt. Aber auch Andreas Schicksal hat mich immer mehr gepackt. Nach 544 Seiten konnte ich das Buch mit einem glücklichen Seufzen schließen, obwohl es mir sehr schwer fiel, von den liebgewonnenen Figuren Abschied zu nehmen. Fazit Ganz großes (Kopf)-Kino mit einem mitreißenden Soundtrack!


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