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Moshi Moshi

detebe Band 24396

Banana Yoshimoto

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Beschreibung

Die zwanzigjährige Yotchan steht vor dem Nichts, als ihr Vater, Leader einer Rockband, plötzlich zusammen mit einer wildfremden Frau Selbstmord begeht. Mit ihrer Mutter findet sie Zuflucht in einer ungewöhnlichen WG in Tokios Künstler- und Szeneviertel Shimokitazawa. Dort findet jede auf ihre Art zu neuer Lebensfreude zurück, getragen von dem authentischen Stadtviertel und seinen Bewohnern. Kochkunst, Essenslust und eine bewegte Reifungs- und Liebesgeschichte - eine asiatisch weise Verführung zum Leben.

Banana Yoshimoto, geboren 1964, hiess ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch >Kitchen< schrieb sie, während sie als Kellnerin in einem Café jobbte und sich dort in die Blüten der >red banana flower< verliebte, daher ihr Pseudonym. Es verkaufte sich auf Anhieb millionenfach. Ihre Bücher erreichen auch ausserhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783257604641
Verlag Diogenes
Originaltitel Moshi-moshi Shimokitazawa
Dateigröße 1649 KB
Übersetzer Matthias Pfeifer

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Kundenbewertungen

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Hallo, hallo!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Moshi moshi (jap. ) ist ein vorwiegend am Telefon verwendetes Grußwort in Japan. Es ist vom Verb mōsu (申, dt. „(etwas) erzählen“) abgeleitet“. Die Titelgebung dieses Romans von Banana Yoshimoto erklärt sich in der Geschichte und ist für alle Nichtjapaner womöglich erst mal nicht zu verstehen. Yotchan hat ihren Vater verloren, ... „Moshi moshi (jap. ) ist ein vorwiegend am Telefon verwendetes Grußwort in Japan. Es ist vom Verb mōsu (申, dt. „(etwas) erzählen“) abgeleitet“. Die Titelgebung dieses Romans von Banana Yoshimoto erklärt sich in der Geschichte und ist für alle Nichtjapaner womöglich erst mal nicht zu verstehen. Yotchan hat ihren Vater verloren, der sich zusammen mit einer fremden Frau das Leben nahm. Der Verlust des Vaters wiegt schwer für sie, in der elterlichen Wohnung hält sie es nicht mehr wirklich aus, aber auch für ihre Unabhängigkeit im Prozess des Erwachsenwerdens zieht sie in das Tokyoter Szeneviertel Shimokitazawa. Dort macht sie es sich schnell gemütlich in einer kleinen, altmodischen Wohnung. Sie lebt sich schnell ein und ist selten zu Hause, denn sie arbeitet mit Leib und Seele in einem kleinen Bistro in der Nähe ihrer Wohnung. Sie steckt ihr ganzes Herz in ihre Arbeit, aber es ist nicht zu leugnen, dass sie dadurch auch vom Verlust der Vaterfigur fortzulaufen versucht. Bald nach ihrem Auszug taucht ihre Mutter in Shimokitazawa auf. Selbstredend leidet auch sie unter dem Verlust des Mannes, ebenso wie Yotchan hält die Mutter es in der Familienwohnung nicht mehr aus. Sie bittet ihre Tochter für einige Zeit bei ihr wohnen zu dürfen, denn Yotchan ist der einzige Bezug, den die Mutter hat. Sie möchte Yotchan nicht auf die Nerven gehen, betont die Mutter, aber Yotchan ist um die Einschränkung ihrer erst vor kurzem erworbenen Selbstständigkeit gewiss nicht dankbar. Da sie ihren eigenen Schmerz jedoch zu genau kennt, kann sie ihrer Mutter die Bitte nicht abschlagen, und so leben sie fortan zusammen. Yotchan erlebt eine Wendung bei ihrer Mutter mit; die sonst klassisch und elegant gekleidete Frau passt sich in einer lässigen Weise an das junge Lebensgefühl im Szenestadtteil an. In Jeans und Shirt durchstreift sie auf Spaziergängen das Viertel, liest viele Bücher und versucht ihrer Tochter kein Klotz am Bein zu sein. Yotchan geht ungehindert weiter mit Elan ihrer Arbeit im Bistro nach, wo sie Aratani kennenlernt, mit dem sie sich gut versteht und ab und zu etwas zusammen unternimmt. So versuchen sie ihren Verlust zu bewältigen, jede der beiden Frauen auf ihre eigene Weise und in gewisser Weise sind trotz allen Raumes, den sie sich gegenseitig geben, beide füreinander da. Auch gehen beide trotz ihrer familien und räumlichen Zusammengehörigkeit eigene Wege. Sie nabeln sich symbiotisch voneinander ab, so wie man sich nach einer Umarmung unter Tränen auch wieder voneinander löst, wenn man sich besonnen hat. Banana Yoshimoto hat mit „Moshi Moshi“ ein Buch geschrieben, das einen Weg erwachsen zu werden aufzeigt. Es steckt gleichzeitig Traurigkeit und Leben darin und immer wieder Gedanken über das Leben und sein Ende, mithilfe derer sie die Protagonistin ihre Trauer und das Verhältnis zu ihrem Vater aufarbeiten lässt. Ich lese sehr gerne Romane von japanischen Autoren, nach diesem ersten Buch von Yoshimoto kann ich jedoch noch keinen wirklichen Vergleich zu anderen japanischen Schriftstellern ziehen. Die Sprache des Romans ist bildlich, klar und warm wie ich es bisher gewohnt bin, geht dabei aber nicht in eine Richtung wie ich sie bisher kenne. Es ist sehr erfrischend mit dieser Autorin eine neue Ecke der japanischen Literatur erkundet zu haben!

Unaufgeregt, aber gefühlvoll!
von Äppelwoi Meets Astra am 21.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf das Buch wurde ich aufmerksam durch das Cover. Irgendwie hat mich die junge Frau auf dem Cover angesprochen. Sonst hätte ich das Buch wohl nie in die Hand genommen. Außerdem habe ich vorher tatsächlich noch kein Buch gelesen, dass in Japan spielt und das fand ich irgendwie interessant (Mangas ausgeschlossen). Die Geschichte... Auf das Buch wurde ich aufmerksam durch das Cover. Irgendwie hat mich die junge Frau auf dem Cover angesprochen. Sonst hätte ich das Buch wohl nie in die Hand genommen. Außerdem habe ich vorher tatsächlich noch kein Buch gelesen, dass in Japan spielt und das fand ich irgendwie interessant (Mangas ausgeschlossen). Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt, aber gefühlvoll. Die Handlung plätschert dahin, aber auf eine gute Art und Weise. Man muss nicht viel mitdenken, wird einfach von Yotchan und ihrem Alltag mitgenommen. Man steigt in die Handlung ein mit dem Tod des Vaters, doch anders, als ich es erwartet hatte, nahm der Tod und die Trauer nicht den ganzen Raum ein. Es geht um mehr, denn es geht auch um die Gefühle von Yotchan und ihrer Mutter und um Yotchans Erwachsenwerden. Insgesamt könnte man Sagen, dass es um die Liebe zu seinen Mitmenschen und den Sinn des Lebens.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2020
Bewertet: anderes Format

MOSHI, MOSHI ist die gelungene Geschichte, um eine Mutter-Tochter-Beziehung, die aufgrund des plötzlichen Ablebens des Vaters eine neue Richtung bekommt. Beide Frauen schaffen den Umgang mit der Situation nur zwingend gemeinsam. Ein wunderbarer Stil mit sympathischen Figuren.

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