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Das Ende vom Lied

Roman

Rabbi-Klein-Krimis Band 2

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Als im Bahnhof Zürich-Enge eine Frau vom Zug überfahren wird, ahnt Rabbi Klein, dass es weder Selbstmord noch ein Unfall war. Er hat die Tote gut gekannt. Carmen Singer war ein aktives Mitglied der Cultusgemeinde, aber auch eine mehr als anstrengende Frau. Nach ihrem gewaltsamen Tod gerät Rabbi Kleins engstes Umfeld ins Visier der ermittelnden Kommissarin Bänziger. Doch auch Klein ist dem Verbrechen auf der Spur: Hat der langjährige Präsident der Gemeinde etwas zu verbergen? Und was hat die wohlhabende Julia Scheurer mit der Sache zu tun, deren Vater Liebesbriefe an eine Tote schrieb? – Der zweite Krimi mit Rabbi Klein, dem "orthodoxen Ermittler mit den unorthodoxen Methoden" (Charles Lewinsky).
Rezension
"Die Klarheit von Bodenheimers Sprache, die unverschnörkelte Genauigkeit, die distanzierte Anklage und die nüchterne Aufgeregheit erzeugen eine endlos wirkende Spannung. (...) Der Krimi ist ganz grosses Kino mit bewegten Bildern in Worten."
Tiroler Tageszeitung, 12.12.2015

"Der Leser bekommt die Vielfalt des jüdischen Zürichs präsentiert."
Raphael Rauch, Deutschlandradio Kultur, 31.07.2015

"'Das Ende vom Lied' ist spannend, dabei aber sehr differenziert, intelligent gewoben, und begleitet von Gedanken und Dialogen über Gott und die allzu menschlichen Verstrickungen des Lebens."
Badisches Tagblatt, 29.10.2015
Portrait

Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und leitete Talmudhochschulen in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte 1993 mit einer Arbeit über die Emigration von Else Lasker-Schüler nach Palästina. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und an der Universität Luzern und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, darunter Studien über Moses und den Ewigen Juden, jüdische Narrative und Traditionsvermittlung.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 16.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-00648-9
Verlag Nagel & Kimche
Maße (L/B/H) 20.8/12.8/2.2 cm
Gewicht 317 g
Verkaufsrang 48012
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Der neue Pater Brown !
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2017

Auch der zweite Krimi des Professors an der Universität Basel Alfred Bodenheim kommt leise und unaufgeregt daher. Dennoch schreibt er mit einer stilsicheren Dynamik, die einfach fesselt. Rabbi Klein gerät diesmal ins Visier des Kommissars Bänziger. Denn Klein kannte Carmen Singer, ein aktives Mitglied seiner Gemeinde, die im Zür... Auch der zweite Krimi des Professors an der Universität Basel Alfred Bodenheim kommt leise und unaufgeregt daher. Dennoch schreibt er mit einer stilsicheren Dynamik, die einfach fesselt. Rabbi Klein gerät diesmal ins Visier des Kommissars Bänziger. Denn Klein kannte Carmen Singer, ein aktives Mitglied seiner Gemeinde, die im Züricher Hauptbahnhof von einem ICE tödlich überrollt wird. War es ein Suizid – ein Unfall - ein Mord? Nach und nach deckt der Rabbi die unterschiedlichsten Mordmotive auf, doch beweisen kann er sie nicht. Ein solider, gut durchdachter und interessanter Mitratekrimi. Das Besondere an den Rabbi Klein Krimis sind die Einblicke in die jüdischen Brauchtümer und die Religion, einer für die meisten von uns eher unbekannten Kultur. Da Bodenheim Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums weiß er wovon er schreibt.

Hervorragend
von einer Kundin/einem Kunden aus zürich am 21.04.2015

Sehr gut geschrieben. Warte mit Spannung auf das nächste Produkt von Prof. Bodenheimer.

Ruhiger und intelligenter Kriminalroman
von Michael Lehmann-Pape am 16.04.2015

Kann es sein, dass der Mensch ein „Stalker Gottes“ ist? Das Judentum jemand anderem hinterherläuft, ständig Zeichen falsch deutet, meint, da würde einer Andeutungen machen, weil er seine Anhänger für etwas ganz Besonderes hält und eigentlich macht er (Gott) das gar nicht? Klopft gar nicht an irgendeine irdische Tür, wie man fä... Kann es sein, dass der Mensch ein „Stalker Gottes“ ist? Das Judentum jemand anderem hinterherläuft, ständig Zeichen falsch deutet, meint, da würde einer Andeutungen machen, weil er seine Anhänger für etwas ganz Besonderes hält und eigentlich macht er (Gott) das gar nicht? Klopft gar nicht an irgendeine irdische Tür, wie man fälschlicherweise meint? So ganz nebenbei wirft Bodenheimer nicht nur diesen theologischen Gedanken in die Entwicklung seiner neuen Geschichte hinein, an vielen anderen Stellen zudem blitzt seine Hintersinnigkeit auf, seine Fähigkeit, komplexe Überlegungen (und komplexe Personen) präzise vor die Augen des Leser zu führen. Dass Rabbi Klein noch eine ganz andere Seite hat als jenes verbindliche, kommunikative, zurückhaltende Verhalten, da muss der Leser nur die kurze Szene des Telefonats mit seinem Synagogenpräsidenten genießen, oder der Anruf beim Musiklehrer seiner jüngeren Tochter, um zu wissen: „Stille Wasser sind tief“. Und das gilt auch für diesen ruhigen, geduldigen, nicht locker lassenden Rabbi. Sei es in der Bewältigung des Alltags, der Führung der Gemeinde, der Anleitung eines Praktikanten oder eben im Blick auf diesen sehr, sehr merkwürdigen Todesfall, der ihm keine Ruhe lässt. Rabbi Klein hat selbst Stalking erlebt, war hilflos, in seinen „guten Manieren“ gegenüber einer Frau, die im gesamten Umfeld wohl den Eindruck erweckte, dass Rabbi Klein nur aus seiner guten Erziehung heraus noch nicht „zugegriffen“ hat. Und nun ist diese Frau Tod. Unter den Zug gekommen. Was eigentlich gar nicht erklärbar ist. Wo die Kamera auf dem Bahnsteig just in diesem Moment ausgefallen war. Eine Frau, die nicht nur mit Klein selbst und seiner Gemeinde in Verbindung stand, die hier und da auch mit einigen „Stützen der Gesellschaft“ irgendwie Kontakt hatte. Und wie das so ist, wenn Klein etwas keine Ruhe lässt. Auf seine ruhige Art und Weise beginnt er, zu fragen. Sich und andere. Ermittelt, wo er Gelegenheit dazu erhält und dringt so immer weiter und fast „wie nebenbei“ tiefer und tiefer in die familiären Verhältnisse der Toten und die hintergründigen Beziehungen der Beteiligten untereinander vor. Vor allem, als es für Klein sehr, sehr persönlich werden wird. In ebenso ruhiger und dennoch stringenter Weise, wie Klein den Faden des Todesfalles aufnimmt, erzählt Bodenheimer in feinem, differenzierten Stil von den Ermittlungen (und dem „drum herum“ des rabbinischen Lebens. In stetigem, nicht nachlassendem, aber auch nicht sich überstürzenden Tempo wirkt der Fortgang der Geschichte immer angemessen und „richtig“ in den Spuren, die miteinander langsam verdichtet werden, bis sich zum Schluss das gesamte Bild des Todes der Frau ergeben wird, wie das Ende des „Hohelied´s der Liebe“. Differenziert in der Sprache, sorgfältig bis in die Nebenpersonen hinein (seien es die beiden Töchter des Rabbis, sei es sein „Tourette-Praktikant“) ist dieser Roman eine wahre Lesefreude und bietet zudem für den Leser eine angenehme und nicht überhebliche Erweiterung des Wissens über das jüdische Leben und die jüdische Religion.