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Altes Land

Roman

Dörte Hansen

(73)
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Beschreibung

Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von Familie

Das "Polackenkind" ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreussen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem grossen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Strassen tragen - und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

„Dieser Roman ist wohltuend anders. Keine Romantik. Klischeefrei. Starke, knorrige Charaktere. Eine Geschichte, die lange nachklingt, wie das Ächzen und Knarren in dem grossen dunklen Bauernhaus.“

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641152390
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1696 KB
Verkaufsrang 950

Kundenbewertungen

Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
55
14
3
0
1

Lesen!
von Erlesen am 08.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

… und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenb... … und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenbalken und dann die Menschen mit den alten Namen, denen das Land gehörte und die alten Häuser.“ Vera wird nicht dort hineingeboren, sie muss als kleines Mädchen mit ihrer Mutter fliehen und landet auf dem Hof von Ida Eckhoff – fremd, entwurzelt, nur gezwungenermaßen geduldet. Nach Jahren „zieht ihre Mutter weiter“, Vera aber bleibt auf geheimnisvolle Weise mit diesem großen, leeren Haus verhaftet, „wie ein Stück Moos, das nicht dorthin gehört und sich doch nicht lösen kann“. Beinahe ausnahmslos alle Frauen in dieser Geschichte tragen eine schwere Last, jede für sich, und unfähig, sich gegenseitig zu stützen. Auch die Beziehung von Veras Schwester Marlene zu deren Tochter Anne ist seit jeher schwierig. „Alles was sie taten, taten sie sich an.“ Erst als Anne sich auch zur Flucht entscheidet – zur Flucht aus ihrer Beziehung, aus ihrem Leben in Hamburg – und zu ihrer Tante in das Haus im Alten Land zieht, scheint ein erster Schritt getan in Richtung Vertrauen finden, Familie haben, ein Stück Heimat spüren. Man mag es nicht weglegen, dieses Buch; möchte nicht aufhören, es sich in dieser wunderbaren Geschichte bequem zu machen. Aber nicht kuschelig wohlig – erzählt sie doch von den furchtbaren Schicksalen der Vertriebenen aus Ostpreußen, von über Generationen hinweg wirkenden Kriegstraumata, von Frauen, die um ihr Leben, um Sicherheit, um Glück kämpfen müssen. Und doch beschert es uns pures Lesevergnügen. Nicht zuletzt, weil es der Autorin gelingt, uns dank ihrer wunderbaren Sprache mit in diese herrliche Landschaft zu nehmen und die Charaktere auf erstaunlich treffende Art und Weise zu skizzieren – ohne falsche Romantik und mit teilweise herzerfrischender Ironie. Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2021
Bewertet: anderes Format

Dörte Hansen verzaubert in ihrem Buch. Sie nimmt uns mit in Deutschlands Norden,für uns Schwaben ein völlig anderer Menschenschlag. Mit viel Humor und einer wunderschönen Sprache erzählt sie von zwei Frauen, die plötzlich miteinander auskommen müssen. Schön, schöner, Hansen.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2021
Bewertet: anderes Format

Ein hartes Buch! Gewaltig, düster & doch voll wunderbarer Bilder, die das Knorrige, das Stumme in dieser Generation habhaft werden lässt. Hat mir das Leben meiner uckermärkischen Großeltern nahe gebracht, die wenig aus ihrem Leben erzählten. + das Thema ist überraschend aktuell.

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