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Kindeswohl

detebe Band 24377

Ian Mc Ewan

(84)
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Beschreibung

Familienrecht ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye am High Court in London: Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls. In ihrer eigenen Ehe ist sie seit über dreissig Jahren glücklich. Da unterbreitet ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag. Und zugleich wird ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt, in dem es um den Widerstreit zwischen Religion und Medizin und um Leben und Tod eines 17-jährigen Jungen geht.

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1998 erhielt er für "Amsterdam" den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk, 2011 folgte die Auszeichnung mit dem Jerusalem Preis für Literatur. Sein Roman "Abbitte" wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt.
Er ist Mitglied der Royal Society of Literature und der Royal Society of Arts sowie Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Eva Mattes
Spieldauer 377 Minuten
Erscheinungsdatum 09.01.2015
Verlag Diogenes Verlag
Format & Qualität MP3, 377 Minuten
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Werner Schmitz
Sprache Deutsch
EAN 9783257692723

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
56
20
7
0
1

Schöne Geschichte, (manchmal etwas zu) abschweifend erzählt
von Julian E. am 26.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jack, der seit vielen Jahren mit Fiona verheiratet ist, macht ihr eines Tages den Vorschlag einer offenen Ehe. Dazu habe er schon bereits eine für ihn passende Frau namens Melanie im Kopf. Diese sei ihm gegenüber auch nicht abgeneigt. Natürlich liebe er Fiona weiterhin, aber der tatsächlich 60-jährige wolle mit seinen „neununfün... Jack, der seit vielen Jahren mit Fiona verheiratet ist, macht ihr eines Tages den Vorschlag einer offenen Ehe. Dazu habe er schon bereits eine für ihn passende Frau namens Melanie im Kopf. Diese sei ihm gegenüber auch nicht abgeneigt. Natürlich liebe er Fiona weiterhin, aber der tatsächlich 60-jährige wolle mit seinen „neununfünzig Jahren“ noch etwas mehr erleben. Fiona ist außer Sich und fühlt sich auf ganzer Linie verletzt und angegriffen. Lange Zeit zum Nachdenken über die privaten Probleme bleibt ihr aber nicht. Ein neuer Fall, den Richterin Fiona kurzfristig zu entscheiden hat, fordert ihre gesamte Aufmerksamkeit. Der fast 18-jährige Zeuge Jehovas Adam lehnt - ebenso wie seine Eltern - eine lebensnotwendige Bluttransfusion ab. Fiona soll nun entscheiden, ob diese durch das Krankenhaus auch ohne Einwilligung von Patient oder Eltern durchgeführt werden darf. Ein persönliches Treffen mit dem auf der Intensivstation liegenden Adam ändert alles in Fionas Leben. Der schön zu lesende Schreibstil von Ian McEwan ist erzählend-abschweifend. Anhand teilweise sehr großzügiger Exkurse schildert er zum Beispiel Geschichten aus Fionas Jugendzeit oder andere Fälle ihrer Richterkollegen. Einerseits gefällt mir dieser Erzählstil, andererseits empfand ich ihn an mancher Stelle als etwas zu ausschweifend und entfernt. Die Geschichte an sich ist sehr interessant und beschreibt eine besondere Verbindung zwischen Menschen.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2020
Bewertet: anderes Format

Wieder schafft es Ian Mc Ewan mich mit seinen Geschichten total vom Stuhl zu hauen. Wer sich auf dieses Buch wirlich einlässt, wird nicht so schnell davon loskommen. Sehr emotional und authentisch wird hier von Selbstbestimmung auf mehreren Eben berichtet. Unbedingt lesen!

Wer hat Schuld?
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin schon eine Weile um das Buch herumgeschlichen bevor ich es gelesen habe und ich muss sagen: es ist eine komische Mischung aus leichter Lektüre, aber doch im Nachhinein schwerer Kost. Für mich hat es viele Fragen zum Thema Schuld aufgeworfen; Schuld der Richterin, der Religion, am Tod des Protagonisten. Empfehleneswert ... Ich bin schon eine Weile um das Buch herumgeschlichen bevor ich es gelesen habe und ich muss sagen: es ist eine komische Mischung aus leichter Lektüre, aber doch im Nachhinein schwerer Kost. Für mich hat es viele Fragen zum Thema Schuld aufgeworfen; Schuld der Richterin, der Religion, am Tod des Protagonisten. Empfehleneswert besonders für Fans von Ferndinand von Schirach und seinen Büchern.

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