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Die Sprache der Vögel

Roman

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Paul Arimond kommt 2003 als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan, in ein Land, das auch schon sein Vorfahr Ambrosius einst, auf der Suche nach der Universalsprache der Vögel, wegen seiner reichen Tierwelt bereist hatte. Auch Paul, geplagt von Schuldgefühlen nach einem Autounfall, den er mit verursacht hat, liebt es, Vögel zu beobachten und Aufzeichnungen über sie zu machen. Sie scheinen nach einer anderen Ordnung und mit anderen Freiheiten zu leben. Inmitten einer zunehmend gefährlichen Bedrohungslage beginnt Paul immer unberechenbarer und anarchischer zu handeln.
Norbert Scheuers mit zahlreichen Zeichnungen versehener Roman über einen fragilen Vogelliebhaber führt mitten ins Herz der Verstrickungen, aus denen das rätselhafte Leben seiner bewegenden und einzigartigen Figuren besteht.
Portrait
Norbert Scheuer, geboren 1951, arbeitet als Systemprogrammierer. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte die Romane „Flussabwärts“ (2002), „Der Steinesammler“ (Neuausgabe, 2010), den Erzählband „Kall, Eifel“ (2006) und Gedichte („Bis ich dies alles liebte“, 2011) bei C.H.Beck, zuletzt den Roman „Peehs Liebe“ (2012). Sein Roman „Überm Rauschen“ (2009) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war 2010 „Buch für die Stadt“ in Köln und der Region. Scheuer hielt Poetikvorlesungen an den Universitäten Duisburg-Essen (2011) und Bonn (Thomas-Kling-Poetikdozentur 2014). Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, zuletzt den Georg K. Glaser-Preis (2006), den d.lit.-Literaturpreis (2010) und den Rheinischen Literaturpreis Siegburg (2010). Er lebt in der Eifel.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 238 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783406677465
Verlag C.H.Beck
eBook
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großes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Ich kletterte auf den Turm und beobachtete Kolkraben, wie sie sich im blauen Himmel tummelten. Sie sind die kunstfertigsten Luftakrobaten, die ich kenne. Die eisigen Temperaturen scheinen ihnen nichts auszumachen. Paul und Jan sind beste Freunde. Bei einem von Paul mitverschuldeten Autounfall erleidet Jan schwere Verletzungen. Jan wird niemals... "Ich kletterte auf den Turm und beobachtete Kolkraben, wie sie sich im blauen Himmel tummelten. Sie sind die kunstfertigsten Luftakrobaten, die ich kenne. Die eisigen Temperaturen scheinen ihnen nichts auszumachen. Paul und Jan sind beste Freunde. Bei einem von Paul mitverschuldeten Autounfall erleidet Jan schwere Verletzungen. Jan wird niemals mehr wieder so sein, wie vor dem Unfall. Von Schuldgefühlen überschwemmt, sucht Paul verzweifelt nach einem Ausweg. Er meldet sich freiwillig zum Sanitätsdienst bei der Bundeswehr. Einsatzgebiet ist Afghanistan. Pauls Schuldgefühle werden in dieser unberechenbaren, lebensbedrohenden Umgebung nicht weniger. Nur manchmal lassen sie sich verdrängen. Paul liebt es Vögel zu beobachten und macht genaue Aufzeichnungen. ......." Sie scheinen nach einer anderen Ordnung und mit anderen Freiheiten zu leben". "Die Sprache der Vögel" von Norbert Scheuer ist großes Leseerlebnis

Eine kleine Geschichte über ein menschliches Drama
von Xirxe aus Hannover am 12.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

2003 geht Paul als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan. Nicht aus Überzeugung, sondern um dem zu entfliehen, was er verschuldet hat: Einen Autounfall, bei dem sein Freund Jan so schwer verletzt wurde, dass er seitdem körperlich und geistig behindert ist. Im Feldlager hält er in eher kurzen Tagebucheinträgen fest,... 2003 geht Paul als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan. Nicht aus Überzeugung, sondern um dem zu entfliehen, was er verschuldet hat: Einen Autounfall, bei dem sein Freund Jan so schwer verletzt wurde, dass er seitdem körperlich und geistig behindert ist. Im Feldlager hält er in eher kurzen Tagebucheinträgen fest, was ihn bewegt und wie er den Tag verbringt. Neben seiner eigentlichen Arbeit ist es die Beobachtung von Vögeln, wie es auch schon ein Urahn von Paul mehr als 200 Jahre zuvor getan hat, der ebenfalls unter anderem in Afghanistan war. Paul versucht zu vergessen und konzentriert sich auf die kleinsten Details, die er notiert und in aquarellartigen Bildern festhält. Durch die verschiedenen Ebenen, die von Pauls Freundin Theresa, seinem Vater, seiner früheren Lehrerin und seinem Urahn handeln, erfährt man nach und nach die Geschichte von Paul, die immer mehr von Verlust und Tod geprägt ist. Dennoch ist es kein deprimierendes Buch, eher melancholisch und stellenweise einfach schön, gerade wenn es um die detaillierten Vogelbeschreibungen geht. Obwohl auch Angriffe, Verletzte und Tote nicht ausgespart werden, wirkte Afghanistan weniger wie ein Kriegsschauplatz auf mich, sondern eher eine fast schon märchenhafte Oase. Nicht dass hier etwas verklärt wird, ganz im Gegenteil. Die Schrecken dieses Aufenthaltes sind deutlich vorstellbar und man kann gut nachvollziehen, wie Manche den Druck nicht mehr aushalten und durchdrehen. Trotzdem gelingt es Norbert Scheuer, diesem Land mit seiner großen Vogelvielfalt einen besonderen Reiz zu verleihen, den ich nicht so schnell vergessen werde. Ein schönes Buch in ruhigen Worten, wozu auch die anmutigen Vogelzeichnungen beitragen. Auch der feste Umschlag sollte erwähnt werden, der ebenfalls mit diesen Zeichnungen geschmückt ist. Dennoch muss ich zwei Dinge bemängeln: Mich störten die vielen Ebenen, eine oder zwei weniger hätte ich nicht vermisst, im Gegenteil. Und müssen die Abschnitte immer auf einer neuen Seite beginnen? Man wäre mit gut 50 Seiten weniger ausgekommen.