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ADS - das kreative Chaos

Herder Spektrum Taschenbücher Band 80443

Walter Beerwerth

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Beschreibung

Konzentrationsprobleme, Unruhe, Impulsivität, emotionale Störungen und Stressintoleranz sind häufige Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Wie lebt man mit ADS? Wie denkt und fühlt man? Walter Beerwerth, Arzt und Betroffener schreibt über den Hunger, den Schmerz, das Glück, die Verliebtheit, die Angst, die Lust, auch das Mobbing und den Ärger von Betroffenen und schliesslich über gescheiterte Therapien und mögliche Wege.

Walter Beerwerth, geboren 1960, ist Radiologe und war viele Jahre als Oberarzt tätig. Heute ist er ein mässig guter Hausmann und Vater. Er arbeitet als freier Autor und lebt in Münster.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783451804434
Verlag Herder
Dateigröße 4733 KB
Verkaufsrang 38561

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Kreatives Chaos?
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 10.01.2021

Walter Beerwerth, Radiologe und selbst betroffen, versucht sich in seinem Buch als Hans Dampf in allen Gassen. Statt sich zu entscheiden, ob er seine eigene Geschichte erzählen oder die Leser über das Phänomen AD(H)S aufklären will, versucht er durchgängig beides. Der Autor tut dabei so, als würde er sich tatsächlich auskenne... Walter Beerwerth, Radiologe und selbst betroffen, versucht sich in seinem Buch als Hans Dampf in allen Gassen. Statt sich zu entscheiden, ob er seine eigene Geschichte erzählen oder die Leser über das Phänomen AD(H)S aufklären will, versucht er durchgängig beides. Der Autor tut dabei so, als würde er sich tatsächlich auskennen und verkündet im Brustton der Überzeugung die aberwitzigsten „Erkenntnisse“ über AD(H)S (s.u. „Was hat ein Soldat mit einem Mörder gemein?“), Depressionen („Ich bin kein Spezialist für depressive Erkrankungen.“), Multitaskung (als angeblich probates Mittel gegen Hyperaktivität) und die „starken Götter der Germanen“ - was auch immer er uns damit sagen will. Persönliche Erfahrungen, bloße Behauptungen und gesicherte Erkenntnisse ergeben allmählich ein wildes Durcheinander, hinter dem man, mal mehr, mal weniger, Frustration und Wut, dazu eine Art trotzigen Stolzes spürt, aber auch die Selbstüberschätzung dessen, der meint, als Arzt könne und dürfe er zu allem letzte Worte verkünden. Der Außenstehende lernt bei seiner Lektüre herzlich wenig über ADHS und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Er erfährt nichts über die Leistungen, die ADHSler tagtäglich vollbringen müssen, um in unserer Gesellschaft zu bestehen. Und die Betroffenen erleben einmal mehr, dass die Diagnose ADHS noch immer vor allem Defizite meint. Da hilft es auch nichts, wenn der Autor allenthalben prominente Betroffene ausgemacht haben will, als da wären Albert Einstein oder Marilyn Monroe, Schriftsteller und Adelige. Hinzu kommt, dass die Forschung in den Jahren, seit Beerwerths Buch erstmals erschienen ist, große Fortschritte gemacht hat. Kurzum: Dieses Buch ist nicht nur schlecht (und schlicht) geschrieben, sondern auch noch veraltet.


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