Die Lügen der Anderen

Roman

Mark Billingham

(12)
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Beschreibung


Der Spiegel-Bestseller erstmals im Taschenbuch



In einem Hotel in Florida treffen zufällig drei Pärchen aus England aufeinander. Sie freunden sich an; es scheint der perfekte Urlaub zu sein. Doch in der letzten Nacht vor der gemeinsamen Abreise verschwindet ein Mädchen aus dem Hotel, das später tot aufgefunden wird. Zurück in England laden sich die drei Paare reihum nach Hause ein. So kommt es zu drei Begegnungen, die zunehmend geprägt sind von Merkwürdigkeiten, Misstrauen und dem beklemmenden Verdacht, dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist, wie es scheint. Je mehr sich die neuen Freunde voneinander erzählen, desto unheimlicher werden sie sich.

"Kaufempfehlung!" ARD Morgenmagazin

Mark Billingham, geboren in Birmingham, ist als Autor von Drehbüchern und TV-Serien äusserst erfolgreich und wurde bereits mit dem "Royal Television Award" ausgezeichnet. Die Krimi-Serie um den eigenwilligen Detective Inspector Tom Thorne ist international ein grosser Erfolg. Neben dem BCA-Award, dem Theakston's Award für den besten Krimi des Jahres und Nominierungen für den Gold Dagger wurde die Serie um Tom Thorne mit dem Sherlock Award für die beste Detektivfigur im britischen Kriminalroman ausgezeichnet. Sie wird ausserdem derzeit von der BBC für das englische Fernsehen verfilmt. Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 08.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43833-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19.1/12.4/3.2 cm
Gewicht 332 g
Originaltitel Rush of Blood
Abbildungen 2 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Peter Torberg

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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4
1
1
0

Nichts ist so wie es scheint
von maleur aus Berlin am 06.07.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In einem Urlaubsort in Florida wird ein Mädchen entführt. Zu dieser Zeit befinden sich drei Paare aus England an dem Urlaubsort. Sie geraten im Verlauf des Geschehens auch in die polizeilichen Ermittlungen. Obwohl es in dem Buch um Delikte und Ermittlungen geht, ist es als Roman eingeordnet. Die Ermittlungen nehmen auch nur ... In einem Urlaubsort in Florida wird ein Mädchen entführt. Zu dieser Zeit befinden sich drei Paare aus England an dem Urlaubsort. Sie geraten im Verlauf des Geschehens auch in die polizeilichen Ermittlungen. Obwohl es in dem Buch um Delikte und Ermittlungen geht, ist es als Roman eingeordnet. Die Ermittlungen nehmen auch nur einen kleinen Teil des Buches ein. Die Ereignisse werden hauptsächlich aus wechselnder Sicht der sechs Protagonisten geschildert. Der Schreibstil / die Übersetzung ist einfach und gut. Die Protagonisten werden differenziert charakterisiert. Die Situationen (Dinners) werden anschaulich geschildert. Auch die Abneigung Einzelner an der Zusammenkunft teilzunehmen, kann ich sehr gut nachempfinden. Der Roman ist in Teile der drei Paare und der jeweiligen Dinners und diese in Abschnitte – die mit eins, zwei, drei usw. bezeichet sind - unterteilt. Jedoch geht es in den Abschnitten nicht immer um die jeweiligen Personen die der Teil ankündigt, es gibt auch Abschnitte der Polizei aus Florida oder London, und einige in den der Täter seine Ansichten schildert. Ich hätte mir gewünscht, dass die Abschnitte auch entsprechend bezeichnet werden, denn so hab ich erst ein Stück gelesen um festzustellen, welche Situation gerade geschildert wird. Das hat den Lesefluss doch etwas getrübt. Ich hatte zwar anfänglich eine Person als Täter sofort ausgeschlossen - bald auch noch einen zweiten Beteiligten aufgrund seines Charakters - und konnte nun unter den restlichen vier Verbliebenen Vermutungen anstellen. Der Roman überraschte dann mit einem psychologisch ausgeklügelten Ende. Fazit: Ein ruhiger aber dennoch spannender Roman, mit einigen Wendungen und Überraschungen (nicht nur am Ende). Kann ich nur empfehlen.

Keine Überraschungen und keinerlei Spannung
von Books and Family am 19.02.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wenn auf dem Buchrücken Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat steht, dann ist es klar, dass man neugierig darauf wird, warum hier ein Superlativ verwendet wird. Dies gepaart mir dem wirklich spannend klingenden Klappentext und schon hat man mich am Haken. Ich setzte mich also dran, diesen Thriller ... Wenn auf dem Buchrücken Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat steht, dann ist es klar, dass man neugierig darauf wird, warum hier ein Superlativ verwendet wird. Dies gepaart mir dem wirklich spannend klingenden Klappentext und schon hat man mich am Haken. Ich setzte mich also dran, diesen Thriller zu lesen, hatte ziemlich hohe Ansprüche und wurde enttäuscht. Mark Billinghams Werk ist in vier Teile aufgeteilt. In den ersten drei geht es mehr um eines der Paare, die sich im Urlaub kennengelernt haben und im letzten um eine einzelne Person. Zudem werden in diesen Abschnitten auch noch die Abendessen geschildert, und es gibt diverse Rückblicke zu den Geschehnissen des Urlaubs. Insgesamt befasst sich die Geschichte jedoch mit weitaus mehr Figuren, als nur diesen sechs. Es treten hier mal Unbekannte auf und dort drängeln sich ebenfalls noch welche auf die Bühne, die jedoch nur in einem Kapitel vorkommen und anschließend das Geschehen wieder verlassen. Warum sie dann überhaupt genannt werden? Das habe ich mich auch gefragt. Das verschwundene Mädchen wird immer noch gesucht, also haben in Die Lügen der Anderen auch noch zwei Ermittler ihre Hände mit im Spiel, die diesen Fall natürlich möglichst schnell aufklären möchten. Der Grund, warum erneut die Paare befragt werden, erscheint mir ein wenig utopisch. Alle sind aus dem Urlaub wieder zu Hause gelandet, doch dann, ganz plötzlich geschieht etwas, was die Polizei dazu veranlasst, die Sechs erneut zu befragen. Für mich ein zu großer Zufall. »"Verdammt", sagte Ed, als er sich wieder gefangen hatte. Er lachte etwas lauter. "Und ich dachte, jetzt schlägst du zu." Barry lächelte. "Könnte noch passieren." "Seht ihr?", meinte Angie. "Was habe ich gesagt? Keiner kennt den anderen wirklich."« Zitat aus: "Die Lügen der Anderen" Da mich die Geschichte nicht sonderlich packen konnte, denn es fehlte mir einfach an Spannung, hatte ich große Hoffnung darin, dass mir wenigstens die Charaktere etwas näher kommen würden, doch das taten sie zu keiner Zeit. Eher gerieten sie für mich von Seite zu Seite noch mehr in den Hintergrund. Egal ob es sich dabei um Angie und Barry, oder Sue und Ed handelte: Ich konnte keinerlei Sympathie, noch Empathie für sie aufbringen. Sie blieben für mich die gesamte Zeit über Puppen, die eine Geschichte rüber bringen wollten, dies aber nicht sonderlich gut geschafft haben. Jede einzelne Person hat irgendein Geheimnis, welches im Laufe der Zeit gelüftet wird, bei mir aber so gar nichts ausgelöst hat. Keinerlei Emotionen, keinerlei Schockmomente habe ich erlebt. Die gesamten 416 Seiten gingen vorbei, ohne, dass mich irgendetwas überrascht hat. Dabei bietet dieser Plot jede Menge Zündstoff für einen rasanten, spannenden Thriller. Auch die Kapitel, in denen sich der Entführer selbst in der Ich-Form zu Wort meldet und den Leser sogar selbst anspricht, sind meiner Meinung nach sehr gelungen und ausbaufähig gewesen, doch leider waren dies auch schon alle Punkte, die mir gefallen und die mich dazu gebracht haben, Die Lügen der Anderen überhaupt zu Ende zu lesen. Als enorm störend empfand ich, dass fast alles im Präteritum geschrieben war, es sich aber auch Kapitel einschlichen, in denen auf einmal im Präsens geschrieben wurde. Das hat mich aus meinem, sowieso schon sehr in Mitleidenschaft gezogenem Lesefluss getrieben und mich komplett aus der Geschichte geworfen. Es gab nach meinem Empfinden sowieso schon viel zu viele Sprünge: In der Zeit, beim Erzähler, beim Ort, so dass man als Leser ebenfalls munter wie ein Flummi durch die Gegend hüpfte. Zum Ende hin sollte sich im Grunde genommen noch einmal Spannung aufbauen, jedenfalls sollte dies bei einem Thriller so sein, doch auch hier passierte erneut nichts Ungewöhnliches, sondern genau das, was ich schon erwartet hatte. Das Motiv war klar, wenn auch "merkwürdig" und der Täter ebenfalls. Fazit: Ich kann mir nicht erklären, warum Die Lügen der Anderen "Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat" sein soll, denn für mich war es erstmal überhaupt kein Thriller und zum anderen wirklich ermüdend. Keinerlei Tiefe, was die Figuren angeht, keinerlei Überraschungen und auch noch zu keiner Zeit spannend.

Urlaubsbekanntschaften und andere Zufälligkeiten
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sommer, Sonne und freie Zeit, da fallen Bekanntschaften in den Ferien nicht schwer und so treffen die drei Paare auch zu Hause in London nochmals zusammen. Doch bei jedem Zusammensein wird der Schatten größer, den das Verschwinden des jungen Mädchens am letzten Abend des Urlaubes auslöste - und nicht nur das : wie in einer gut... Sommer, Sonne und freie Zeit, da fallen Bekanntschaften in den Ferien nicht schwer und so treffen die drei Paare auch zu Hause in London nochmals zusammen. Doch bei jedem Zusammensein wird der Schatten größer, den das Verschwinden des jungen Mädchens am letzten Abend des Urlaubes auslöste - und nicht nur das : wie in einer gut angelegten Charakterstudie treten die beklemmende Geheimnisse dieser drei Mittelstandspaare ans Alltagslicht. Bitterböse und abgründig sind die Tiefen hinter den jeweiligen Fassaden, - die junge Londoner Polizistin und der erfahrene amerikanische Ermittler tappen fast bis zum großen Showdown am Ende im Dunklen... und der fassungslos Leser ebenfalls , bis man aufatmend die letzte Seite zuklappen kann ! Hochspannend und sehr gut gemacht !


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